Wer 3-0 führt…

…der stets verliert. So oder so ähnlich könnte es zumindest für das Spiel der Pittsburgh Penguins gegen die New York Rangers gelten. Nach bereits 24 Minuten leuchtete vom Videowürfel der Mellon Arena in Pittsburgh eine 0 hinter dem Namen des Heimteams, hinter dem Gast aus New York jedoch eine 3. Neben Martin Straka und Chris Drury war auch Sean Avery erfolgreich. Der Rangers-Star hatte in der Serie gegen New Jersey Martin Brodeur zur Weißglut gebracht, der ihm bei der Verabschiedung nach Spiel #5 sogar den Hadschlag verwehrte. Bis auf sein Tor blieb Avery gestern aber blaß und verzichtete auf Tanzeinlagen.

Erst im letzten Drittel legten die Penguins richtig auf und erzielten 4 Treffer in Serie. Die Torschützen waren Jarkko Ruutu, Pascal Dupuis, Marian Hossa und Petr Sykora. Jedoch konnte Scott Gomez den Spielstand noch einmal egalisieren bevor die großen Zwei aus Pittsburgh zuschlugen. 1 Minute und 41 vor Ertönen der Schlusssirene konnte Evgeni Malkin auf Zuspiel von Sidney Crosby den game-winner erzielen. Damit liegen die Penguins in der Serie mit 1-0 in Front und können in der Nacht zu Dienstag mit breiter Brust aufs Eis gehen. Wer solche Spiele gewinnt hat auch das Zeug den Titel zu holen.

Nicht so gut wie Crosby und Co. erging es Christian Ehrhoff und seinen Sharks. Im heimischen HP Pavilion setzte es im ersten Spiel der Serie gegen die Dallas Stars eine 2-3 Niederlage. Nachdem im Spiel nach 60 Minuten beide Mannschaften zwei Tore erzielt hatten, sorgte Brendan Morrow für den “sudden death” der Sharks. In der regulären hatten für die Sharks noch Milan Michalek und Jonathan Cheecho getroffen, für die Stars Morrow mit seinem zweiten Treffer der Partie und Mike Modano. So starten die Mannen aus Dallas mit einem Auswärtssieg in die Serie, was jedoch bei der Ausgeglichenheit des Spiels noch lange nichts heißt. Manchmal verliert nämlich auch der, der 1-0 führt.

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