Frankfurt geht voran
Die Frankfurt Lions haben die Tabellenführung in der DEL auch gestern verteidigt, konnten aber zumindest keine direkten Konkurrenten auf den Platz an der Sonne von sich distanzieren.
Die Lions gewannen ihr Spiel bei den Hamburg Freezers mit 4-3 und sorgten damit für weitere Sorgenfalten bei Bill Stewart und seinen Spielern.
Dabei war der Sieg der Lions eigentlich zu keiner Zeit gefährdet – auch wenn das Ergebniss anderes vermuten lasse könnte.
Die Hessen nahmen von Beginn an das Heft in die Hand und gingen bereits in der 6. Spielminute durch Pat Kavanagh in Führung. Die Freezers zeigten sich davon nicht sonderlich beeindruckt und glichen sogar, wenn auch mit einer grossen Portion Glück, den Spielstand nur zwei Minuten später durch Sommerfeld aus.
Insgesamt dominierten aber die Lions.
Im zweiten Drittel setzte sich die Dominanz dann auch in Tore um. Erst traf Josh Langfeld mit einem Solo zur 2-1-Führung Jeff Heerema netzte nur eine Minute später im Powerplay das 3-1.
Als dann Lasse Kopitz mit aller Gewalt das 4-1 erzwang, war eigentlich alles entschieden. Die Frankfurter waren jederzeit gefährlich und wäre Jean-Marc Pelletier nicht gewesen, hätten die Freezers sich auch über sechs oder sieben Gegentreffer nicht beschweren können.
Doch wie bereits beim Ausgleich gelang den Hanseaten auch der 2-4 Anschluss sehr überraschend. Peter Sarno versenkte einen abgefälschte Pass und liess Ian Gordon keine Abwehrchance.
Im Schlussabschnitt gab es wieder das gewohnte Bild: starke Lions, doch jubelnde Freezers.
Francois Fortier gelang in der 48. Minute der Anschlusstreffer in der ColorLine Arena. Wie aufgeweckt spielten die Freezers in der Folge zum ersten Mal überlegen und hätten auch zum Ausgleich kommen können.
Verdient wäre es allerdings nicht gewesen.
Kurz vor dem Ende nahmen die Freezers dann Pelletier vom Eis, doch die Lions-Abwehr blieb stabil und sicherte die drei Punkte zur Tabellenführung. Die drei verdienten Punkte zur Tabellenführung.
Ein gutes Drittel Eishockey reicht für die Freezers einfach nicht aus.
Durch den Sieg haben die Lions den Vorsprung an der Tabellenspitze jedoch weiter ausgebaut. Aber auch nur, weil Konkurrent Hannover gestern die Füsse hochlegen konnte.
Die restliche Konkurrenz spielte den Lions mit geteilten Ergebnissen in die Karten. Berlin konnte gewinnen, Krefeld errang gegen Straubing nur einen Punkt und sind den Löwen weiter auf den Fersen Tatzen.
Auch die Adler aus Mannheim können ihre Mini-Krise nicht wirklich beenden und mussten gegen die Augsburger Panther sogar bis ins Penaltyschiessen. Da sicherte Forbes den Adlern zwei Punkte.
Somit haben die Lions jetzt bereits fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger.
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