Das beste Team Europas kommt aus Zürich

Die ZSC Lions haben die grosse Überraschung geschafft und gestern im zweiten Finalspiel der Champions Hockey League die grossen Favoriten von Metallurg Magnitogorsk deutlich mit 5-0 besiegt aus der Halle geschossen.

Von Anfang an waren die Lions aggressiver und setzen die technisch starken Russen früh unter Druck.

Jan Marek & Co. hatten keine Chance und wenn die Techniker vom Ural sich doch mal durchsetzen konnten, war immer noch Ari Sulander im Tor des ZSC auf dem Posten.

Im ersten Drittel gingen die Lions durch den ersten Treffer von Blaine Down mit 1-0 in Führung. Down konnte einen Abpraller des russischen Goalies Proskuryakov nutzen und ins leere Tor schieben. Das dieser Treffer später als game-winning goal gewertet werden würde, dachten zu diesem Zeitpunkt wohl die wenigsten.

Im zweiten Drittel blieben die Gastgeber ihre Linie weiter treu und setzten ihren Gegner weiter stark unter Druck. In Überzahl setzte sich Adrian Wichser mit einer Einzelaktion schön durch und schoss seinen Kameraden Peter Sejna an, von wo aus der Puck ins Tor sprang. Nach einer kurzen Videoanalyse gaben die Referees den Treffer, denn Sejna hatte die Scheibe nicht aktiv ins Tor befördert.

Die Entscheidung fiel dann endgültig im letzten Drittel.

Erst strahlte Mathias Seger einen Puck im Powerplay von der blauen Linie an den Pfosten und Jan Alston und Jean-Guy Trudel legten legten die Treffer Vier und Fünf  nur kurze Zeit später nach. Die Russen hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon längst aufgegeben.

Und damit kommt also das beste Team Europas nicht etwas aus Russland, Schweden oder Finnland, sondern aus Zürich. Wer hätte das zu Beginn des Turniers schon gedacht?

Und wer sich den Ticker zum Spiel nochmal ansehen will, der klickt bitte hier.

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Ein Kommentar zu “Das beste Team Europas kommt aus Zürich”

  1. Stefan K says:

    Ein super Spiel, das wirklich viel Spaß gemacht hat! Der ZSC hat verdient gewonnen. Sie waren einfach die kompaktere und hungrigere Mannschaft.

    Dem Spiel entsprechend war auch die Fernsehübertragung (zumindest via CHL Livestream). Die Kameras haben alles gesehen, und der Kommentator wusste, wann er den Mund zu halten hatte!

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