Unberechenbar
Ja klar, die DEL ist ausgeglichen, die Kleinen können die Grossen schlagen und konservative Tippspiele machen nicht nur wegen der unzähligen Spieltage wenig Laune.
Aber jetzt mal ehrlich. Wer hätte diese Tabelle nach 7 von 60 Spieltagen prophezeit:

Quelle: del.org
Da hat sich doch gestern tatsächlich noch eine Menge verschoben und die DEL hat einige Mannschaften in die oberen Tabellenhälfte gespült, die man dort nicht unbedingt erwartet hätte.
Den grössten Satz machten dabei die Iserlohn Roosters, die die Krefeld Pinguine mit 5-3 bezwangen und sich hinter die Eisbären Berlin klemmten. Und wenn die Roosters schonmal fünf Tore schiessen, dann dürfen natürlich auch die beiden Topscorer nicht fehlen. Sowohl Robert Hock als auch Mads Christensen schenkten Scotty Langkow gestern eine Scheibe ein und katapultierten ihr Team auf den zweiten Tabellenplatz.
Punktgleich mit Iserlohn sind derzeit auch die Grizzly aus Wolfsburg. Die Braunbären schoben das bisherige Überraschungsteam aus Augsburg beiseite. Dabei lagen die Panther noch bis sechs Minuten vor dem Schluss mit 2-1 in Front, ehe Furchner und Milley die beiden Treffer zum Sieg erzielten und sich die Wolfsburger nur wegen dem schwächeren Torverhältnis nicht “Eisbären-Jäger” nennen dürfen.
Das dritte Team im Bunde der 12-Punkte-Teams sind die Kassel Huskies. Den Schlittenhunden hatten vor der Saison wohl nichtmal die eigenen Fans einen Platz vor den Adlern Mannheim vorhergesagt, jetzt stehen sie auf Rang 4.
Und es bleibt dabei: Es ist derzeit sicher nicht von Vorteil sich selber als “Eishockey-Experten” auszugeben. Es kann eigentlich nur schiefgehen…
Um die untere Tabellenhälfte mit den Mannschaften, bei denen schon so langsam die neuen Trainer gehandelt werden können (Hamburg, Ingolstadt, Krefeld), kümmern wir uns dann am Sonntag…
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