Hinter den Erwartungen
Neue Saison, neue Ziele, neue Hoffnungen…
Irgendwie ist jeder Saisonstart bei den Hamburg Freezers gleich: Die Nordlichter gehen mit einer nominell starken Mannschaft ins Titelrennen, lassen vor dem ersten Spieltag ein paar Sprüche à la “Wir wollen endlich angreifen” los und bleiben dann völlig hinter den Erwartungen zurück.
Das war im letzten Jahr so, als man Bill Stewart entliess und mit Paul Gardner immerhin noch auf Platz 8 klettern konnte, und das ist auch in dieser Saison wieder so.
Nach acht Niederlagen aus 13 Spielen liegen die Freezers nur auf Rang 14 und sogar der Bild-Zeitung reicht der Begriff “Krisers” nicht mehr aus. Die “Miesers” sind geboren.
Und vor dem Sky-Spiel heute Abend ist die Stimmung im Norden bedenklich.
Die Fans planen einen Fanprotest und wollen das erste Drittel um Rundgang verbringen, anstatt sich das Spiel gegen die Adler Mannheim anzusehen.
Aber auch die Aussagen der Spieler machen den Freezers-Fans derzeit nicht wirklich Mut:
“Jahr für Jahr richten wir das hier zugrunde. Ich weiß nicht, ob der Standort Hamburg so sicher ist”
“Eishockey ist alles, was ich habe. Ich habe Angst, meinen Vertrag und damit meinen Job zu verlieren.”
Vielleicht gelingt den Hamburgern ja ausgerechnet heute gegen die zuletzt starken Mannheimer die Wende. Immerhin konnten die Freezers ihre letzten sieben Heimspiele gegen die Adler gewinnen.
Sollte es jedoch wieder eine Klatsche wie gegen die Iserlohn Roosters am vergangenen Sonntag geben, dann dürfte in Hamburg wohl was passieren.
Und wie so oft ist das schwächste Glied in der Kette, Trainer Paul Gardner, der erste Kandidat für mehr Freizeit…
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Schlagwörter: Adler Mannheim, Hamburg Freezers
















Ach, dass mit dem Ratchuk kann man ja nicht mit anhören… Ich denke, der würde schnell wieder was finden. Hier in Frankfurt sind ja noch ein, zwei Ausländerlizenzen frei.
Nachdem ich die letzte Saison über in Hamburg gewohnt habe und vier Mal in der Halle dort war und selbst ein bißchen das Hamburger Hobbyeishockey kennengelernt habe, muss ich sagen, dass in Hamburg Eishockey einfach einen schweren Stand hat. Die Leistung der Freezers muss stimmen, damit eben mehr als nur die vier, fünfhundert Eishockey-Liebhaber in die Halle strömen. Zwar ist der Klub in der Stadt präsent, steht aber hinter dem HSV und St. Pauli und muss auch noch in der Zuschauergunst gegen die HSV Handballer kämpfen, die derzeit besseren Sprt bieten als eben die Freezers. – Eishockey in Hamburg und die Freezers funktionieren nur, wenn die Mannschaft konkurrenzfähig ist und unter den – sagen wir – ersten 5 fleißig mitspielen kann. Geld schießt keine Tore, dafür gibt es ja genug Beispiele. Die Hamburg Freezers können sich nun in diese Galerie einreihen…