Der Ursprung allen Übels
7 Punkte aus den nächsten drei Spielen – so lautete das eindeutige Ultimatum der Geschäftsführung der Krefeld Pinguine in Richtung Trainer Martin Jiranek und Jiri Ehrenberger, dem sportlichen Leiter des KEV.
Mittlerweile sind die drei Spiele gespielt und die Bilanz ist eindeutig: Mit einem Sieg über Nürnberg, den zwei Zählern aus dem Duell gegen Hamburg und der Niederlage gegen Straubing dürften die Tage von Jiranek und Ehrenberger gezählt sein.
Aber wofür braucht es eigentlich so ein lächerliches Ultimatum um zumindest Jiri Ehrenberger vor die Tür zu setzen?
Nach der hollywoodreifen Entlassung der beiden Mannschaftsärzte sollte es eigentlich Gründe genug geben, den Tschechen zu “beurlauben“.
Anscheinend haben das mittlerweile auch die Fans der Pinguine bemerkt, die Ehrenberger in den vergangenen Heimspielen mit mehr Pfiffen eindeckten, als den ahnungslosen Martin Jiranek hinter der Bande. Der wiederum steht anscheinend eh nur für die Presse dort, die Entscheidungen scheint in Krefeld bereits der sportliche Leiter zu fällen. Das war unter dem “Alleinherrscher” Pavlov unmöglich, “Softie” und “Neuling” Jiranek scheint den Machtkampf gegen Ehrenberger hingegen schon längst verloren zu haben.
Nach der Partie gegen Hamburg kam die Frage auf, warum Trainer Jiranek die Schwarz und Pietsch auf der Bank versauern liess und nur mit vier Verteidigern spielte. Ehrenberger sagte nur:
“Ich habe Martin in der Pause gesagt, dass die Vier das schon schaffen werden.”
Wofür haben die Pinguine dann eigentlich einen Trainer, wenn der sportliche Leiter anscheinend alle Entscheidungen trifft?
Jiranek selber hat nunmal das Pech, dass er bei seiner ersten Trainerstation ausgerechnet in Krefeld gelandet ist, wo schon gestandenere Übrungsleiter nach einigen Monaten entnervt ihre Koffer gepackt haben.
Die einzige Möglichkeit bleibt, indem man Ehrenberger am besten noch während dem Deutschland-Cup auf die Strasse setzt. Bei den Fans hat er seinen Kredit schon lange verspielt und auch die Spieler können anscheinend auf den glatzköpfigen Möchtegern-Trainer verzichten.
Auf die Frage, wie die Spieler auf die Sprechchören gegen Ehrenberger reagiert haben, sagte einer von ihnen den folgenden Satz, der die momentane Lage im Karnevalsverein Krefeld verdeutlicht:
“Das ist mir egal. Von uns spricht keiner mehr mit Jiri.”
Vorraussetzungen für eine erfolgreiche Saison sehen anders aus…
Tags: Ehrenberger, Krefeld Pinguine
















[...] hatte ja schonmal sowas in die Richtung “Ehrenberger” geschrieben, nach den personellen Konsequenzen von gestern ist es allerdings an der Mannschaft und besonders [...]