Wieder Ärger in Krefeld

Schon wieder Krefeld, schon wieder Ärger.

Nachdem der Streit zwischen Geschäftsführer Wolfgang Schäfer und Aufsichtsratimitglied Wolfgang Schulz bei der Verpflichtung von Michail Kozhevnikov vor einigen Tagen bereits für Schlagzeilen rund um die Westparkstrasse gesorgt hat, gibt es jetzt die nächste Baustelle bei den Pinguinen.

Denn obwohl der Verein ein finanzielles Loch von geschätzten 800.000 Euro hat, haben die Gesellschafter ihre “Krisensitzung” in der vergangenen Woche abgebrochen und auf den morgigen Dienstag verlegt.

„Die Sitzung wurde aus Zeitgründen auf kommenden Dienstag vertagt“

sagte Schäfer nach dem Treffen. Eine Begündung für die Verschiebung gab es allerdings nicht.

Und dabei hätten die Verantwortlichen doch genug zu besprechen. Denn während die anderen DEL-Vereine bereits fleissig ihre kommenden Spielzeiten planen und ihre Kader verstärken, kämpfen die Pinguine noch mit den Problemen aus dem abgelaufenen Jahrtausend.

Die Dezember-Gehälter der Spieler sind noch nicht komplett gezahlt und wie das Geld für den Januar aufgebracht werden soll, ist anscheinend auch noch nicht sicher.

Grade in so einer Situation wäre es wichtig eine geschlossene Einheit zu demonstrieren und dann zu überlegen, wie man den Verein vor der Pleite retten kann. Zum Beispiel mit einer Öffnung der Gesellschaft für neue Gesichter mit neuen Ideen. Aber dank der Vettern-Witschaft und den Machtspielchen im Hintergrund ist an eine Veränderung der GmbH, geschweige denn an einen professionell strukturierten Vorstand in Krefeld nicht zu denken.

Da bringt es auch nichts, wenn die Pinguine den 10. Platz noch erreichen würden. Denn ohne Geld gehen die Lichter bei den Pinguinen eh aus. Egal ob Playoffs oder nicht…

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Ein Kommentar zu “Wieder Ärger in Krefeld”

  1. Markus says:

    Hallo!
    wie wahr, wie wahr. Die fahren den Verein in aller Seelenruhe vor die Wand. Und zwar sehenden Auges! Aber das Ego der Herren ist jeweils so gewaltig, dass es schwer werden wird, da noch heil raus zu kommen.
    Im Grunde schaue ich schon nach der zweiten Liga :-(
    Schade für das Eishockey!
    Grüße Markus

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