Die Liga-Lehren, Teil 1
Die DEL-Saison war lang und hat mit den Hannover Scorpions einen würdigen Meister gefunden.
Doch welche Spieler, Mannschaften und Personen haben sich in dieser Saison ins Rampenlich gespielt, wer hat der DEL seinem Stempel aufgedrückt? Und wer ist, auf der anderen Seite, froh, dass die Saison endlich vorbei ist.
eishockey-blog.com präsentiert auch die (subjektiven) Tops und Flops der abgelaufenen DEL-Saion.
Die Tops
Augsburger Panther
Die Saison 09/10 der Augsburger Panther ist eine Erfolgsgeschichte. Rechneten vor der Spielzeit noch nicht einmal die Experten mit einer Playoff-Teilnahme des AEV, spielte die Mannschaft von Larry Mitchell sich nach den überstandenen Pre-Playoffs in einen Rausch.
Berlin wurde in den Urlaub geschickt, Wolfsburg war ebenso chancenlos. Nur Hannover war im Finale zu stark für die Panther. Doch schon in der Hauptrunde überzeugten die Panther. Neben den hochbezahlten Luxus-Team wie Berlin, Mannheim oder Hannover waren die Panther von Beginn an in den Top-10 der DEL zu finden und spielten attraktives Eishockey.
Angeführt von einem überragenden Darin Olver (60 Scorerpunkte in 56 Partien) schossen die Panther 201 Tore und liessen damit sogar die starken Sturmreihen aus Mannheim, Wolfsburg und Frankfurt hinter sich. Zudem zeigte auch der junge Dennis Endras erneute eine starke Saison und sorgte dafür, dass der AEV, als die Mannschaft gegen Ende der Saison schwächelte, die Pre-Playoffs noch erreichte.
Alles in allem war es aber die Mannschaftsleistung, die die Augsburger Panther zu der grössten Überraschung gemacht hat.
Hans Zach
Der “Alpenvulkan” hat in seiner vorläufigen Abschiedssaison das geschafft, was kein deutscher Trainer in der DEL vor ihm geschafft hat: der Gewinn des Meistertitels. Nach den Pokalen mit der DEG in den frühen 90er Jahren und der Finaleteilnahme mit den Kölner Haien 2003 krönte Zach seine Laufbahn mit Erfolg der Scorpions.
Der Trainer formte in seinen vier Jahren in Hannover aus der “grauen Maus” einen Spitzenverein, der völlig zurecht mit dem Meistertitel ausgezeichnet wurde.
Zach formte aus der Truppe mit starken Individualisten trotz massiver finanzieller Probleme eine Mannschaft auf, die zusammen hält. Nicht umsonst betonten alle Spieler auf der Meisterfeier die Geschlossenheit in der Mannschaft und dass sich keine Grüppchen gebildet hätten.
Dieser Mannschaft impfte Zach seine Spielphilosophie ein, gewann den Meistertitel und krönte damit seine einmalige Karriere als Eishockeytrainer.
Christopher Fischer
Es wäre natürlich möglich hier quasi 20 DEL-Spieler zu nennen, die eine nicht allzu schwache Saison hinter sich gebracht haben. Die Spielzeit von Christopher Fischer ist trotzdem besonders und sticht heraus. Grund genug also einen der Aufsteiger der DEL hier aufzuführen.
Von den Adlern aus Mannheim kam Fischer vor der Saison und man hoffte bei den Grizzlys, dass man den Youngster nach und nach in das Team einbinden kann. Doch Fischer dachte gar nicht daran nur mitzuspielen und absolvierte 55 Spiele für den Wolfsburger.
Mit drei Toren, 19 Vorlagen und einer +7- Statistik von +24 befindet sich Fischer nach der Saison ganz oben in den Statistiken und ist sicherlich auch ein Grund dafür, dass die Wolfsburger das Halbfinale erreichten.
Keine schlechte Bilanz für einen, der vor der Saison noch als Ergänzungsspieler galt.
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Und jetzt ihr? Was waren eure Tops dieser Saison?
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