Salary Cap in der DEL?

Bei den zahlreichen Adaptionsversuchen aus dem nordamerikanischem Eishockey, die sich mittlerweile in der DEL eingeschlichen haben, scheint die Forderung von Wolfgang Brück, dem Cluchef der Iserlohn Roosters, einigermassen einleuchten.

Brück könne sich vorstellen, dass man, wie bereits in der NHL, auch in der DEL eine Gehaltsobergrenze, den Salary Cap, einführt, damit sich ähnliche finanziellen Schieflagen wie in dieser Saison in Zukunft verhindern lassen.

“Nur so können wir die Liga grundsätzlich auf finanziell gesunde Füße stellen”

sagte Brück auf einer Fan-Veranstaltung der Roosters.

Damit hätte jeder Verein ein bestimmte Limit und dürfte nicht darüber hinaus in seine Mannschaft investieren. Im Prinzip eine gute Idee, doch ob sich das auch in der DEL durchsetzen lässt?

Mannschaften wie Hamburg, Berlin oder Mannheim, die sich durch ihre starken Geldgeber im Hintergrund keine Gedanken um einen Insolvenberater machen müssen, würden sich sicherlich gegen eine Obergrenze aussprechen.

Besonders für die “kleinen” Vereine wie Iserlohn, Augsburg, Krefeld oder Kassel könnten sich ihre Finanzen besser einteilen und es gäbe in der Folge möglicherweise nicht mehr die ungleich verteilten Finanzen innerhalb der Liga, wie es bereits jetzt zu spüren ist.

Aber was meint ihr? Ist der Salary Cap eine gute Idee für die DEL? Und wenn ja, ist er überhaupt umsetzbar?

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4 Kommentare zu “Salary Cap in der DEL?”

  1. deepestblueandy says:

    Ich meine, dass das ganz klar die richtige Lösung. Nur so gibt es wie in der NHL einigermaßen ausgeglichene Mannschaften mit besseren Spielern. Abgesehen davon würden dann wieder mehr deutsche das Eis betreten :)

  2. Michael says:

    Es ist der falsche Weg, denn uns fehlen die Voraussetzungen dafür. In der NHL ist alles gleichgeschaltet, die Gehlatsgrenze ist gleich aber auch die Gewinne werden gleich verteilt, die Verlust werden geteilt, wenn ein Club schlappmacht, tragen ihn die anderen.

    Mannheim hat durch Hopp paradisische Voraussetzungen, Anschütz berechnet, Iserlohn, Augsburg und Co. haben 20fach niedrigere Mieten als andere Vereine. Wenn das alles ausgeglichen wird und alle Vereine wirklich die gleichen Voraussetzungen haben – dann kann man über einen Salary Cap sprechen.

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