Beiträge in der Kategorie ‘DEL’

Kreis wird neuer Adler-Coach

11.03.2010

Harold Kreis wechselt in der kommenden Saison zu den Mannheimer Adlern und irgendwie ist diese Meldung nicht wirklich überraschend. Seit Wochen geistert das Gerücht bereits durch die Presse und jetzt ist endlich das offiziell, was sich eh schon die halbe DEL gedacht hatte.

Denn schon unmittelbar nach der Entlassung von Doug Mason hatte der Adler-Manager Marcus Kulh die Personalie Kreis als die “logischste Lösung” bezeichnet und wenn man ehrlich ist, dann ist die Verpflichtung von Harold Kreis eigentlich nur logisch. Denn die Adler setzen – das ist bei den Trainern nicht anders als bei den Feldspielern – auf erfolgreiches Personal.

DEG Metro Stars v ERC Ingolstadt - DEL

Und dabei ist es Daniel Hopp auch egal, was es kostet. Das war bei Nathan Robinson der Fall, bei Jame Pollock, Andy Hedlund, Justing Papineau und wie sie vor der Saison alle hiessen. Und in der DEL gibt es im Moment nur zwei Namen, die in den letzten Jahren für ein erfolgreiches Coaching stehen: Don Jackson und eben Harold Kreis.

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Deutschland trauert um sein Eishockey

09.03.2010

Es scheint ganz so, als hätten die Olympischen Spiele in Vancouver den deutschen Eishockeyfans gehörig die Augen geöffnet. Überall entwickeln sich Diskussionen über die Probleme der DEL und die Lage des Eishockeys in Deutschland. Denn eins hat das olympische Turnier gezeigt:

Eishockey, wie wir es gerne sehen würden, gibt es in Deutschland nicht!

Die Aktion “Spieltag 58” hat sich diesem Problem angenommen und will durch eine DEL-weite Aktion auf die Situation des Eishockeys aufmerksam machen.

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Zitat #53

08.03.2010

“Die Probleme sind hausgemacht. Die Liga ist strukturell gesund.”

Gernot Tripcke, Geschäftsführer der DEL.

Ich denke dieses Zitat zeigt, wo eine der grössten Baustellen des deutschen Eishockeys zu finden ist.

Das Rennen um Platz 10

05.03.2010

Das Rennen um Platz 10 und den Einzug in die Pre-Playoff-Runde ist in diesem Jahr spannend wie selten. 8 Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde haben noch fünf Mannschaften die Chance sich für die Playoffs zu qualifizieren. Doch nur drei Plätze sind noch zu vergeben.

Denn wenn man mal davon absieht, dass bei den restlichen Spielen noch eine ganze Menge möglich wäre, dann sind die Hannover Scorpions mit 77 Zählern schon relativ sicher in den Playoffs, die Straubinger haben am anderen Ende mit 58 Punkten hingegen nur noch theoretische Chancen.

Ich habe mir also mal die verbleibenden fünf Kandidaten aus Mannheim, Augsburg, Köln, Iserlohn und Krefeld vorgeknöpft, die letzten Spiele analysiert und einen Blick auf das Restprogramm der Teams geworfen.

Eines steht bei aller Statistik schon jetzt fest: Es wird ein spannendes Rennen bis zum letzten Spiel der Hauptrunde!

Die Vergangenheit

Wenn man sich die vergangenen Begnungen mal ansieht, dann ist die Verteilung der Pre-Playoff-Plätze schon jetzt klar. Die Adler Mannheim haben keins der letzten fünf Spiele verloren, sammelten 15 Punkte und marschieren mit der besten Vorraussetzungen von 72 Punkten und einem optimalen Punkteschnitt souverän der Playoff-Teilnahme entgegen.

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Nachgefragt: Günter Peter Ploog

04.03.2010

Wie gestern bereits angekündigt, gibt es heute das komplette Interview mit ZDF-Kommentator Günter Peter Ploog.

Sports News - November 06, 2008

Günter Peter Ploog, vielen Dank, dass Sie sich trotz Olympia-Stress Zeit für das Interview genommen haben.

Natürlich antworte ich gerne, wenn ich nett und höflich gefragt werde. Auf unqualifizierte und anonyme Äußerungen und Pöbeleien im Internet, wo der Umgangston leider sehr gelitten hat und ja jeder ungeprüft schreiben kann, was er will, will ich allerdings nicht reagieren.

Verständlich. Trotzdem dürften nach ihrem Kommentar des Spiels Deutschland gegen Weissrusslannd die negativen Kommentare überwogen haben, oder?

Negative Reaktionen im Internet oder in der Zuschauer-Reaktion überwiegen immer. Der zufriedene Zuschauer hat ja keinen Grund, anzurufen. Da ich in meinem Kommentar sehr deutlich war, waren auch die Reaktionen eindeutig und negativ. Diese negativen Reaktionen haben im Anschluss aber eine Reihe von sehr positiven hervorgerufen nach dem Motto “was wollt ihr, der Mann hat doch recht”.

Für viele Zuschauer war Ihr Kommentar während des Spiels allerdings eher eine Abrechnung mit der DEL, als mit den Leistungen des Deutschen Eishockey-Bundes. Würden Sie das im Nachhinein auch so sehen?

Ja, der DEB ist bei meiner Kritik leider zu kurz gekommen. Die stete Konfrontation DEB/DEL hätte ich auch noch thematisieren können, aber die Zeit fehlte. Das Nationalteam ist das Aushängeschild und müsste daher in beiderseitigem Interesse unterstützt werden.

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Die Lage des deutschen Eishockeys

03.03.2010
Sports News - November 06, 2008

Die Eishockeybegegnung Weissrussland gegen Deutschland bei den Olmypischen Spielen in Vancouver vor einigen Tagen war spielerisch keine Offenbarung.

Man könnte sogar soweit gehen, das Spiel als ziemlich lahm zu bezeichnen. Zwar gelangen dem DEB die ersten Treffer des olympischen Turniers, doch am Ende sprang wieder nur eine von vier Niederlagen heraus.

Eigentlich also kein Grund, sich weiter mit diesem Spiel zu beschäftigen.

Doch trotzdem sorgt die Begegnung noch heute für Gesprächsstoff. Der Grund: ZDF-Kommentator Günter Peter Ploog platzte während der Partie derart der Kragen, dass der folgende Rundumschlag gegen das deutsche Eishockey bei vielen Zuschauern für Unmutsäusserungen sorgte.

Im ZDF-Forum wurde Kritik laut und auch der eisbaerlin-Blog beschäftigte sich mit dem Thema. Für viele war der Kommentar Ploogs eine Frechheit, eine unbegründete Abrechnung mit dem Deutschen Eishockey Bund und überhaupt unberechtigt. Auf der anderen Seite sorgte der ehrliche Kommentar Ploogs aber auch für positive Resonanzen, wie auch der Kommentator selber erkennen musste:

“Die negativen Reaktionen haben eine Reihe von sehr positiven hervorgerufen nach dem Motto ‘was wollt ihr, der Mann hat doch recht?’”

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rettet-den-kec.de

26.02.2010

Die Rettung der Kölner Haie vor dem Insolvenzantrag beschäftigt die Eishockeyfans in Deutschland weiterhin.

Und während die Haie von offizieller Seite ein “sehr, sehr positives Gespräch” beim Kölner Oberbürgermeister vermelden können, gehen auch die Initiativen der Kölner Fans weiter.

Wie zum Beispiel die Aktion rettet-den-kec.de der beiden KEC-Fans Armin Höhner und Anja Hinz.


Quelle: rettet-de-kec.de

Der KEC-Fan Armin aus Bonn rief am Montag eine Facebook-Gruppe ins Leben, als er von der möglichen Insolvenz seines Vereins hörte. Das Ziel: Es sollten 1.000 Fans gefunden werden, die sich bereit erklären ihren Verein in der schweren Lage zu unterstützen.

“Es ist eine Initiative, die ich angeschubst habe und die dann – dem Netzwerk sei dank – durch einige Mitstreiter ins Leben gerufen wurde. Wir sind ein reiner “FAN”Club”

berichtet der Gründer von rettet-den-kec.de.

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Sonderprüfung bei den Kölner Haien

25.02.2010

Nach den Insolvenz-Meldungen der vergangenen Tage rund um die Kölner Haie, hat sich jetzt auch die Deutsche Eishockey Liga in den Fall eingeschaltet und eine Sonderprüfung der Finanzen des KEC veranlasst.

Müssten die Haie in den kommenden Tagen Insolvenz anmelden und würde das Verfahren zwei Wochen vor dem Beginn der Playoffs noch bestehen, dann würde den Haien der Ausschluss drohen – selbst wenn sie sich sportlich qualifiziert hätten.

Das bestätigte auch DEL-Chef Gernot Tripcke höchstpersönlich:

“Eine neue Klausel in unserer Spielordnung beinhaltet, dass zwei Wochen vor Beginn der Playoffs keine Insolvenzverfahren laufen dürfen”

Um diese Horroszenario noch abzuwenden hat Geschäftsführer Thomas Eichin seinen Arbeitstag anscheinend auf 24 Stunden ausgeweitet, um seinen Verein vor dem Untergang zu retten. Eichin will sich noch morgen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Köln beraten, wie man den Haien unter die Arme greifen kann.

Neben dem Geschäftsführer sind aber natürlich auch die KEC-Fans bereits aktiv geworden: Neben den “Rettet die Haie” T-Shirts und Aufrufen in der Zeitung überlegen selbst die jüngsten Fans, wie sie ihren Verein unterstützen können. Der 9-jährige Robin schlachtete beispielsweise extra sein Sparschwein und brachte es persönlich in die Geschäftsstelle.

Und ich bin mir sicher, dass die Insolvenz der Haie mit der gebündelten Hilfe aller Fans noch abgewendet werden kann. Da kann die Sonderprüfung der DEL ergeben, was sie will…

Wir sind Haie!

24.02.2010

Könnt ihr euch eine DEL ohne die Kölner Haie vorstellen? Nein?

Dann unterstützt den KEC und kauft das Retter-Shirt der Haie.

Zeig, dass Du ein Hai bist, zeig, dass wir alle Haie sind! Bekenne Farbe für den KEC und unterstütze die Haie mit dem Erwerb des „Retter-T-Shirts”.

Gemeinsam mit Fans des KEC haben die Haie die Idee des „Retter-T-Shirts“ aufleben lassen. In Kürze ist es zu haben!

Jedes verkaufte Shirt ist ein Beitrag, der unserem angeschlagenen Club helfen kann. Das rote „Retter-T-Shirt“ mit der Aufschrift „Wir sind Haie” ist ab nächster Woche u.a. im Haie-Shop erhältlich und kostet € 15,-. In Kürze kann es online bestellt werden.

„Die Solidarität, die wir in den letzten Tagen von so vielen Seiten erfahren haben, hat uns sehr beeindruckt“, sagt Haie-Sprecher Philipp Walter, „mit dem Verkauf des T-Shirts erhoffen wir uns, dass ein spürbarer Betrag zusammen kommt. Köln hat in den letzten Tagen gezeigt, dass es zu den Haien steht, jetzt kann es jeder auf seiner Brust beweisen.“

Zum Heimspiel am 5.3. gegen die DEG sollen möglichst viele Haie-Fans im roten „Retter-T-Shirt“ ihre Unterstützung verdeutlichen. Das Haie-Fanprojekt hat seine Mithilfe angeboten!

Quelle: Pressemitteilung

Haien droht die Insolvenz

22.02.2010

Die Kölner Haie stecken in ernsthaften finanziellen Problemen. 500.000 Euro beträgt das Loch in der Kasse des KEC und wenn Geschäftsführer Thomas Eichin die halbe Million nicht bald auftreiben kann, droht dem Klub die Insolvenz.

Schon nach der Niederlage gegen Wolfsburg hatten die Insolvenz-Gerüchte in Köln die Runde gemacht. Die Spieler hätten sich gegen die Grizzlys hängen lassen, weil die Januar-Gehälter noch nicht gezahlt worden seien.

Nach dem Spiel wollte Thomas Eichin (“Das kommentiere ich nicht”) die finanizielle Lage seines Vereins noch nicht kommentieren, doch jetzt spricht der Geschäftsführer über die heikle Lage der Haie:

“Ja, das ist leider so. Wir brauchen rund 500.000 €, um über die Saison zu kommen – und die ziemlich dringend.“

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