Beiträge in der Kategorie ‘Augsburger Panther’

DEL-Playoff Viertelfinals

07.04.2010

Eisbären Berlin vs. Augsburger Panther 2-3 (2-1, 1-2, 3-5, 5-3, 2-6)

Spiel 1

Die Eisbären Berlin sind auch nach der längeren Pause nicht aus der Ruhe zu bringen. Die zuletzt starken Augsburger Panther, die Mannheim in zwei Spiele aus den Pre-Playoffs spielten, bekamen das zu spüren und verloren das erste Spiel dieser Serie mit 1-2.

Die Eisbären starteten sogar so gut in die Playoffs, dass die Mannen von Don Jackson gleich mal das erste Powerplay zur frühen Führung nutzten. Richie Regehr bekam die Scheibe serviert, lud durch und André Rankel fälschte die Scheibe ab. Dennis Endras natürlich völlig ohne Chance. Genau so wie beim 2-0 durch Andy Roach, der ebenfalls von der Blauen einfach mal draufhielt.

Zwar erzielte Darin Olver noch den Anschluss zum 1-2 im ersten Drittel, doch die Eisbären retteten den Vorsprung über die letzten 40 Spielminten. Selbst als Augsburg einen sechsten Feldspieler brachte, blieben Zepp und seine Vorderleute abgebrüht.

Wenn dieses erste Spiel eine Vorschau auf die Serie sein sollte, dann dürfen wir uns auf ein spannendes Viertelfinale einstellen, das vielleicht auch über sieben Spiele gehen könnte.

Spiel 2

Den Augsburger Panthern ist die erste Überraschung dieser Playoffs gelungen. Nach der knappen Niederlage im ersten Spiel revanchierten sich die Panther und gewannen ihr Heimspiel gegen die Eisbären Berlin ebenfalls mit 2-1.

Der “Man of the match” war Nationaltorhüter Dennis Endras. Der Goalie der Panther zeigte eine überragende Vorstellung und wehrte ganze 32 Schüsse der Eisbären ab. Augsburg war durch Junker und Collins in Führung gegangen und Berlin blieb kurz vor Schluss nur noch der Ehrentreffer durch Richie Regehr.

Der Rest war dann Dennis Endras, der die Führung gegen die anstürmenden Berliner über die Zeit rettete und dafür sorgte, dass diese Serie nach dem zweiten Spiel ausgeglichen ist.

Spiel 3

Was ist bloss mit diesen Panthern los? Die Augsburger haben im dritten Spiel der Serie gegen die Eisbären Belin erneut für eine faustdicke Überraschung gesorgt und haben den Favoriten mit 5-3 bezwungen.

In der erneut ausverkauften 02-World überrollten die Panther die Eisbären im zweiten Abschnitt. Nachdem beide Mannschaften mit einem 0-0 zum ersten Mal in die Kabine gewandert waren, stand es bei der zweiten Unterbrechung plötzlich 4-0 für den Aussenseiter. Innerhalb von 12 Minuten hatten Likens, Collins und Engelhardt (2) die Tore erzielt und die Eisbären-Fans verstummen lassen.

Zwar versuchten die Eisbären mit einem Doppelschlag nochmal alles und T.J. Kemp machte den Sack mit seinem Tor zum 5-2 zu. Baxmann erzielte zwar noch den dritten Treffer der Hausherren, doch sein Treffer kam in der letzten Minute viel zu spät.

Und wenn die Panther so weiter machen… Ich will gar nicht drüber nachdenken.

Spiel 4

Die Eisbären Berlin haben den ersten Matchball der Augsburger Panther nochmal abgewehrt und die Serie mit ihrem 5-3 Erfolg wieder ausgeglichen.

Doch der Titelverteidiger liess im vierten Spiel nichts anbrennen und ging bereits im ersteb Drittel durch Stefan Ustorf in Führung. Augsburg gelang zwar im Mittelabschnitt der Ausgleich, doch die Eisbären legten nach: Felski und erneut Ustorf legten zum 3-1 vor und die Sache im Curt-Frenzel-Stadion schien geritzt.

Doch die Panther gaben sich noch lange nicht auf und kamen durch einen Doppelschlaf von Chartier nochmals zurück. Der Stürmer legte innerhalb von zwei Minuten zum 3-3 nach, doch Berlin hatte das bessere Ende auf seiner Seite.

Vier Minuten vor dem Ende fälschte Friesen einen Schlagschuss ab und brachte Berlin so schlussendlich verdient auf die Siegerstrasse.

Wirklich ein starkes Spiel der Eisbären, die sich auf ihre “Deutschen” verlassen konnten. Die Reihe um Stefan Ustorf, Sven Felski und Florian Busch war allein für vier Tore verantwortlich und sorgte dafür, dass die Serie zwischen den Berlinern und den Augsburger ein fünftes Spiel entscheiden muss.

Spiel 5

Eisbaeren Berlin v Augburger Panther - DEL Play-Offs


Die Sensation ist perfekt! Die Augsburger Panther gewinnen das entscheidende fünfte Spiel und schalten den Titelverteidiger und den Vorrundenprimus aus Berlin aus. Berlin war zwar gut gestartet, doch am Ende ging das Duell mit 6-2 sehr deutlich an die Panther.

Berlin ging schon in der 9. Minute durch Steve Walker in Führung, doch die Augsburger waren schnell zur Stelle und erzielten den Ausgleich und wenig später sogar die Führung. Likens und Engelhardt nutzten jeweils eine Powerplay-Situation und schockten die Eisbären-Fans in der 02-World. Dann legte Beechey sogar noch im ersten Drittel das 3-1 nach und die meisten Augsburger-Fans konnten an die Sensation glauben.

Die Eisbären kamen zwar aktiver aus der ersten Pause, doch es waren die Panther, die erneut trafen. Darin Olver netzte zum 4-1 und das Ding in Berlin war gelaufen!

Regehr erzielte zwar noch einen Treffer zum 2-4, doch der Vorsprung der Panhter war zu gross. Engelhardt und Collins trafen das verwaiste Tor von Rob Zepp und damit es war es das für den haushohen Favoriten.

Berlin raus – Ich kann es noch nicht so ganz fassen.

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DEL, Pre-Playoffs

28.03.2010

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 2-1 (1-6, 3-2 n.V., 6-3)

Spiel 1

“Die Kölner Haie sorgen im ersten Spiel der Pre-Playoffs gegen den ERC Ingolstadt für eine erste Überraschung. Mit einem Sieg des KEC war zwar zu rechnen, doch mit der Deutlichkeit eines 6-1 hätten wohl nur die wenigsten vor der Partie gerechnet.

Dabei sah zu Beginn alles nach einem Spiel der Panther aus. Der ERC war leicht überlegen und ging zu Beginn des Mitteldrittels nach einem Treffer von Rick Girard in Führung. Doch die Haie kamen ins Spiel zurück. Und wie.

Erst glich Playoff-Monster Ivan Ciernik aus und dann legten Bryan Adams und Jason Jaspers innerhalb von 32 Sekunden nach. In Unterzahl! Die Panther waren zu diesem Zeitpunkt völlig von der Rolle und gaben das Spiel aus der Hand.

Christoph Melischko legte im zweiten Drittel sogar noch das 5-1 nach. Dann war erstmal Ruhe. Die Panther versuchten den Schaden zu begrenzen und die Haie schonten schon ihre Kräfte für Spiel 2. Und trotzdem gelang Chritoph Ullmann sogar noch das 6-1 33 Sekunden vor der Schlusssirene.

Bill Stewart scheint mit seinen Umstellungen also alles richtig gemacht zu haben, als er Martin Bartek aus dem Kader warf. Das Team zeigte sich kämpferisch und überrante die Panther im Mitteldrittel förmlich. Mit so einer Leistung dürften die Panther auch im zweiten Spiel nicht viel zu lachen haben.

Spiel 2

Der ERC Ingolstadt hat die Best-Of-Three Serie gegen die Kölner Haie mit Ach und Krach ausgeglichen, sodass es morgen in der Saturn Arena zum Showdown kommt. Im zweiten Duell gegen die Haie setzten sich die Panther schliesslich mit 3-2 in der Verlängerung durch.

Ingolstadt erwischte den deutlich besseren Start als Greilinger schon in der 3. Minute das Aluminium testete. In der 14. Minute zappelte der Puck dann zum ersten Mal im Tor, als Jakub Ficenec die Scheibe in die Maschen hämmerte. Und dann gab es sogar einen Hauch von Playoffs, als sich einige Spieler ordentlich auf die Mütze hauten.

Im Mitteldrittel erhöhten die Panther durch Girard zum 2-0, doch die Treffer von Marc Chouinard von Mats Trygg hielten das Spiel offen. Nach dem Treffer von Trygg mussten die Haie-Fans jedoch Geduld mitbringen, denn die Schiedsrichter Daniel Piechaczek und Willi Schimm wollten erst das Video sehen.

Das letzte Drittel blieb torlos und in der Verlängerung war es dann erneut Jakub Ficenec, der den Schlusspunkt setzte und das dritte Spiel erzwang.

“Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Nach dem ersten Drittel hätten wir höher führen können. Köln hat nicht aufgegeben, dennoch glaube ich, dass die bessere Mannschaft heute gewonnen hat.”

sagte Greg Thomson nach der Partie.

Und so wird sich morgen entscheiden, wer in die Playoffs einziehen darf – Panther oder Haie.

Spiel 3

Der ERC Ingolstadt hat die Serie gegen die Kölnr Haie gedreht und sind in das Viertelfinale der DEL-Playoffs eingezogen. Dem KEC bleibt nach der 3-6 Niederlage gegen den ERC nur die magere Bilanz einer insgesamt enttäuschenden Saison.

Im letzten Duell der Pre-Playoffs war es – so wie sich das gehört – der frisch gekürte Spieler des Jahres, der die entscheidung herbeiführte. Thomas Greilinger gelang nämlich das wichtige 4-3 im letzten Abschnitt. Zuvor war das Spiel lange Zeit umkämpft und die Gäste aus der Domstadt lagen durch die Treffer von Ivan Ciernik sogar mit 2-0 in Front.

Doch die Panther erholten sich vom Eröffnungsdrittel und glichen durch Waginger und den starken Clymer aus. Von der Aufholjagd angestachelt ging es auch in Schlussdrittel, als erneut Clymer die erste Führung der Bayern erzielte. Zwar konnte Bryan Adams nochmals ausgleichen, doch dann kam Greilinger!

Der Treffer des Deutschen entschied die Partie und brach den Haien das Genick, denn Kavanagh und Ficenec legte sogar noch zum 6-3 Endstand nach.

„Wir haben schon am Freitag in Köln Charakter gezeigt und sind insgesamt absolut verdient ins Viertelfinale eingezogen“

sagte der Spieler des Jahres nach der Partie und freut sich jetzt mit seinen Panthern auf die Frankfurt Lions.

Augsburger Panther – Adler Mannheim 2-0 (4-1, 3-2)

Spiel 1

Das erste Duell der Pre-Playoffs geht an Tyler Beechey und seine Augsburger Panther, die gegen die Adler Mannheim nur im ersten Drittel um den Sieg zittern mussten. Beechey war mit drei Toren der überragende Mann der ersten Partie und schoss die Adler im Alleingang aus dem Curt-Frenzel-Stadion.

Dabei begann das Spiel für die Adler gut, denn Ahren Spylo erzielte, heute an der Seite von Michael Hackert und Nathan Robinson, die Führung für die Gäste. Aber anscheinend weckte dieser Treffer die bis dahin zurückhaltenen Panther.

In der 17. Minute war es Beechey zum ersten, der Brathwaite bezwang, in der 19. Minute jubelte Beechey erneut und in der 28. Minute war die Beechey-Show perfekt. 3 Tore, 3-1 Führung und alle Möglichkeiten auf den wichtigen erste Sieg in der Best-Of-Three Serie.

Und wären die Panther besonders in Überzahl nicht so leichtfertig mit ihren Chancen umgegangen, dann hätten die Adler vielleicht viel früher viel deutlicher zurückgelegen. So mussten sich die Fans bis ins letzte Drittel gedulden, als Darin Olver einen Schlagschuss von Kemp für Brathwaite unhaltbar abfälschte.

Somit stehen die Adler bereits mit dem Rücken an der Wand und müssen in der heimischen SAP-Arena punkten, wenn die Luxus-Truppe von Teal Fowler die Saison noch nicht beenden will.

Spiel 2

Die Adler Mannheim, das DEL-Team mit dem höchsten Etat und der selbsternannte Eisbären-Jäger, sind ausgeschieden. Denn auch das zweite Spiel der Pre-Playoff Serie ging an die Augsburger Panther, die sich mit 3-2 durchsetzen konnte.

Die Adler kamen zwar perfekt ins Spiel und gingen durch die Tore von Scott King und Justin Papineau schon im ersten Drittel mit 2-0 in Führung, doch die Panther kamen ab dem Mitteldrittel zurück in die Partie. Erst erzielte der erneut starke Darin Olver den Anschluss, ehe Connor James 5 Sekunden vor der zweiten Sirene das Spiel ausglich.

Mannheim setzte im letzten Drittel alles auf eine Karte, doch Dennis Endras im Panther-Tor hielt seine Mannschaft mit vielen Paraden im Spiel. Auf der anderen Seite zeigten die Augsburger, was es in den Playoffs braucht: Effizienz und Scheibenglück. Erneut Olver besorgte per Abstauber die Führung des AEV. P

Die Adler reagierten mit wütenden Angriffen, doch Endras war gestern nicht mehr zu überwinden.

„Mannheim hat im ersten Drittel alles gegeben und aucg verdient 2:0 geführt. Wir haben aber die Köpfe nicht hängen lassen und uns zurück gekämpft. Wir sind uns noch immer nicht sicher, wer das letzte Tor geschossen hat, aber das ist auch egal – einer hat. Ich bin sehr stolz auf mein Team”

sagte Larry Mitchell nach der Partie.

Die Panther belohnen sich nach der erfolgreichen Hauptrunde mit der völlig verdienten Playoff-Qualifikation. Und bei der starken Offensive und dem soliden Rückhalt in Dennis Endras ist auch in den kommenden Tagen noch die eine oder andere Überraschung der Panther möglich.

Lasset die Playoffs beginnen

21.03.2010

Das war sie also, die DEL-Hauprunde 2009/2010. 15 Mannschaften sind an den Start gegangen, 10 dürfen noch weiterspielen und bei mindestens drei Klubs ist fraglich, ob man sie auch in der kommenden Saison nochmal begrüssen kann.

Doch jetzt stehen endlich die Playoffs auf der Matte und die beginnen mit folgenden Paarungen:

Pre-Playoffs

ERC Ingolstadt vs. Kölner Haie (24.3./26.3./28.3.)
Augsburger Panther vs. Adler Mannheim (24.3./26.3./28.3.)

Das Rennen um Platz 10

05.03.2010

Das Rennen um Platz 10 und den Einzug in die Pre-Playoff-Runde ist in diesem Jahr spannend wie selten. 8 Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde haben noch fünf Mannschaften die Chance sich für die Playoffs zu qualifizieren. Doch nur drei Plätze sind noch zu vergeben.

Denn wenn man mal davon absieht, dass bei den restlichen Spielen noch eine ganze Menge möglich wäre, dann sind die Hannover Scorpions mit 77 Zählern schon relativ sicher in den Playoffs, die Straubinger haben am anderen Ende mit 58 Punkten hingegen nur noch theoretische Chancen.

Ich habe mir also mal die verbleibenden fünf Kandidaten aus Mannheim, Augsburg, Köln, Iserlohn und Krefeld vorgeknöpft, die letzten Spiele analysiert und einen Blick auf das Restprogramm der Teams geworfen.

Eines steht bei aller Statistik schon jetzt fest: Es wird ein spannendes Rennen bis zum letzten Spiel der Hauptrunde!

Die Vergangenheit

Wenn man sich die vergangenen Begnungen mal ansieht, dann ist die Verteilung der Pre-Playoff-Plätze schon jetzt klar. Die Adler Mannheim haben keins der letzten fünf Spiele verloren, sammelten 15 Punkte und marschieren mit der besten Vorraussetzungen von 72 Punkten und einem optimalen Punkteschnitt souverän der Playoff-Teilnahme entgegen.

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Neuer Ärger für die Panther?

06.10.2009


Photo: wikipedia

Ziemlich genau vor einem Jahr, im Oktober 2008, war Gernot Tripcke, der Geschäftsführer der DEL, reichlich bedient, als man ihn über die Planungen und Entwicklungen des Curt-Frenzel-Stadions in Augsburg ansprach:

“Es wird für Augsburg immer schwerer, wirtschaftlich in der DEL mitzuhalten. Eine solche Verzögerung (des Stadionbaus) ist doch auch für die Panther nicht vertretbar.”

waren die deutlichen Worte des Rechtsanwaltes.

In den folgenden Monaten legten die Panther allerdings einen Plan vor, der den Umbau des Freiluftstadions und dessen Abschluss im Jahr 2012 vorsah.

Jetzt, ein Jahr später, liegt das Thema “Stadionumbau” allerdings schon wieder auf dem Schreibtisch der DEL.

Der Grund: Bei dem ganzen Gebaue in Augsburg kommt es zu grossen Verzögerungen. Die genauen Gründe dafür weiss man anscheinend aber nicht, wenn man dem aktuellen Artikel in der Eishockey News glauben kann, der wie folgt eröffnet wird:

“Was hat das Ungeheuer von Loch Ness mit der Einhausung des Curt-Frenzel-Stadions gemeinsam? Beides gibt es auf dem Papier und in Schilderungen, an der tatsächlichen Existenz gibt es jedoch erhebliche Zweifel.”

Die wenigen Fakten die bisher bekannt sind: Bis Mitte September sollten die ersten Arbeiten am CFS eigentlich abgeschlossen sein, was jedoch noch nicht geschehen ist.

Und da hat sich jetzt eben mal wieder die DEL eingeschaltet, die doch gerne ein schmuckes Stadion in Augsburg hätte. Und dann wird auch Herr Tripcke wieder ganz böse:

“Dann (im April/Mai 2010) wollen wir sehen, dass sie soweit sind, wie sie sein wollten. Wenn nicht, wird es ungemütlich, nur leider nicht für die Stadt Augsburg, sondern für die Panther“

Und bis dahin wird die DEL wahrscheinlich jeden Ziegelstein überwachen, der in Augsburg auf den anderen gemauert wird.

Als hätte die DEL derzeit keine anderen Probleme…

“Zwischen Platz 4 und 14 ist alles möglich”

25.08.2009

Für die kleine Saisonvorschau der Panther aus Augsburg habe ich mich mal an die Twitter-Crew des AEV gehalten. Und dann darf man sich natürlich auch nicht über die Antworten wundern ;-)

Hey ihr Twitterer, die Panther haben sicherlich die meisten Fans in der vergangenen Saison überrascht. Kann man die starke Saison wiederholen oder war das nur ein Zwischenhoch?

Ziel ist natürlich die PPO-Quali, Heimrecht oder direkte PO sind auch möglich. Das Team wurde mit guten Spielern verstärkt. #Kemp #James

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Trikottausch: Augsburger Panther

03.08.2009

Die Panther aus Augsburg sind an der Reihe und haben ihre neuen Trikots vorgestellt.

Und wie bei vielen anderen Vereinen sieht die Arbeitskleidung auch in Augsburg ziemlich schlicht aus. Immerhin haben sich die Panther nicht getraut auch ihr Ausweichtrikot zu präsentieren.

Warum wohl? ;-)

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Nachgefragt: Augsburger Panther

16.06.2009

Fangen wir also vorne an: A wie Augsburg.

Auch die Panther konnten überraschen und schlossen, für viele unerwartet, die Hauptrunde auf Rang 10 ab.

In den Pre-Playoffs schied man dann zwar gegen die Grizzlys aus Wolfsburg aus, aber man könnte meinen, dass man in der Fuggerstadt zufrieden ist. Oder, Sven?

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Curt Frenzel reloaded

06.05.2009

Der Umbau des Augsburger Curt-Frenzel Stadions war ein langes Hick-Hack!

Das hätte sich der ehemalige Verleger und Ex-Präsident des AEV auch nicht gedacht, dass das Stadion, das seinen Namen trägt im Jahre 2009, 39 Jahre nach seinem Tod, nochmal so in die Schlagzeilen geraten würde.

Ende Oktober stellte DEL-Alleinherrscher Gernot Tripcke die Daumenschellen für die Panther enger und verkündete seinen Besuch in Augsburg und betonte ganz nebenbei, dass der Verein doch mal bitte sein Stadion sanieren solle, wenn es auch weiterhin DEL-Eishockey in Augsburg geben soll.

Derzeit spielen die Panther nur mit einer Ausnahmegenehmigung in der DEL und dan will man der Ligenleitung nicht weiter im Weg stehen.

Natürlich hat sich der Vorstand ins Zeug gelegt und am 30. April stimmte nun auch der Augsburger Stadtrat einstimmig für den Umbau des letzten DEL-Freiluft-Stadions.

Auch die Fans der Panther legten sich ins Zeug und sprachen sich für eine Sanierung ihrer Eishalle aus.

Jetzt werden also bis ins Jahr 2012 die Bagger in Augsburg anrollen und dem altehrwürdigen Curt-Frenzel-Stadion einen neuen Anstrich verpassen.

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DEL Pre-Playoffs 2009, 5. Runde

11.03.2009

Fünf Runden haben die Pre-Playoffs doch noch beansprucht. Die Wolfsburger haben in ihrem Duell mit Augsburg nur vier Partien benötigt und waren bereits vorzeitig qualifiziert, Hamburg startete nach dem 0-2 Rückstand gegen Frankfurt erst richtig durch und drehte die Serie noch.

Hamburg Freezers vs. Frankfurt Lions 3-2

Spiel 5

Tja, die Hamburger, die alten Füchse!

Erst wiegen sie die Frankfurt Lions in Sicherheit, indem sie die ersten Spiele in der Heimat verloren, nur um dann die folgenden drei Spiele allesamt zu gewinnen und doch noch in die Playoffs einzuziehen. Wie schon in der regulären Saison machen die Freezers also auf den letzten Drücker alles klar.

Im entscheidenden Spiel Nummer 5 setzten sich die Hanseaten zum ersten Mal in dieser Serie mit mehr als einem Tor Unterschied durch. 4-2 hiess es schliesslich und die Jungs von Paul Gardner konnten ihre Aufholjagd feiern.

Das Spiel war, wie auch die anderen Begegnungen, lange Zeit ausgeglichen. Jere Karalahti sorgte im ersten Drittel für die erste Führung, doch die Lions konnten den Spielstand in der 26. Minute durch einen Treffer von Jeff Heerema wieder ausgleichen.

Doch kurz vor Ende des Mittelabschnitts folgte die grosse Aab-Show. Der Stürmer der Hamburger machte erst Lasse Kopitz nass und liess dann auch Goalie Ian Gordon keine Chance. 2-1!

Richie Mueller legte im letzten Drittel noch einen Treffer nach, Hahn hielt die Flamme der Hoffnung mit seinem erneuten Anschluss noch am Leben, doch Johndie harte SauTripp machte den Sack mit seinem 4-2 68 Sekunden vor dem Ende endgültig zu.

Damit ist die Rückkehr der Freezers perfekt und die Lions können sich nach fünf Begegnungen schon wieder von ihrem “In Your Face”-Eishockey verabschieden und in den Urlaub fahren.

Im Duell der Anschütz-Klubs warten jetzt die Eisbären Berlin auf die Freezers. Und so wie die Eisbären in den letzten Spieltagen der Hauptrunde aufgelegt waren, könnte die Saison für die Freezers nach diesem kleinen Wunder doch nocht recht schnell zu Ende gehen.

Spiel 4

Wer hätte gedacht, dass die Hamburg Freezers sich nach den zwei bescheidenen ersten Auftritten in der Pre-Playoffs nochmal aufrappeln können und am Mittwoch gegen die Frankfurt Lions in heimischer Halle wieder alle Chancen auf den Playoff-Einzug haben?

Im vierten Spiel der Serie gewannen die Hamburger wieder knapp mit 2-1 in der Verlängerung.

Aab hatte die Führung erzielt, Vorobiev noch im ersten Drittel ausgeglichen und dann ging das grosse Taktieren los. Die Frankfurt waren zwar überlegen, doch wie bereits gestern wieder mit einem unterirdischen Powerplay. Heute vergab die Chernomaz-Truppe ganze elf (!!!) Überzahlmöglichkeiten sausen. Damit liegt die Quote der Löwen in den Pre-Playoffs bei unglaublichen 0%.

In der Verlängerung erzielte Alex Barta, wer auch sonst, den “Sudden Death” für die Frankfurter und somit kommt es Mittwoch zum grossen Showdown in der ColorLine-Arena zu Hamburg.

Spiel 3

Im dritten Spiel der diesjährigen Playoffs haben die Hamburg Freezers ihren Kopf vorzeitig aus der Schlinge gezogen. In Frankfurt gewannen die Hanseaten mit 2-1 und haben damit die Chance auf den Playoff-Einzug gewahrt.

“Die Freezers waren heute zweikampfstärker und zeigten zudem mehr Emotionen als meine Mannschaft”

musst Rich Chernomaz nach der Partie neidlos anerkennen und verschwieg dabei galant die Schwächen seiner eigenen Männer. Von fünf Überzahlspielen liessen die Löwen, wie übrigens auch die Freezers, allesamt ungenutzt und den möglichen Sieg vor Augen, agierten die Gastgeber zu defensiv.

Zwar sorgte “Playoff-MonsterPat Kavanagh für die 1-0 Führung im zweiten Drittel, doch Clarke Wilm und Francois Fortier sorgten für die Wende. Bezeichnend für den Kampfgeist der Hamburger war John Tripp, dem nach einem Schuss sein Visier zerbrach und die Stirn des Stürmers aufschlitzte. Doch Tripp, eine lange Blutspur hinter sich herziehend, liess sich nur kurz nähen und stand danach wieder auf dem Eis.

SO gewinnt man Playoffs!

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