Eisbären Berlin vs. Augsburger Panther 2-3 (2-1, 1-2, 3-5, 5-3, 2-6)
Spiel 1
Die Eisbären Berlin sind auch nach der längeren Pause nicht aus der Ruhe zu bringen. Die zuletzt starken Augsburger Panther, die Mannheim in zwei Spiele aus den Pre-Playoffs spielten, bekamen das zu spüren und verloren das erste Spiel dieser Serie mit 1-2.
Die Eisbären starteten sogar so gut in die Playoffs, dass die Mannen von Don Jackson gleich mal das erste Powerplay zur frühen Führung nutzten. Richie Regehr bekam die Scheibe serviert, lud durch und André Rankel fälschte die Scheibe ab. Dennis Endras natürlich völlig ohne Chance. Genau so wie beim 2-0 durch Andy Roach, der ebenfalls von der Blauen einfach mal draufhielt.
Zwar erzielte Darin Olver noch den Anschluss zum 1-2 im ersten Drittel, doch die Eisbären retteten den Vorsprung über die letzten 40 Spielminten. Selbst als Augsburg einen sechsten Feldspieler brachte, blieben Zepp und seine Vorderleute abgebrüht.
Wenn dieses erste Spiel eine Vorschau auf die Serie sein sollte, dann dürfen wir uns auf ein spannendes Viertelfinale einstellen, das vielleicht auch über sieben Spiele gehen könnte.
Spiel 2
Den Augsburger Panthern ist die erste Überraschung dieser Playoffs gelungen. Nach der knappen Niederlage im ersten Spiel revanchierten sich die Panther und gewannen ihr Heimspiel gegen die Eisbären Berlin ebenfalls mit 2-1.
Der “Man of the match” war Nationaltorhüter Dennis Endras. Der Goalie der Panther zeigte eine überragende Vorstellung und wehrte ganze 32 Schüsse der Eisbären ab. Augsburg war durch Junker und Collins in Führung gegangen und Berlin blieb kurz vor Schluss nur noch der Ehrentreffer durch Richie Regehr.
Der Rest war dann Dennis Endras, der die Führung gegen die anstürmenden Berliner über die Zeit rettete und dafür sorgte, dass diese Serie nach dem zweiten Spiel ausgeglichen ist.
Spiel 3
Was ist bloss mit diesen Panthern los? Die Augsburger haben im dritten Spiel der Serie gegen die Eisbären Belin erneut für eine faustdicke Überraschung gesorgt und haben den Favoriten mit 5-3 bezwungen.
In der erneut ausverkauften 02-World überrollten die Panther die Eisbären im zweiten Abschnitt. Nachdem beide Mannschaften mit einem 0-0 zum ersten Mal in die Kabine gewandert waren, stand es bei der zweiten Unterbrechung plötzlich 4-0 für den Aussenseiter. Innerhalb von 12 Minuten hatten Likens, Collins und Engelhardt (2) die Tore erzielt und die Eisbären-Fans verstummen lassen.
Zwar versuchten die Eisbären mit einem Doppelschlag nochmal alles und T.J. Kemp machte den Sack mit seinem Tor zum 5-2 zu. Baxmann erzielte zwar noch den dritten Treffer der Hausherren, doch sein Treffer kam in der letzten Minute viel zu spät.
Und wenn die Panther so weiter machen… Ich will gar nicht drüber nachdenken.
Spiel 4
Die Eisbären Berlin haben den ersten Matchball der Augsburger Panther nochmal abgewehrt und die Serie mit ihrem 5-3 Erfolg wieder ausgeglichen.
Doch der Titelverteidiger liess im vierten Spiel nichts anbrennen und ging bereits im ersteb Drittel durch Stefan Ustorf in Führung. Augsburg gelang zwar im Mittelabschnitt der Ausgleich, doch die Eisbären legten nach: Felski und erneut Ustorf legten zum 3-1 vor und die Sache im Curt-Frenzel-Stadion schien geritzt.
Doch die Panther gaben sich noch lange nicht auf und kamen durch einen Doppelschlaf von Chartier nochmals zurück. Der Stürmer legte innerhalb von zwei Minuten zum 3-3 nach, doch Berlin hatte das bessere Ende auf seiner Seite.
Vier Minuten vor dem Ende fälschte Friesen einen Schlagschuss ab und brachte Berlin so schlussendlich verdient auf die Siegerstrasse.
Wirklich ein starkes Spiel der Eisbären, die sich auf ihre “Deutschen” verlassen konnten. Die Reihe um Stefan Ustorf, Sven Felski und Florian Busch war allein für vier Tore verantwortlich und sorgte dafür, dass die Serie zwischen den Berlinern und den Augsburger ein fünftes Spiel entscheiden muss.
Spiel 5
Die Sensation ist perfekt! Die Augsburger Panther gewinnen das entscheidende fünfte Spiel und schalten den Titelverteidiger und den Vorrundenprimus aus Berlin aus. Berlin war zwar gut gestartet, doch am Ende ging das Duell mit 6-2 sehr deutlich an die Panther.
Berlin ging schon in der 9. Minute durch Steve Walker in Führung, doch die Augsburger waren schnell zur Stelle und erzielten den Ausgleich und wenig später sogar die Führung. Likens und Engelhardt nutzten jeweils eine Powerplay-Situation und schockten die Eisbären-Fans in der 02-World. Dann legte Beechey sogar noch im ersten Drittel das 3-1 nach und die meisten Augsburger-Fans konnten an die Sensation glauben.
Die Eisbären kamen zwar aktiver aus der ersten Pause, doch es waren die Panther, die erneut trafen. Darin Olver netzte zum 4-1 und das Ding in Berlin war gelaufen!
Regehr erzielte zwar noch einen Treffer zum 2-4, doch der Vorsprung der Panhter war zu gross. Engelhardt und Collins trafen das verwaiste Tor von Rob Zepp und damit es war es das für den haushohen Favoriten.
Berlin raus – Ich kann es noch nicht so ganz fassen.
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