Beiträge in der Kategorie ‘Duisburger Füchse’

Was macht eigentlich…

29.01.2010

… der EV Duisburg?

Mensch, was war das in der vergangenen Jahren doch für ein Spass als die Duisburger Füchse noch die DEL unsicher gemacht haben, oder?

Das gab er die Verpflichtungen von einem AllAlt-Star, dessen Rausschmiss, die Suspendierungen von mehreren Spielern, Universal-Entlassungen, die Verpflichtung eines alternden Russen, dessen Suspendierung, den Rückzug von dessen Suspendierung und zum krönenden Abschluss gab es am 15. März 2009 dann den Abschied aus der DEL.

Nicht umsonst haben die Füchse beim Eishockey-Blog immer noch eine Ehren-Kategorie zwischen den aktuellen DEL-Klubs.

Doch was ist eigentlich aus den Füchsen geworden?

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Nachgefragt: Duisburger Füchse

01.07.2009

Jetzt hat sich doch tatsächlich auch noch jemand für den Füchse-Fragebogen gefunden.

Vor der Saison war mächtig Betrieb im Fuchsbau und es schien, als wollten die Duisburger nochmal richtig angreifen. Alex Selivanov kam, Jan Alinc und Daniel Kunce folgten ihrem Meister, Pat Lebeau war auch noch da, hinten sollte Jean-Luc Grand-Pierre für Ruhe sorgen – ein schlagkräftiges Team.

Doch dann ging es los: Lebeau wurde noch vor Saisonbeginn rausgeschmissen, Karel Lang wurde irgendwann entlassen, Seli machte mal wieder Ärger und dann kam es so, wie es immer kam: Die Duisburger verloren ein Spiel nach dem anderen und wurden Tabellenletzter. Mit Abstand.

Ab wir fühlt man sich eigentlich als Fan, Guido?

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Duisburg in die Verbandsliga

10.06.2009

„Wir haben den Lizenzantrag für die 2. Bundesliga zurückgezogen”

So erklärte Ralf Pape, der Chef der Duisburger Füchse, die aktuelle Entwicklung seines Vereins gestern.

Nachdem die Füchse nach ihrem Rücktritt aus der DEL zuerst in der Oberliga und danach in der der 2. Bundesliga an den Start gehen wollten, sind nun alle Träum endgültig geplatzt – Duisburg muss zurück in den Landesverband.

Die Füchse stecken nach der Auflösung vieler Verträge immer noch in einem Insolvenzverfahren und so ist die Lizenz für die 2. Liga in weite Ferne gerückt.

Damit geht es also ab nach unten für die Füchse. Nach ganz unten: Verbandsliga, mit ein bisschen Glück vielleicht auch nur die Regionalliga.

„Wir wollen versuchen, in der höchstmöglichen Liga des Landesverbandes zu spielen”

sagte Pape gestern noch.

Für die Regionalliga würde es jedoch nur reichen, wenn es dort zu wenige Mannschaften geben würde und keine anderen Teams nachrücken wollen.

Besonders schade ist diese Entwicklung natürlich für die EVD-Fans, die verständlicherweise über die Nachricht nicht sehr erfreut waren.

Es gibt also immer wieder etwas Neues aus Duisburg und ich überlege echt, ob ich die Rubrik “Duisburger Füchse” nicht doch erhalten sollte.

*Ihr habt ein Farmteam in Duisburg*

13.05.2009

Hach, irgendwie finde ich das lustig…

Die Kölner Haie, in der abgelaufenen Saison nicht gerade übermässig erfolgreich, haben gestern bekannt gegeben, dass sie in Zukunft mit dem Zweitliga-Team der Duisburger Füchse kooperieren werden.

Eben den Füchsen, die noch erfolgloser waren als die Haie und nach der Saison irgendwie keine Lust mehr auf DEL hatten.

Mit Förderlizenzen können demnach Nachwuchsspieler von den Füchsen bei den Haien schon ein bisschen DEL-Luft schnuppern und dabei natürlich auch den Kölnern helfen.

Weiteres Schmankerl: Ralf Pape, der ehemalige Alleinherrscher der Füchse, wird in Köln als Gesellschafter einsteigen. 200.000 Euro soll Pape in die Haie pumpen, wie die Kölner Rundschau erfahren haben will.

Na da bin ich ja mal gespannt, wie sich die Zusammenarbeit auszahlen wird und ob Pape jetzt endlich zufrieden ist, nicht immer verlieren zu müssen.

Mit Geld ist ja so viel möglich…

Persepktivenwechsel

24.03.2009

Seit nunmehr zwei Jahren prügelt die deutsche Eishockeyszene auf die Duisburger Füchse ein.

Von Wettbewerbsverzerrung war oft die Rede, man freute sich über garantierte 12 Punkte aus den Spielen gegen die Füchse und der letzte Tabellenplatz schien vor der Saison bereits fest vergeben.

Doch die Zeiten sind jetzt vorbei – der EVD zieht sich aus der DEL zurück und versucht sein Glück in der Oberliga.

Die genauen Gründe für diesen Entschluss und einen Blick in die Zukunft will ich heute gar nicht werfen, habe mir aber tatkräftige Unterstützung geholt. Ralf Pape beantwortet die Fragen zum Standpunkt Duisburg. In einem lesenswerten Interview mit dem Reviersport äusserte sich der Mäzen.

Und einen blöden Spruch verkneife ich mir an dieser Stelle auch. Auf Wiedersehen, Duisburg!

Pape, der Fuchs!

17.03.2009

Jetzt sind die Duisburger Füchse offiziell ab der kommenden Saison keine Mannschaft der DEL mehr und dennoch reissen die Meldungen über den EVD vorerst nicht ab.

Den eigentlichen Hammer der Nachricht gestern, habe ich jedoch völlig vergessen.

Denn neben der Meldung, dass die Füchse die Lizenz für die kommende Saison nicht beantragen wollen und einen Neuanfang in der Oberliga planen, werden die Duisburger auch zu Beginn dieser Woche einen Antrag auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen.

Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass die Füchse kein Geld mehr hätten, nein. Herr Pape will durch die “vorgetäuschte” Insolvenz einfach nur die teuren Spieler aus der Mannschaft jagen.

Laut dem Fanboard der Duisburger war nämlich die Sturheit mancher Spieler einer der Hauptgründe für den freiwilligen Abstieg. Obwohl Pape die Verträge von allen Spielern auflösen wollte, weigerten sich einige Spieler.

Wieso sollte man auch den Verein wechseln, wenn man auch in Duisburg die ganze Saison verlieren kann und am Ende des Monats trotzdem sein Gehalt auf dem Konto findet?

Da gibt es ja Spieler wie Jan Alinc, Michal Sup oder Jean-Luc Grand-Pierre, die noch Verträge besitzen und sicherlich für ein Taschengeld in der Scania-Arena auflaufen. Und wenn man diese Verträge einfach so auflöst, werden eben ordentliche Abfindungen nötig und genau das will Pape mit seinem Insolvenzantrag umgehen.

Tja, das kommt davon, wenn man vor der Saison einen auf Mannheim macht, das gesamt Altenheim der DEL verpflichtet und dann aber trotzdem spielt wie Duisburg!

An die Juristen hier: Ist es eigentlich erlaubt eine Insolvenz zu inszenieren?

Auf Wiedersehen, Füchse!

16.03.2009

In dem ganzen Playoff-Trubel ist die Zukunfts-Debatte bei den Duisburger Füchsen völlig an mir vorbei gezogen. Und dann kam gestern ganz plötzlich diese Meldung:

Die Füchse Duisburg ziehen sich aus der Deutschen Eishockey Liga zurück!

Das hat Alleingesellschafter Ralf Pape in seinem Kellerchen entschieden und verkündete es gestern der Presse.

Meiner Meinung nach hat Pape mit dieser Entscheidung den richtigen Schritt gewählt. Die Füchse dümpeln mittlerweile seit Jahren am Tabellenende der DEL herum, locken kaum noch Fans in der veraltete Scania-Arena und haben den Trend gesetzt, bei akuter Erfolglosigkeit einfach nach der Hälfte der Saison ihre Spieler zu verkaufen, um ihre Verlustgeschäfte im Rahmen zu halten.

So eine Mannschaft braucht die DEL nicht! weiterlesen »

Das letzte Mini-Derby

31.01.2009

Glück gehabt!

Nach den letzten  Spielen der Duisburger Füchse gegen Berlin, Ingolstadt und Kassel hatte ich vor dem dem letzten Mini-Derby dieser Saison der Krefeld Pinguine heute schon leichte Zweifel. Zum Glück machten die Pinguine nicht den Fehler ihrer Vorgänger und unterschätzten ihren Gegner nicht.

Die Krefelder zeigten sich in der mit 3.059 Zuschauern relativ gut gefüllten Scania-Arena von Beginn an konzentiert und waren den Füchsen schlussendlich in allen Belangen überlegen. Besonders die Abwehr-Spezialisten der Füchse bewiesen mal wieder, dass sie für DEL grösstenteils nicht geeignet sind.


Foto: raymondtellers.nl

Im ersten Drittel legte der KEV den Grundstein für den Sieg. Vasiljevs traf direkt in der ersten Minute nach einem strammen Schuss von Charlie Stephens. Dabei konnten sich die Gäste auch brav bei Rick Berry bedanken, der den Treffer mit seinem katastrophalen Fehlpass erst einleitete. Daniel Pietta legte das 2-0 dann kurz vor der Pause nach. Dabei hatte Michail Kozhevnikov sich zu sehr auf den stürmenden Pavlikovsky konzentiert und Pietta hatte deswegen vor dem Tor alle Freiheiten. weiterlesen »

Es geht dem Ende entgegen

30.01.2009

Viele Spieltage sind nicht mehr zu spielen in der DEL und die Mannschaften aus Köln, Kassel und Duisburg haben sich schon längst vom regulären Spielbetrieb verabschiedet.

Die Duisburger gaben bereits vor Wochen, in guter alter Tradition, ihre ersten Spieler ab, als abzusehen war, dass auch diese Saison wieder auf dem letzten Platz enden würde.

Dann sprang auch Kassel auf den Zug auf. Erst verliess Shwan McNeil die Huskies in Richtung Herne um wahrscheinlich in der kommenden Saison für Duisburg zu spielen und jetzt hat auch Mike Pellegrims die Freigabe des Aufsteigers erhalten. Der Stürmer spielt ab sofort für den Klagenfurter AC, den Tabellenführer der Österreichischen Liga.

Und auch in Köln beginnt jetzt das grosse Flüchten.

Wie der Kölner Stadtanzeiger bereits ankündigte, wollten viele Spieler Köln so schnell wie möglich verlassen, um in anderen Ligen noch ein bisschen Playoff-Luft zu schnuppern und noch den ein oder anderen Euro zu verdienen.

“Etliche Profis haben um sofortige Freigabe aus ihren Verträgen gebeten, da sie bei Klubs ausländischer Ligen noch für die Playoffs anheuern wollen”

hiess es in der Online-Ausgabe.

Das Transferfenster ist noch bis zum 31. Januar geöffnet und Rodion Pauels wollte seinen Spielern zuerst keine Freigabe erteilen. Doch gestern Nachmittag musste auch der Sportkoordinator einsehen, dass er seine lustlosen Spieler nicht länger halten kann.

Als Erstes berichtete die Eishockey News über den Wechsel von Verteidiger Stephané Julien. Der Kanadier soll seine Freigabe erhalten haben und nach Österreich zum Mateschitz Klub Red Bull Salzburg wechseln. Bestätigt ist der Deal allerdings bisher noch nicht. Die Freistellung bezieht sich laut den Haien jedoch nicht auf seinen Kontrakt für die Spielzeit 2009/2010.

Auch Harlan Pratt darf die Haie verlassen. Der Verteidiger hat sicherlich bereits Angebote vorliegen, allerdings ist der neue Verein des Verteidigers noch nicht bekannt. Laut RadioKöln soll Zürich Interesse haben, allerdings hat der CHL-Gewinner eh schon zu viele Ausländer. Wohl eher eine Ente!

Der Wechsel des Technikers Kamil Piros ist hingegen schon fix. Der Tscheche konnte es anscheinend gar nicht mehr abwarten und spielte gestern schon nicht mehr für die Haie. Piros wird ab sofort in Schweden für HV 71 Jönköping auflaufen.

Bei aller finanziellen Not – das kann doch nicht sein, oder?

Die Saison läuft noch, liebe Haie, liebe Huskies, liebe Füchse!

Die Mannschaften, die jetzt gegen die Teams aus den unteren Tabellenregionen spielen dürfen, werden sich sicherlich freuen. Ihnen wird das Punkten immer einfacher gemacht. Da haben die Mannschaften mit den stärkeren Gegner eben Pech. Auch wenn sie das die Playoffs kosten könnte.

Also wenn ihr mich fragt ist das eine klare Form von Wettbewerbsverzerrung. Ich hoffe daher, dass die Liga diesen Wechseln irgendwie einen Riegel vorschieben kann.

Wer schlecht spielt, soll die Saison wenigstens auch bei “seinem” Verein zu Ende bringen.

Immer wieder Duisburg

18.01.2009

Da wollen die Duisburger ihren Fans mal was Gutes tun und langsam ihren Rückzug aus der DEL ankündigen, da kann man über die Füchse schon wieder nur den Kopf schütteln.

Beim Hockeyblogger steht die Nachricht schon seit Donnerstag, aber den eigentlichen Hammer habe ich wohl überlesen.

Aber erstmal eins nach dem anderen:

Nach der bisherigen Katastrophen-Saison, dem mal wieder abgeschlagenen letzten Platz und dem damit verbundenen Zuschauerrückgang, hat sich Marketingleiter Bülent Akşen etwas einfallen lassen.

Damit die Scania-Arena sich endlich mal wieder füllthat sich die Marketing-Abteilung überlegt, dass die enttäuschten Fans ihre Mannschaft bei den nächsten vier Heimspielen gegen Hamburg, Ingostadt, Straubing und Frankfurt bestaunen können, ohne dafür Eintritt zu zahlen.

„Aufgrund der mittlerweile überschaubaren sportlichen Perspektive, die uns bei realistischer Betrachtung geblieben ist, wollen wir nicht nur den eingefleischten Fans, sondern auch den sportinteressierten Menschen etwas zurückgeben”

Die Stehplätze sind damit für alle frei, die ansonsten 20 Euro teuren Sitzplätze werden bei den genannten Spielen nur 10 Euro kosten. Und auch an die Inhaber der Dauerkarten gibt es Fanartikel als Entschädigung für die Saison. weiterlesen »