Beiträge in der Kategorie ‘ERC Ingolstadt’

Test, Test

24.08.2010

Die Saison 2010/2011 steht bereits in den Startlöchern. eishockey-blog.com hat sich die DEL-Teams mal genau angeschaft und hat die bisherigen Testspielergebnisse genauestens analysiert.

Adler Mannheim

Siege: HIFK (2:1), Djurgården (3:0), Färjestad (6:4)
Niederlagen: Jokerit Helsinki (1:2), Vålerenga (2:3 n.V.), Linköpings (4:5 n.V.)

Nach anfänglichen Problemen sind die Adler mittlerweile in der European Trophy angekommen und können sich berechtigte Hoffnungen auf das Finale in Salzburg machen. Durch die Siege über die hochklassigen Mannschaften aus Skandinavien gelten die Adler durchaus auch in der DEL als Favorit.

Augsburger Panther

Siege: Rapperswil-Jona (4:2), Black Wings Linz, Kaufbeuren (11:1), Michigan Tech (5:2), Ingolstadt (4:3 n.P.)
Niederlagen: München (2:5), Straubing (2:4)

Die komplett umgebauten Augsburger Panther hatten nur im ersten Testspiel gegen den DEL-Aufsteiger vom EHC München ihre Probleme. Doch nach dem etwas überraschenden Sieg über den Schweizer NLA-Klub aus Rapperswil-Jona zeigte die Mannschaft von Larry Mitchell beim Joker Cup, dass sich die neuen Spieler bereits bestens aufeinander eingestimmt haben. Gegen die Liga-Konkurrenz aus Straubing und Ingolstadt erlebte man bisher unterschiedliche Ergebnisse, aber vor allem die Erkenntnis, dass man mithalten kann.

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Ingolstadt: Home Jersey

17.08.2010

Das dritte Trikot des ERC Ingolstadt haben wir hier ja bereits gesehen. Heute gibt es also das dazu passende Heimtrikot der Panther.

Und obwohl die Vereinsfarben der Ingolstädter blau und weiss sind, können/müssen die Fans auch in der kommenden Saison wieder ein schwarzes Trikot bewundern. Warum, weiss kein Mensch.

Zum Trikot selbst: Wenig Ingolstadt, viele Sponsoren – alles beim Alten.


Quelle: kbumm.de

DEL – Die Vorbereitung

09.08.2010

Mittlerweile sind so ziemlich alle Spieler wieder bei ihren DEL-Vereinen gelandet und es beginnt die erste Phase der Vorbereitung auf die kommende DEL-Saison.

Neben den unumgänglichen Waldläufen steht aber in erster Linie Team-Building auf dem Programm – Die Chance für die Teams auch mal was anderes als ihre Eishalle zu sehen.

eishockey-blog.com hat für euch die ersten Vorbereitungen aller Teams unter die Lupe genommen und zeigt, dass Vorbereitung auch Spass machen kann.

Adler Mannheim

Nachdem die Adler am 27. Juli zum ersten Mal in voller Mannschaftstärke das Eis betraten, standen für die MERC-Cracks am Freitag “Highland-Games” auf dem Programm.

Tauziehen, Baumstammwerfen, Bogenschießen, Milchkannenwerfen und Denk- und Geschicklichkeitsspielen – Das Trainerteam hatte sich ein nettes Programm für die Spieler ausgedacht. Zum Schluss gab es schottisch Braten, Spanferkel und eine mittelalterliche Siegesfeier. Wenn solche Uniformen das Gemeinschaftsgefühl nicht fördern, dann weiss ich es auch nicht.

Und damit die Adler-Stürmer auch vor dem gegnerischen Tor stets die Ruhe bewahren, legten die Mannheimer am Sonntag gleich noch ein Golf-Turnier hinterher.

Augsburger Panter

Die Panther leuteten ihre Vorbereitung mit einem Trainingslager in Füssen ein. Eistraining, Radfahren, Spinning – Larry Mitchell lässt den Vizemeister Kondition bolzen.

Ziemlich einfallslos und folgerichtig setzte es im ersten Testspiel gegen die Aufsteiger vom EHC München eine deutliche 2-5 Packung.

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ERC Ingolstadt: 3rd Jersey

25.06.2010

In Ingolstadthat man bei der Suche nach einem geeigneten Ausweichtrikot auch in diesem Jahr mal wieder die eigenen Fans beauftragt und heraus gekommen ist folgendes Exemplar:


Quelle:erc-ingolstadt.de

Ist, im Gegensatz zu dem Versuch der Roosters, ganz schick geworden, oder?

DEL-Playoff Halbfinale

16.04.2010

Grizzly Adams Wolfsburg – Augsburger Panther 1-2 (2-3 n.V., 0-1, 6-1)

Spiel 1

Die Augsburger Panther machen da weiter, wo sie im Viertelfinale gegen die Eisbären Berlin aufgehört haben. Denn auch im ersten Halbfinalspiel waren die Panther das bessere Team und setzten sich gegen die Grizzly Adams Wolfsburg mit 3-2 nach Verlängerung durch.

In den ersten 60 Minuten war das Spiel das bereits vorher erwartet enge Duell zweier Überraschungsmannschaften, doch am Ende hatten die Augsburger einfach ihn: Chris Collins.

Nachdem Hospelt bereits im ersten Drittel die Führung für die Hausherren erzielt hatte, war es Collins der das Spiel alleine drehte. Zuerst netzte der Stürmer nur eine Minute nach dem Hospelt-Tor den Ausgleich und war dann im Mitteldrittel auch für die Führung zum 2-1 verantwortlich.

Für die Wölfe erzielte Sulkovsky den erneuten Ausgleich und erzwang damit gleichzeitig die Verlängerung, weil beide Torhüter keine Treffer mehr zuliessen. Und in der Verlängerung hiess es dann nach 5 Minuten und 11 Sekunden erneut Jubeln für die Panther und erneut war es wieder Chris Collins, der das game winning goal erzielte.

Collins hatte von der Bande aus unmöglichem Winkel einfach mal draufgehalten und überraschte den ansonsten starken Jochen Reimer im Grizzly-Tor. Dessen Gegenüber, Dennis Endras, war gestern, neben Collins, erneut der beste Spieler seiner Mannschaft und wehrte ganze 42 Schüsse ab.

Spiel 2

Die Augsburger Panther wollen den Scorpions natürlich in Nichts nachstehen und legten am Abend direkt den zweiten Sieg hinterher. Die Panther konnten sich – so langsam wird es langweilig – mal wieder auf ihren Torhüter Dennis Endras verlassen, der sich beim 1-0 Erfolg seinen ersten Shutout sicherte.

Zweiter Held des Spiels war neben Endras Tyler Beechey, der das goldene Tor für seine Mannschaft erzielte. Bereits im ersten Drittel konnte der Stürmer jubeln, ehe die Wolfsburger die Belagerung des AEV-Gehäuses anordneten. Die Grizzlys spielten offensiv, konnten aber keine ihrer Chancen nutzen.

„Wir spielen mit viel Selbstvertrauen und unsere Mannschaft hat zudem ein Riesenherz. Wir nehmen alles mit, was jetzt noch kommt“

sagte Matchwinner Endras nach Spielschluss.

Spiel 3

Die Augsburger Panther sind doch noch schlagbar. Wolfsburg fand den richtigen Weg gegen die Panther, fegte die Gäste gleich mit 6-1 vom Eis und erzwang damit zumindest ein viertes Spiel in dieser Serie.

Die Wolfsburger legten sehr gut los und schossen die Scheibe im ersten Drittel gleich 19 Mal in Richtung Dennis Endras. Denn eins ist klar: Irgendwann muss der Junge ja mal ein Gegentor bekommen. Und die Chancen wachsen mit jedem Versuch!

Doch dann gingen, völlig gegen die Spielverlauf, die Augsburger in Führung: Olver hatte einen Penalty herausgearbeitet, Tyler Beechey liess sich nicht lange bitte und verwandelte sicher zum 1-0. Wolfsburg gelang aber noch im ersten Abschnitt, als Sarno Endras endlich bewzingen konnte, das 1-1.

Im Mitteldrittel münzten die Grizzlys ihre Chancen dann endlich noch in Tore um zogen den Panthern davon. Innerhalb von sieben Minuten klingelte es gleich drei Mal im Kasten von Dennis Endras – ein seltenes Ereignis. Wolfsburg profitierte allerdings auch von den vielen Strafen, die Augsburg in dieser Phase kassierte.

Auch im Schlussdrittel ließen die Wolfsburger nichts mehr anbrennen und schaukelten den ersten Halbfinal-Sieg nach Hause. Laliberte und Fischer schraubten das Ergebnis auf 6-1 und schickten Endras sogar vorzeitig unter die Dusche, der für Leo Conti Platz machen musste.

„Uns hat heute der letzte Biss gefehlt und Wolfsburg hat sehr gut gespielt. Aber jetzt freuen wir uns auf Freitag und wollen da alles klar machen“

sagte Florian Kettemer nach dem Spiel.

Damit geht es in dieser Serie weiter und die Augsburger haben am Freitag die zweite Chance, um ins DEL-Finale einzuziehen.

Spiel 4

Die Augsburger Panther haben, nach ihrem kleinen Ausrutscher im dritten Spiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg das DEL-Finale erreicht. Nach einem 3-2 Erfolg werden die Augsburger auf die Hannover Scorpions treffen

Eisbaeren Berlin v Augburger Panther - DEL Play-Offs

Wolfsburg wollte seine letzte Chance auf das Finale nutzen und ging auch plangemäss im ersten Drittel in Führung. Kai Holspelt brachte die Gäste im Curt-Frenzel-Stadion in Führung, doch die Augsburger hatten sich noch lange nicht aufgegeben.

Chris Collins war es dann endlich, der den wichtigen Ausgleich zum 1-1 erzielte. Dem Treffer des Stürmer war ein Sturmlauf der Panther vorausgegangen, die Jochen Reimer allein mit 14 Schüssen eindeckten. Der Treffer von Collins war daher nur eine logische Folge der Augsburger Finaloffensive.

Im Schlussdrittel machten die Panther dann den Sack endgültig zu, als Engelhardt und Chartier mit ihren Treffern das Stadion zum Kochen brachten. Wolfsburg lag zum ersten Mal hinten und sollte sich von diesem Schock nicht mehr erholen. Zwar legte Hospelt noch seinen zweiten Treffer nach, doch der kam zu spät.

Damit kommt es also ab Dienstag zu einem DEL-Finale, mit dem vor der Saison wohl niemand gerechnet hätte: Hannover-Augsburg. Und ich bin mir sicher, dass die Panther, getragen von der Eurphorie ihrer Fans, auch die Endrunde für sich entscheiden können.

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DEL-Playoff Viertelfinals

07.04.2010

Eisbären Berlin vs. Augsburger Panther 2-3 (2-1, 1-2, 3-5, 5-3, 2-6)

Spiel 1

Die Eisbären Berlin sind auch nach der längeren Pause nicht aus der Ruhe zu bringen. Die zuletzt starken Augsburger Panther, die Mannheim in zwei Spiele aus den Pre-Playoffs spielten, bekamen das zu spüren und verloren das erste Spiel dieser Serie mit 1-2.

Die Eisbären starteten sogar so gut in die Playoffs, dass die Mannen von Don Jackson gleich mal das erste Powerplay zur frühen Führung nutzten. Richie Regehr bekam die Scheibe serviert, lud durch und André Rankel fälschte die Scheibe ab. Dennis Endras natürlich völlig ohne Chance. Genau so wie beim 2-0 durch Andy Roach, der ebenfalls von der Blauen einfach mal draufhielt.

Zwar erzielte Darin Olver noch den Anschluss zum 1-2 im ersten Drittel, doch die Eisbären retteten den Vorsprung über die letzten 40 Spielminten. Selbst als Augsburg einen sechsten Feldspieler brachte, blieben Zepp und seine Vorderleute abgebrüht.

Wenn dieses erste Spiel eine Vorschau auf die Serie sein sollte, dann dürfen wir uns auf ein spannendes Viertelfinale einstellen, das vielleicht auch über sieben Spiele gehen könnte.

Spiel 2

Den Augsburger Panthern ist die erste Überraschung dieser Playoffs gelungen. Nach der knappen Niederlage im ersten Spiel revanchierten sich die Panther und gewannen ihr Heimspiel gegen die Eisbären Berlin ebenfalls mit 2-1.

Der “Man of the match” war Nationaltorhüter Dennis Endras. Der Goalie der Panther zeigte eine überragende Vorstellung und wehrte ganze 32 Schüsse der Eisbären ab. Augsburg war durch Junker und Collins in Führung gegangen und Berlin blieb kurz vor Schluss nur noch der Ehrentreffer durch Richie Regehr.

Der Rest war dann Dennis Endras, der die Führung gegen die anstürmenden Berliner über die Zeit rettete und dafür sorgte, dass diese Serie nach dem zweiten Spiel ausgeglichen ist.

Spiel 3

Was ist bloss mit diesen Panthern los? Die Augsburger haben im dritten Spiel der Serie gegen die Eisbären Belin erneut für eine faustdicke Überraschung gesorgt und haben den Favoriten mit 5-3 bezwungen.

In der erneut ausverkauften 02-World überrollten die Panther die Eisbären im zweiten Abschnitt. Nachdem beide Mannschaften mit einem 0-0 zum ersten Mal in die Kabine gewandert waren, stand es bei der zweiten Unterbrechung plötzlich 4-0 für den Aussenseiter. Innerhalb von 12 Minuten hatten Likens, Collins und Engelhardt (2) die Tore erzielt und die Eisbären-Fans verstummen lassen.

Zwar versuchten die Eisbären mit einem Doppelschlag nochmal alles und T.J. Kemp machte den Sack mit seinem Tor zum 5-2 zu. Baxmann erzielte zwar noch den dritten Treffer der Hausherren, doch sein Treffer kam in der letzten Minute viel zu spät.

Und wenn die Panther so weiter machen… Ich will gar nicht drüber nachdenken.

Spiel 4

Die Eisbären Berlin haben den ersten Matchball der Augsburger Panther nochmal abgewehrt und die Serie mit ihrem 5-3 Erfolg wieder ausgeglichen.

Doch der Titelverteidiger liess im vierten Spiel nichts anbrennen und ging bereits im ersteb Drittel durch Stefan Ustorf in Führung. Augsburg gelang zwar im Mittelabschnitt der Ausgleich, doch die Eisbären legten nach: Felski und erneut Ustorf legten zum 3-1 vor und die Sache im Curt-Frenzel-Stadion schien geritzt.

Doch die Panther gaben sich noch lange nicht auf und kamen durch einen Doppelschlaf von Chartier nochmals zurück. Der Stürmer legte innerhalb von zwei Minuten zum 3-3 nach, doch Berlin hatte das bessere Ende auf seiner Seite.

Vier Minuten vor dem Ende fälschte Friesen einen Schlagschuss ab und brachte Berlin so schlussendlich verdient auf die Siegerstrasse.

Wirklich ein starkes Spiel der Eisbären, die sich auf ihre “Deutschen” verlassen konnten. Die Reihe um Stefan Ustorf, Sven Felski und Florian Busch war allein für vier Tore verantwortlich und sorgte dafür, dass die Serie zwischen den Berlinern und den Augsburger ein fünftes Spiel entscheiden muss.

Spiel 5

Eisbaeren Berlin v Augburger Panther - DEL Play-Offs


Die Sensation ist perfekt! Die Augsburger Panther gewinnen das entscheidende fünfte Spiel und schalten den Titelverteidiger und den Vorrundenprimus aus Berlin aus. Berlin war zwar gut gestartet, doch am Ende ging das Duell mit 6-2 sehr deutlich an die Panther.

Berlin ging schon in der 9. Minute durch Steve Walker in Führung, doch die Augsburger waren schnell zur Stelle und erzielten den Ausgleich und wenig später sogar die Führung. Likens und Engelhardt nutzten jeweils eine Powerplay-Situation und schockten die Eisbären-Fans in der 02-World. Dann legte Beechey sogar noch im ersten Drittel das 3-1 nach und die meisten Augsburger-Fans konnten an die Sensation glauben.

Die Eisbären kamen zwar aktiver aus der ersten Pause, doch es waren die Panther, die erneut trafen. Darin Olver netzte zum 4-1 und das Ding in Berlin war gelaufen!

Regehr erzielte zwar noch einen Treffer zum 2-4, doch der Vorsprung der Panhter war zu gross. Engelhardt und Collins trafen das verwaiste Tor von Rob Zepp und damit es war es das für den haushohen Favoriten.

Berlin raus – Ich kann es noch nicht so ganz fassen.

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DEL, Pre-Playoffs

28.03.2010

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 2-1 (1-6, 3-2 n.V., 6-3)

Spiel 1

“Die Kölner Haie sorgen im ersten Spiel der Pre-Playoffs gegen den ERC Ingolstadt für eine erste Überraschung. Mit einem Sieg des KEC war zwar zu rechnen, doch mit der Deutlichkeit eines 6-1 hätten wohl nur die wenigsten vor der Partie gerechnet.

Dabei sah zu Beginn alles nach einem Spiel der Panther aus. Der ERC war leicht überlegen und ging zu Beginn des Mitteldrittels nach einem Treffer von Rick Girard in Führung. Doch die Haie kamen ins Spiel zurück. Und wie.

Erst glich Playoff-Monster Ivan Ciernik aus und dann legten Bryan Adams und Jason Jaspers innerhalb von 32 Sekunden nach. In Unterzahl! Die Panther waren zu diesem Zeitpunkt völlig von der Rolle und gaben das Spiel aus der Hand.

Christoph Melischko legte im zweiten Drittel sogar noch das 5-1 nach. Dann war erstmal Ruhe. Die Panther versuchten den Schaden zu begrenzen und die Haie schonten schon ihre Kräfte für Spiel 2. Und trotzdem gelang Chritoph Ullmann sogar noch das 6-1 33 Sekunden vor der Schlusssirene.

Bill Stewart scheint mit seinen Umstellungen also alles richtig gemacht zu haben, als er Martin Bartek aus dem Kader warf. Das Team zeigte sich kämpferisch und überrante die Panther im Mitteldrittel förmlich. Mit so einer Leistung dürften die Panther auch im zweiten Spiel nicht viel zu lachen haben.

Spiel 2

Der ERC Ingolstadt hat die Best-Of-Three Serie gegen die Kölner Haie mit Ach und Krach ausgeglichen, sodass es morgen in der Saturn Arena zum Showdown kommt. Im zweiten Duell gegen die Haie setzten sich die Panther schliesslich mit 3-2 in der Verlängerung durch.

Ingolstadt erwischte den deutlich besseren Start als Greilinger schon in der 3. Minute das Aluminium testete. In der 14. Minute zappelte der Puck dann zum ersten Mal im Tor, als Jakub Ficenec die Scheibe in die Maschen hämmerte. Und dann gab es sogar einen Hauch von Playoffs, als sich einige Spieler ordentlich auf die Mütze hauten.

Im Mitteldrittel erhöhten die Panther durch Girard zum 2-0, doch die Treffer von Marc Chouinard von Mats Trygg hielten das Spiel offen. Nach dem Treffer von Trygg mussten die Haie-Fans jedoch Geduld mitbringen, denn die Schiedsrichter Daniel Piechaczek und Willi Schimm wollten erst das Video sehen.

Das letzte Drittel blieb torlos und in der Verlängerung war es dann erneut Jakub Ficenec, der den Schlusspunkt setzte und das dritte Spiel erzwang.

“Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Nach dem ersten Drittel hätten wir höher führen können. Köln hat nicht aufgegeben, dennoch glaube ich, dass die bessere Mannschaft heute gewonnen hat.”

sagte Greg Thomson nach der Partie.

Und so wird sich morgen entscheiden, wer in die Playoffs einziehen darf – Panther oder Haie.

Spiel 3

Der ERC Ingolstadt hat die Serie gegen die Kölnr Haie gedreht und sind in das Viertelfinale der DEL-Playoffs eingezogen. Dem KEC bleibt nach der 3-6 Niederlage gegen den ERC nur die magere Bilanz einer insgesamt enttäuschenden Saison.

Im letzten Duell der Pre-Playoffs war es – so wie sich das gehört – der frisch gekürte Spieler des Jahres, der die entscheidung herbeiführte. Thomas Greilinger gelang nämlich das wichtige 4-3 im letzten Abschnitt. Zuvor war das Spiel lange Zeit umkämpft und die Gäste aus der Domstadt lagen durch die Treffer von Ivan Ciernik sogar mit 2-0 in Front.

Doch die Panther erholten sich vom Eröffnungsdrittel und glichen durch Waginger und den starken Clymer aus. Von der Aufholjagd angestachelt ging es auch in Schlussdrittel, als erneut Clymer die erste Führung der Bayern erzielte. Zwar konnte Bryan Adams nochmals ausgleichen, doch dann kam Greilinger!

Der Treffer des Deutschen entschied die Partie und brach den Haien das Genick, denn Kavanagh und Ficenec legte sogar noch zum 6-3 Endstand nach.

„Wir haben schon am Freitag in Köln Charakter gezeigt und sind insgesamt absolut verdient ins Viertelfinale eingezogen“

sagte der Spieler des Jahres nach der Partie und freut sich jetzt mit seinen Panthern auf die Frankfurt Lions.

Augsburger Panther – Adler Mannheim 2-0 (4-1, 3-2)

Spiel 1

Das erste Duell der Pre-Playoffs geht an Tyler Beechey und seine Augsburger Panther, die gegen die Adler Mannheim nur im ersten Drittel um den Sieg zittern mussten. Beechey war mit drei Toren der überragende Mann der ersten Partie und schoss die Adler im Alleingang aus dem Curt-Frenzel-Stadion.

Dabei begann das Spiel für die Adler gut, denn Ahren Spylo erzielte, heute an der Seite von Michael Hackert und Nathan Robinson, die Führung für die Gäste. Aber anscheinend weckte dieser Treffer die bis dahin zurückhaltenen Panther.

In der 17. Minute war es Beechey zum ersten, der Brathwaite bezwang, in der 19. Minute jubelte Beechey erneut und in der 28. Minute war die Beechey-Show perfekt. 3 Tore, 3-1 Führung und alle Möglichkeiten auf den wichtigen erste Sieg in der Best-Of-Three Serie.

Und wären die Panther besonders in Überzahl nicht so leichtfertig mit ihren Chancen umgegangen, dann hätten die Adler vielleicht viel früher viel deutlicher zurückgelegen. So mussten sich die Fans bis ins letzte Drittel gedulden, als Darin Olver einen Schlagschuss von Kemp für Brathwaite unhaltbar abfälschte.

Somit stehen die Adler bereits mit dem Rücken an der Wand und müssen in der heimischen SAP-Arena punkten, wenn die Luxus-Truppe von Teal Fowler die Saison noch nicht beenden will.

Spiel 2

Die Adler Mannheim, das DEL-Team mit dem höchsten Etat und der selbsternannte Eisbären-Jäger, sind ausgeschieden. Denn auch das zweite Spiel der Pre-Playoff Serie ging an die Augsburger Panther, die sich mit 3-2 durchsetzen konnte.

Die Adler kamen zwar perfekt ins Spiel und gingen durch die Tore von Scott King und Justin Papineau schon im ersten Drittel mit 2-0 in Führung, doch die Panther kamen ab dem Mitteldrittel zurück in die Partie. Erst erzielte der erneut starke Darin Olver den Anschluss, ehe Connor James 5 Sekunden vor der zweiten Sirene das Spiel ausglich.

Mannheim setzte im letzten Drittel alles auf eine Karte, doch Dennis Endras im Panther-Tor hielt seine Mannschaft mit vielen Paraden im Spiel. Auf der anderen Seite zeigten die Augsburger, was es in den Playoffs braucht: Effizienz und Scheibenglück. Erneut Olver besorgte per Abstauber die Führung des AEV. P

Die Adler reagierten mit wütenden Angriffen, doch Endras war gestern nicht mehr zu überwinden.

„Mannheim hat im ersten Drittel alles gegeben und aucg verdient 2:0 geführt. Wir haben aber die Köpfe nicht hängen lassen und uns zurück gekämpft. Wir sind uns noch immer nicht sicher, wer das letzte Tor geschossen hat, aber das ist auch egal – einer hat. Ich bin sehr stolz auf mein Team”

sagte Larry Mitchell nach der Partie.

Die Panther belohnen sich nach der erfolgreichen Hauptrunde mit der völlig verdienten Playoff-Qualifikation. Und bei der starken Offensive und dem soliden Rückhalt in Dennis Endras ist auch in den kommenden Tagen noch die eine oder andere Überraschung der Panther möglich.

Lasset die Playoffs beginnen

21.03.2010

Das war sie also, die DEL-Hauprunde 2009/2010. 15 Mannschaften sind an den Start gegangen, 10 dürfen noch weiterspielen und bei mindestens drei Klubs ist fraglich, ob man sie auch in der kommenden Saison nochmal begrüssen kann.

Doch jetzt stehen endlich die Playoffs auf der Matte und die beginnen mit folgenden Paarungen:

Pre-Playoffs

ERC Ingolstadt vs. Kölner Haie (24.3./26.3./28.3.)
Augsburger Panther vs. Adler Mannheim (24.3./26.3./28.3.)

“Wir haben drei ausgeglichene Reihen”

24.08.2009

Abgesehen von Mannheim war in dieser Sommerpause nur in Ingolstadt ähnlich viel los. Ein neuer Trainer, ein neuer Sportdirektor, 16 Spieler haben den ERCI verlassen, 17 neue sind da.

Da gibt es natürlich einige Fragen an Sebastian.

Sebastian, in Ingolstadt war ja auch eine ganze Menge los in der Sommerpause. 16 Abgänge, 17 Zugänge. Kann das gutgehen, wenn man einfach mal die komplette Mannschaft austauscht?

Es ist natürlich immer ein grosses Risiko, wenn man so viele Spieler abgibt und dann ersetzen muss. Aber wir haben ziemlich viel Qualität verpflichten können und wenn man die bisherigen Testspielergebnisse sieht, dann muss man erkennen, dass der Umburch geklappt hat. Es gab zwar auch einige Niederlagen, aber besonders gegen die DEL-Konkurrenz haben wir uns gut geschlagen. Ich denke nicht, dass wir in der Saison Probleme bekomen werden, weil es so viele neue Spieler im Kader gibt.

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Gute Besserung, Patrick Buzas!

28.07.2009

Irgendwie ist in dieser Sommerpause wirklich der Wurm drin!

Erst die Meldung von Robert Müller, der Unfall von Nathan Marsters und Raymond und dann auch noch die Erkrankung von Ron Kennedy. Es sind wahrlich keine guten Monate für das Eishockey!

Und dann folgte gestern auch noch die Nachricht vom schweren Autounfall von Patrick Buzas. Der 22-jährige Spieler des ERC Ingolstadt muss sich in den kommenden Tagen an den Halbswirbeln operieren lassen.

Hoffentlich verläuft die Operation gut und der Nationalspieler kann bald wieder auf dem Eis stehen.

Von dieser Stelle kann ich (leider) wieder nur sagen:

Gute Besserung, Patrick Buzas!