Beiträge in der Kategorie ‘Frankfurt Lions’

“Die Chance zur Meisterschaft ist sicher da”

27.08.2009

Von den Lions hat man in den vergangenen Wochen niht viel gehört, wenn man mal vom plötzlichen Wechsel von Chris Taylor in die AHL absieht.

Umso mehr Gründe mal bei Stefan nachzufragen, wieso Taylor unbedingt weg wollte und wie das neue Team der Frankfurt aufgestellt sein wird.

Stefan, kurz vor Schluss der Saison noch auf den 9. Platz abgerutscht und dann das frühe Aus gegen die Hamburger in den Pre-Playoffs. Das hatte man sich in Frankfurt sicher anders vorgestellt, oder?

Klar wollten wir uns in Frankfurt direkt für die Playoffs qualifizieren. Und es sah ja auch ziemlich lange danach aus. Doch hinten raus sind wir dann eingebrochen und haben uns auf Platz 9 wiedergefunden. Die erste Playoff-Runde gegen Hamburg hatten wir mit den zwei Siegen in Hamburg ja eigentlich schon im Sack. Leider haben wir die Serie dann aber irgendwie aus der Hand gegeben.

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Trikottausch: Frankfurt Lions

13.08.2009

Ich wäre auch gerne Trikotdesigner bei den Frankfurt Lions. Da hat man relativ wenig zu tun.

Wie seit gefühlten 10 Jahren ist das Trikot der Löwen schwarz und schlicht. Aber so kann man wenigsten keine Fehler machen.

Aber vielleicht ist das Ausweichtrikot ja ein bisschen spektakulärer…

Was wird aus Chris Taylor?

23.07.2009

Da haben die Verantwortlichen der Frankfurt Lions sicherlich nicht schlecht aus der Wäsche geschaut, als sie in der vergangenen Woche lesen mussten, dass ihr Center Chris Taylor in den kommenden zwei Jahren für die Rochester Americans in der AHL spielen wird.

Taylor wurde bereits offiziell als Neuzugang bei seiner Ex-Mannschaft verkündet und das, obwohl er bei den Frankfurt Lions einen Vertrag hat. Noch ein Jahr. Bis 2010.

Aber anscheinend denkt Taylor gar nicht daran diesen Vertrag zu erfüllen.

In Rochester sagte der 37-jährige zum Amtsantritt bereits artig seine Sätze auf: Er sei sehr gespannt, wieder daheim zu spielen, seinem Verein zu helfen, die Familie freue sich sehr und er könne endlich wieder für den Verein spielen, den er liebt.

Die paar Minuten Pressekonferenz könnt ihr euch hier ansehen und ausserdem wird Taylor am heute um 6:40 Uhr amerikanischer Zeit einem Radiosender Rede und Antwort stehen.

Die Frage ist allerdings, was die Frankfurter jetzt machen.

Dwayne Norris, Lions-Manager, bleibt jedenfalls hart:

„Chris Taylor hat bei den Frankfurt Lions einen gültigen Vertrag für die kommende DEL-Saison. Wir haben eine Kündigung seinerseits erhalten, die wir jedoch nicht akzeptieren. Dies haben wir auch seinem Agenten und ihm mitgeteilt und erwarten Chris Taylor wie geplant am 29. Juli 2009 zum Trainingsauftakt und den medizinischen Tests in Frankfurt. Für den Fall, dass Chris Taylor nicht erscheint, behalten wir uns juristische Schritte vor.“

Richtig so. Kann ja nicht angehen, dass mittlerweile einfach jeder hin und her wechselt und Verträge anscheinend gar nichts mehr zählen.

Zwar ist der Verlust von Taylor für die Lions nicht weiter tragisch, aber ich bin mir sicher, dass Norris noch eine kleine Abfindung herausklagen will, damit sich die Hessen auch nach einem besseren und vor allem jüngeren Center umsehen können.

Aber da sollte sich der Manager beeilen. Trainingsstart ist nächste Woche…

Nachgefragt: Frankfurt Lions

23.06.2009

Heute kommen wir mal zu den Löwen, womit wir dann auch bald das gesamte DEL-Tierreich abgedeckt hätten.

Die Lions standen eigentlich einen Grossteil der Saison über in den sicheren Plätzen für eine direkte Playoff-Qualifikation, nur um dann wenige Stunden vor Ende der Hauptrunde noch auf den neunten Platz abzurutschen und in den Pre-Playoffs gegen die Hamburg Freezers auszuscheiden.

Da kann man natürlich nicht zufrieden sein und wie immer, wenn es um Frankfurt geht, hat sich Stefan vom Break-Away Podcast um eine genau Analyse der vergangenen Spielzeit bemüht.

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Aufräumarbeiten

21.03.2009

Huch, was ist denn da in Frankfurt auf einmal los?

Anscheinend ist man da nach dem frühen Aus in den Pre-Playoffs, nachdem man kurz vor Ende der Hauptrunde noch aus den ersten sechs Rängen abrutschte, mächtig sauer.

Wie der Verein gestern mitteilte und wie ich gestern auch schon getwittert habe, entlassen die Lions gleich drei Spieler. Und es gibt noch weitere Kandidaten, die auf der Streichliste von Manager Dwayne Norris stehen.

Fix ist jedefall schon einmal, dass die Verteidiger Chris Armstorng und Brian Muir den Verein verlassen werden.

Armstrong kam in dieser Saison immerhin auf 13 Scorerpunkte und kann eine fast ausgeglichene +/- Statistik vorweisen (-1). Brian Muir kam in seiner ersten DEL-Saison nur auf vier Pünktchen und wirkte durch seine unbewegliche Art oftmals überfordert. Besonders bei schnellen, wendigen Stürmern hatte Muir zu oft das Nachsehen.

Deswegen werden die Lions-Fans wegen der Trennung auch nicht sonderlich viele Tränen vergiessen.

Neben den beiden Verteidigern wird auch Stürmer Jeff Hereema seinen Koffer packen müssen. Heerema brachte es in der Hauptrunde immerhin auf 31 Scorerpunkte und spielte auch in den Pre-Playoffs eine ordentlich Serie.

Für den Kanadier wird sich in der DEL wohl relativ schnell ein Abnehmer finden lassen. Laut Premiere sollen die Kölner Haie bereits Interesse am Ex-Löwen bekundet haben.

Doch damit noch lange nicht genug. Laut Gerüchten will Manager Norris seine Mannschaft komplett umbauen und einen “Neuanfang” wagen. Neben den drei bestätigten Abgängen steht noch ein ganzer Schwung von Spielern auf der Kippe.

Namentlich Chris Taylor, Pat Kavanagh, Josh Langfeld, Mathieu Biron, Jamie Wright und John Slaney.

Genug Material also, um das Transferkarrussell in der DEL ordentlich zu beschleunigen…

DEL Pre-Playoffs 2009, 5. Runde

11.03.2009

Fünf Runden haben die Pre-Playoffs doch noch beansprucht. Die Wolfsburger haben in ihrem Duell mit Augsburg nur vier Partien benötigt und waren bereits vorzeitig qualifiziert, Hamburg startete nach dem 0-2 Rückstand gegen Frankfurt erst richtig durch und drehte die Serie noch.

Hamburg Freezers vs. Frankfurt Lions 3-2

Spiel 5

Tja, die Hamburger, die alten Füchse!

Erst wiegen sie die Frankfurt Lions in Sicherheit, indem sie die ersten Spiele in der Heimat verloren, nur um dann die folgenden drei Spiele allesamt zu gewinnen und doch noch in die Playoffs einzuziehen. Wie schon in der regulären Saison machen die Freezers also auf den letzten Drücker alles klar.

Im entscheidenden Spiel Nummer 5 setzten sich die Hanseaten zum ersten Mal in dieser Serie mit mehr als einem Tor Unterschied durch. 4-2 hiess es schliesslich und die Jungs von Paul Gardner konnten ihre Aufholjagd feiern.

Das Spiel war, wie auch die anderen Begegnungen, lange Zeit ausgeglichen. Jere Karalahti sorgte im ersten Drittel für die erste Führung, doch die Lions konnten den Spielstand in der 26. Minute durch einen Treffer von Jeff Heerema wieder ausgleichen.

Doch kurz vor Ende des Mittelabschnitts folgte die grosse Aab-Show. Der Stürmer der Hamburger machte erst Lasse Kopitz nass und liess dann auch Goalie Ian Gordon keine Chance. 2-1!

Richie Mueller legte im letzten Drittel noch einen Treffer nach, Hahn hielt die Flamme der Hoffnung mit seinem erneuten Anschluss noch am Leben, doch Johndie harte SauTripp machte den Sack mit seinem 4-2 68 Sekunden vor dem Ende endgültig zu.

Damit ist die Rückkehr der Freezers perfekt und die Lions können sich nach fünf Begegnungen schon wieder von ihrem “In Your Face”-Eishockey verabschieden und in den Urlaub fahren.

Im Duell der Anschütz-Klubs warten jetzt die Eisbären Berlin auf die Freezers. Und so wie die Eisbären in den letzten Spieltagen der Hauptrunde aufgelegt waren, könnte die Saison für die Freezers nach diesem kleinen Wunder doch nocht recht schnell zu Ende gehen.

Spiel 4

Wer hätte gedacht, dass die Hamburg Freezers sich nach den zwei bescheidenen ersten Auftritten in der Pre-Playoffs nochmal aufrappeln können und am Mittwoch gegen die Frankfurt Lions in heimischer Halle wieder alle Chancen auf den Playoff-Einzug haben?

Im vierten Spiel der Serie gewannen die Hamburger wieder knapp mit 2-1 in der Verlängerung.

Aab hatte die Führung erzielt, Vorobiev noch im ersten Drittel ausgeglichen und dann ging das grosse Taktieren los. Die Frankfurt waren zwar überlegen, doch wie bereits gestern wieder mit einem unterirdischen Powerplay. Heute vergab die Chernomaz-Truppe ganze elf (!!!) Überzahlmöglichkeiten sausen. Damit liegt die Quote der Löwen in den Pre-Playoffs bei unglaublichen 0%.

In der Verlängerung erzielte Alex Barta, wer auch sonst, den “Sudden Death” für die Frankfurter und somit kommt es Mittwoch zum grossen Showdown in der ColorLine-Arena zu Hamburg.

Spiel 3

Im dritten Spiel der diesjährigen Playoffs haben die Hamburg Freezers ihren Kopf vorzeitig aus der Schlinge gezogen. In Frankfurt gewannen die Hanseaten mit 2-1 und haben damit die Chance auf den Playoff-Einzug gewahrt.

“Die Freezers waren heute zweikampfstärker und zeigten zudem mehr Emotionen als meine Mannschaft”

musst Rich Chernomaz nach der Partie neidlos anerkennen und verschwieg dabei galant die Schwächen seiner eigenen Männer. Von fünf Überzahlspielen liessen die Löwen, wie übrigens auch die Freezers, allesamt ungenutzt und den möglichen Sieg vor Augen, agierten die Gastgeber zu defensiv.

Zwar sorgte “Playoff-MonsterPat Kavanagh für die 1-0 Führung im zweiten Drittel, doch Clarke Wilm und Francois Fortier sorgten für die Wende. Bezeichnend für den Kampfgeist der Hamburger war John Tripp, dem nach einem Schuss sein Visier zerbrach und die Stirn des Stürmers aufschlitzte. Doch Tripp, eine lange Blutspur hinter sich herziehend, liess sich nur kurz nähen und stand danach wieder auf dem Eis.

SO gewinnt man Playoffs!

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Polaczek nach Frankfurt?

25.02.2009

Angeblich hatte der ERC Ingolstadt ja Interesse an der halben Mannschaft der Nürnberg Ice Tigers, doch jetzt hat sich der nächste Klub im Rennen um die Spieler der Ice Tigers eingeschaltet.

Wie die Bild.de wissen will, haben jetzt die Frankfurt Lions einen ganz genauen Blick auf den deutschen Nationalspieler Aleksander Polaczek geworfen und der Stürmer soll auch bereits einen Vertrag bei den Löwen unterzeichnet haben.

In dieser Saison kommt Polaczek in seinen 40 absolvierten Spielen nur auf die durchschnittliche Quote von 15 Scorerpunkten.

Angeblich hatten auch die Grizzlys aus Wolfsburg bereits ihre Fühler ausgestreckt, doch die Frankfurter in Person von Dwayne Norris waren anscheinend schneller und haben Polaczek in die Bankenmetropole gelockt.

Die gesamte Situation in Nürnberg hat derzeit irgendwas von einem verwundeten Tier, über dem bereits die Geier kreisen um sich die besten Stücke zu reservieren. Mal sehen ob sich die Nürnberger noch befreien können und die Aasfresser abschütteln. Es wäre ihnen zu wünschen…

Augsburg macht Boden gut

13.02.2009

Und ganz ehrlich, ein kleines bisschen langweilig ist die Partie schon. Die Geste des Spiels kommt von meinem Nachbarn: Der gähnt, dass drei Puck übereinander reinpassen würden.

Dieses Zitat sollte wohl alles über das gestrige Spiel der DEL aussagen. Zwar gewannen die Panther aus Augsburg am Ende deutlich mit 3-0 gegen die Frankfurt Lions, doch auf Tore mussten sich die Zuschauer bis zum letzten Abschnitt gedulden.

Engelhardt, Gordon mit einem Abstauber in Unterzahl und Murphy per Penalty bescherten den Gastgebern die Tore, Matchwinner war aber zum wiederholten Male der starke Dennis Endras im Tor der Panther. Beim wichtigen Heimsieg gestern sorgte der Youngster gestern besonders in der Startphase dafür, dass seine Mannschaft nicht in Rückstand geriet und feierte bereits seinen sechsten Shut-Out. Damit zog der Nationaltorhüter mit Freddy Brathwaite aus Mannheim gleich.

Durch den Sieg über den direkten Konkurrenten aus Frankfurt haben sich die Augsburger gestern auf den sechsten Platz hochgeschoben und haben dabei noch ein Spiel mehr in der Hinterhand als die Lions. Damit rückt das erste Playoff-Viertelfinale der Panther seit 2005 immer näher.

Die Tore könnt ihr euch hier nochmal ansehen. Süss übrigens, wie Herr Leopold im Freiluft-Stadion zu Augsburg sichtlich friert…

Nur ganz kurz…

17.01.2009

Hannover, der Erste der DEL, verliert am gestrigen Freitag relativ deutlich gegen die Straubing Tigers mit 1-4 und holt damit ganze “NULL” Punkte, Verfolger und Zweiter der Tabelle, Berlin, verliert ebenfalls relativ deutlich gegen die Lions aus Frankfurt mit 3-6 und auch der Dritte aus Mannheim holt gegen Wolfsburg nur zwei Punkte nach dem Penaltyschiessen.

Die Krefeld Pinguine haben bereits gestern gegen die Panther aus Augsburg gewonnen und die DEG Metro Stars sind erst am 20.1. an der Reihe.

Wie Stefan jetzt sagen würde: “Das kommt uns doch am Niederrhein sehr entgegen!

Da kann ich nur sagen: “Jopp!!!”


Muir wird ein Löwe

03.01.2009

Die verletzungsgeplagten Frankfurt Lions haben gestern das Rennen um die Verpflichtung von Bryan Muir gewonnen.

Die Lions gaben die Verpflichtung gestern offiziell bekannt und der Mitkonkurrent um Muir, der ERC Ingolstadt, muss sich wohl nach einem anderen Verteidiger umsehen.

Muir wird bis zum Saisonende in Frankfurt spielen und dürfte sicherlich eine grosse Verstärkung für die Hessen sein, die weiterhin auf Ilja Vorobjev, Michael Bresagk, Lasse Kopitz und Sebastian Osterloh verzichten müssen.

Muir hatte zuletzt beim Spengler Cup für die Panther aus Ingolstadt gespielt und war daher auch heisser Kandidat beim ERC. Aber vielleicht hätten die Panther in der Schweiz noch eine Schüppe drauflegen müssen, um den Kanadier von sich überzeugen zu können.

Muir spielte in dieser Saison bereits für Dinamo Minsk in der KHL und kam dort in 23 Partien auf sieben Scorerpunkte.

Ausserdem hat der 35-jährige bereits 308 NHL-Spiele für die Edmonton Oilers, New Jersey Devils, Chicago Blackhawks, Tampa Bay Lightning, Colorado Avalanche, Los Angeles Kings und die  Washington Capitals absolviert. Also für die halbe Liga.

„Bryan bringt jede Menge Erfahrung mit zu uns nach Frankfurt. Er ist ein Allrounder im Defensivbereich und somit für uns vielseitig einsetzbar. Zudem sind wir sicher, dass er unserer Mannschaft neue Impulse geben kann und unserer Abwehr Stabilität verleiht“

sagte Lions-Manager Dwayne Norris, der jetzt nachts wieder friedlicher schlafen dürfte.