Beiträge in der Kategorie ‘Hamburg Freezers’

Die Wende für die Freezers?

27.11.2009

Es ist das altbekannte Leid in Hamburg: Die Freezers stellen seit einigen Jahren eine Mannschaft, die etatmässig im oberen Drittel der DEL mitspielen müsste, doch die diversen Mannschaften mühten sich in der Vergangenheit stets ab die Playoffs zu erreichen. Wurde die Endrunde mal geschafft, scheiterten die Freezers zumeist zu früh. Zu früh, gemessen an ihren Ansprüchen.

Der Fehler müsse irgendwo anders liegen als in der Mannschaft, sagte man sich also in Hamburg und begann im September mit dem Umbau: Geschäftsführer Boris Capla wurde entlassen.

Nachdem Detlef Kornett die Geschäfte in den vergangenen Wochen übernommen hatte, hat der Capla-Nachfolger seit dieser Wochen nun einen Namen: Michael Pfad.

Der 45-jährige wurde vor wenigen vorgestellt und mit ihm die Frage “Wie sieht die Zukunft der Freezers aus?

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Hamburg im Aufwind

20.11.2009

Vor ein paar Wochen waren die Hamburg Freezers noch das Negativ-Team der DEL. Der Höhepunkt war die deutliche 0-6 Klatsche gegen die Adler Mannheim.

Nach vier Niederlagen in Serie liessen die Freezers jetzt schon vier Siege folgen und schnuppern derzeit auf Rang 11  wieder an den Playoff-Rängen.

Und was auch immer die Norddeutschen in der Deutschland-Cup Pause gemacht haben, es scheint das richtige gewesen zu sein. Denn mit Siegen über die DEG, Augsburg und Iserlohn sicherten sich die Freezers sich ihre Punkte nicht gerade gegen DEL-Laufkundschaft.

Gestern hatten sich dann wieder die Adler Mannheim angekündigt und die sollten auf eine völlig veränderte Freezers-Truppe treffen als im Hinspiel. Denn derzeit scheinen die Freezers sich in einer Form zu befinden, in der sie alle Konkurrenten schlagen können.

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Angebot und Nachfrage

02.11.2009

Also irgendwas haben die Männer mit den schicken Anzügen bei den Hamburg Freezers noch nicht so ganz begriffen.

Der Tabellenletzte aus der Hansestadt liegt derzeit mit durschnittlich 7.397 Zuschauern deutlich unter dem Durchschnitt der letzte Saison, die aktuellen Ergebnisse lassen vermuten, dass zukünftig noch weniger Fans in der ColorLine Arena kommen werden und was machen die Freezers?

Die Freezers erhöhen die Preise!

Und dabei müssen die Besucher tief in die Tasche greifen: Bis zu 26 Prozent muss man drauflegen um das derzeit erfolgloseste Eishockey der DEL sehen zu können.

Wie die Welt zusammengerechnet hat, muss ein Erwachsener jetzt 18.50 statt vorher 15.10 bezahlen, die teuerste Kategorie in der Hamburger Arena kostet nicht mehr 38.80, sondern 44.60 und ein Jugendlicher zahlt plötzlich nicht mehr 9.80, sondern 12.40.

Ganz schön happig und wahrscheinlich ein Grund, warum die Freezers in den kommenden Monaten vor einer Geisterkulisse spielen werden.

Als die Frankfurt Lions zu Gast waren, wollten nur noch 5.117 Fans ihre Mannschaft unterstützen, gegen Düsseldorf waren nur 6.281 Menschen in der Halle, die mehr als doppelt so viele Plätze bereithält.

“Mir ist klar, dass dies in dieser Situation kommunikativ unmöglich ist, aber wir keine praktikable und finanzierbare Lösung gefunden, dies jetzt noch zu ändern”

musste Moritz Hillebrand, der Generalbevollmächtigte der Anschutz Entertainment Group, erkennen.Das mit dem Angebot und der Nachfrage funktioniert jedenfalls anders, oder?

Da kann man aber wirklich gespannt sein, wie sich die Zuschauerzahlen im hohen Norden entwickeln werden. Und wenn die sportliche Talfahrt anhält, bleiben auch die Zuschauer aus und man kann schonmal vermuten, wie lange der Standort Hamburg noch auf der DEL-Karte verzeichnet ist…

Hinter den Erwartungen

22.10.2009

Neue Saison, neue Ziele, neue Hoffnungen…

Irgendwie ist jeder Saisonstart bei den Hamburg Freezers gleich: Die Nordlichter gehen mit einer nominell starken Mannschaft ins Titelrennen, lassen vor dem ersten Spieltag ein paar Sprüche à la “Wir wollen endlich angreifen” los und bleiben dann völlig hinter den Erwartungen zurück.

Das war im letzten Jahr so, als man Bill Stewart entliess und mit Paul Gardner immerhin noch auf Platz 8 klettern konnte, und das ist auch in dieser Saison wieder so.

Nach acht Niederlagen aus 13 Spielen liegen die Freezers nur auf Rang 14 und sogar der Bild-Zeitung reicht der Begriff “Krisers” nicht mehr aus. Die “Miesers” sind geboren.

Und vor dem Sky-Spiel heute Abend ist die Stimmung im Norden bedenklich.

Die Fans planen einen Fanprotest und wollen das erste Drittel um Rundgang verbringen, anstatt sich das Spiel gegen die Adler Mannheim anzusehen.

Aber auch die Aussagen der Spieler machen den Freezers-Fans derzeit nicht wirklich Mut:

“Jahr für Jahr richten wir das hier zugrunde. Ich weiß nicht, ob der Standort Hamburg so sicher ist”
sagte Freezers-Verteidiger Stephan Retzer und auch Teamkollege Peter Ratchuk hört sich nicht wirklich euphorisch an, wenn es um seinen Verein geht:
“Eishockey ist alles, was ich habe. Ich habe Angst, meinen Vertrag und damit meinen Job zu verlieren.”

Vielleicht gelingt den Hamburgern ja ausgerechnet heute gegen die zuletzt starken Mannheimer die Wende. Immerhin konnten die Freezers ihre letzten sieben Heimspiele gegen die Adler gewinnen.

Sollte es jedoch wieder eine Klatsche wie gegen die Iserlohn Roosters am vergangenen Sonntag geben, dann dürfte in Hamburg wohl was passieren.

Und wie so oft ist das schwächste Glied in der Kette, Trainer Paul Gardner, der erste Kandidat für mehr Freizeit…

Barta wieder verletzt!

22.09.2009

Die Saison der Hamburg Freezers ist noch jung, doch schon müssen dieHanseaten bereits wieder mit den Problemen aus der letzten Spielzeit kämpfen.

Wie im vergangenen Jahr haben die Freezers auch in diesem Jahr mit 6 Punkten aus 6 Spielen mal wieder suboptimalen Start hingelegt. 13. Platz, nur Straubing und Ingolstadt sind bislang schlechter.

Und dabei sah es nach dem ersten Spiel, sechs Toren und dem Platz an der Tabellenspitze noch so rosig aus.

Eine weitere Parallele zum Vorjahr ist die erneute Verletzung von Alex Barta, der bereits sechs Scorerpunkte sammeln konnte. Der Stürmer, der im vergangenen Jahr bereits neuneinhalb Monate Pause einlegen musste, hat sich beim Spiel gegen die Augsburger Panther am Freitag das Knie so verdreht, dass ihm nun mal wieder 8-10 Wochen Pause bevorstehen.

Die niederschmetternde Diagnose: Riss des Innebandes und Zerrung des Kreuzbandes.

Trotzdem sind Barta und sein Doktor erleichtert:

“Ich bin heilfroh, dass das Kreuzband nicht weitergehend geschädigt wurde”

sagte Prof. Dr. Bernd Kabelka, der Teamarzt der Freezers.

Bartas Trainer, Paul Gardner, konnte dem ganzen Vorfall nicht so viel Positives abgewinnen:

“Alex ist einer unserer wertvollsten Spieler und kaum zu ersetzen. Wichtig ist, dass er wieder gesund wird. Wir werden in Ruhe überlegen, wie wir mit dieser Situation umgehen.”

Damit ist Hamburg also nahezu wieder alles beim Alten, könnte man meinen. Barta verletzt, Saisonstart verpatzt.

Und dabei hatte man sich doch eigentlich für diese Jahr so viel vorgenommen und wollte endlich mal in eine Tabellenregion vordringen, die dem Etat der Freezers entspricht…

“Gardner ist der richtige Trainer für Hamburg”

30.08.2009

Die Freezers haben mal wieder einen namhaften Kader beisammen. Doch was darf man wirklich von den Hanseaten erwarten, Tobi?

Tobi, die Freezers gehen seit Jahren mit gehobenen Erwartungen ins Rennen, können diese aber nie so recht erfüllen. Was ist deiner Meinung nach genau das Problem in Hamburg?

Wenn man das mal so genau wüsste. Meiner Meinung nach ist das Problem hier in Hamburg einfach, dass man sich bei den Transfers oftmals auf Namen verlässt und nicht wirklich auf den Charakter der Spieler schaut. Als Beispiele muss man ja nur Marc Beaucage oder Peter Sarno nehmen. Beide wurden mehr oder weniger blind verpflichtet, weil sie in in Frankfurt, bzw. in der Schweiz teilweise sehr überzeugende Statistiken hatten, Mannschaftsspieler waren es aber beide nicht. Das sind meiner Meinung nach die Gründe, warum es bisher noch nicht nach ganz oben gereicht hat. Wir hatten nie den eingeschworenen Haufen, den es braucht um den Pokal zu holen.

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Trikottausch: Hamburg Freezers

05.08.2009

Die Freezers haben sich für das kommende Jahr mal was ganz abgefahrenes einfallen lassen und laufen mit diesem aussergewöhnlichen Design auf:


Photo: hamburg-freezers.de

*gähn*

Delmore zu den Red Wings

30.07.2009


Photo: stefangroenveld.com

Ungefähr so war gestern auch mein Gesichtsausdruck, als ich gelesen habe, dass Andy Delmore von den Detroit Red Wings verpflichtet worden ist.

Delmore in die NHL? Zu einem der besten Teams der Welt?

Klar hat der Verteidiger bei den Hamburger Freezers mit 31 Scorerpunkten aus 52 Partien eine ordentliche Saison gespielt, aber was kann ein durchschnittlicher DEL-Spieler schon gegen Grössen wie Nik Lidström, Brian Rafalski oder Niklas Kronwall ausrichten.

Zwar hat Delmore einen Zwei-Wege-Vertrag unterschrieben, aber trotzdem stehen seine Chancen auf ein Paar Einsätze bei den Red Wings nicht schlecht.

Mit der Verletzung von Andreas Lilja ist noch ein Plätzchen in der illustren Red Wings Defensive frei, die Delmore unter Umständen füllen könnte. Ein Einsatz als “Back-up” ist also möglich, wahrscheinlicher ist jedoch, dass Delmore das Team der Grand Rapids Griffins verstärken wird.

Immerhin ist der Verteidiger mit seinen 72 Punkten aus 66 Spielen in der Saison 05/06 in der AHL kein Unbekannter. Und vielleicht gelingt dem Kanadier ja doch der späte Durchbruch in der NHL und die Nachfolge von Nik Lidstrom ;-)

Und da soll nochmal einer sagen, dass die DEL kein Sprungbrett sein kann…

Nachgefragt: Hamburg Freezers

29.06.2009

Lange Zeit galten die Kühlschränke aus Hamburg als der Flop der Liga. Einer der Mannschaften mit dem dicken Geldbeutel hinkte sogar hinter den Pre-Playoff-Plätzen hinterher, Bill Stewart wurde entlassen und die Stürmer trafen das Tor nicht mehr.

Dann kam Paul Gardner und schaffte es kurz vor knapp tatsächlich noch, die Mannschaft über die Pre-Playoffs in die “richtigen” Playoffs zu führen.

Dort setzte es gegen den Anschütz-Bruder aus Berlin zwar eine deutliche Niederlage, doch kann man nach diesem Schlussspurt mit der Saison zufrieden sein, Tobi?

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DEL vs. KHL

04.06.2009

Die Sommerpause ist mit dem Duell KHL vs. DEL offiziell eröffnet.

Der haushohe Favorit, die KHL, hat einige Millionen im Gepäck und will sich im Kampf gegen die üblichen europäischen Ligen für den grossen Kampf mit der NHL vorbereiten.

Dafür braucht man natürlich gute Spieler. Und gute Spieler gibt es sogar in der DEL. Einige wenige…

Das bekommen jetzt besonders die Adler Mannheim zu spüren. Denn wie hockeyweb herausgefunden hat, könnte Jame Pollock seine Karriere in Russland bei Sibir Nowosibirsk fortsetzen und doch nicht in die DEL wechseln.

Pollock war vor der Saison als der grosse Transfer-Knaller angekündigt, hatte der Verteidiger sich nach der Saison 2006/2007 doch mit saftigen 22 Treffern und 14 Scorerpunkten aus 13 Playoff-Spielen aus Nürnberg und der DEL verabschiedet.

Jetzt war die Rückkehr nach Mannheim eigentlich schon eingetütet, die Tinte unter dem Drei-Jahres-Vertrag bereits getrocknet, doch jetzt machen die Russen ernst.

Dass Nowosibirsk dabei in finanziellen Problemen steckt und den Spieler ihre Gehälter nicht auszahlen kann, scheint Pollock nicht zu stören und eine Zukunft in der KHL scheint wahrscheinlich.

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