Beiträge in der Kategorie ‘Iserlohn Roosters’

Test, Test

24.08.2010

Die Saison 2010/2011 steht bereits in den Startlöchern. eishockey-blog.com hat sich die DEL-Teams mal genau angeschaft und hat die bisherigen Testspielergebnisse genauestens analysiert.

Adler Mannheim

Siege: HIFK (2:1), Djurgården (3:0), Färjestad (6:4)
Niederlagen: Jokerit Helsinki (1:2), Vålerenga (2:3 n.V.), Linköpings (4:5 n.V.)

Nach anfänglichen Problemen sind die Adler mittlerweile in der European Trophy angekommen und können sich berechtigte Hoffnungen auf das Finale in Salzburg machen. Durch die Siege über die hochklassigen Mannschaften aus Skandinavien gelten die Adler durchaus auch in der DEL als Favorit.

Augsburger Panther

Siege: Rapperswil-Jona (4:2), Black Wings Linz, Kaufbeuren (11:1), Michigan Tech (5:2), Ingolstadt (4:3 n.P.)
Niederlagen: München (2:5), Straubing (2:4)

Die komplett umgebauten Augsburger Panther hatten nur im ersten Testspiel gegen den DEL-Aufsteiger vom EHC München ihre Probleme. Doch nach dem etwas überraschenden Sieg über den Schweizer NLA-Klub aus Rapperswil-Jona zeigte die Mannschaft von Larry Mitchell beim Joker Cup, dass sich die neuen Spieler bereits bestens aufeinander eingestimmt haben. Gegen die Liga-Konkurrenz aus Straubing und Ingolstadt erlebte man bisher unterschiedliche Ergebnisse, aber vor allem die Erkenntnis, dass man mithalten kann.

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Krefeld gewinnt den “Fans der Kölner Haie Cup”

15.08.2010

Die Krefeld Pinguine haben – Hauptsponsor hin, Hauptsponsor her – den “Fans der Kölner Haie Cup 2010″ gewonnen. Im Finale gegen die Iserlohn Roosters setzte sich die Mannschaft von Trainer Rick Adduono mit 4-2 durch. Im Spiel um Platz Drei gewannen die Kölner Haie das rheinische Derby gegen die DEG Metro Stars.

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“Fans der Kölner Haie Cup”, 1. Tag

14.08.2010

An diesem Wochenende treffen sich die rheinischen DEL-Vertreter im Haie-Zentrum in Köln zu einem kleinen Vorbereitungsturnier. Am ersten Tag des “Fans der Kölner Haie Cup 2010” wurden heute bereits die morgigen Finalteilnehmer ausgespielt.

Abseits von Personal- (Krefeld), Finanz- (Köln) und Zuschauerproblemem (Düsseldorf) widmeten sich die Mannschaften endlich wieder dem sportlichen Geschehen auf dem Eis. Während die Sieger aus Iserlohn und Krefeld morgen den Turniergewinner unter sich ausspielen werden, treffen Düsseldorf und Köln im Spiel um Rang Drei aufeinander.

In der ersten Partie zwischen den Roosters und den DEG Metro Stars ging am Ende die Mannschaft vom Seilersee als Sieger vom Eis. Nach einem rasanten Beginn – nach drei Minuten stand es durch die Tore von Wolf und Collins bereits 1-1 – zogen die Iserlohner bis zum Schlussdrittel auf 4-1 davon.

Zwar gelang der DEG noch durch Treffer durch Collins und Hinterstocker noch der Anschluss, der Ausgleich wollte vor 336 Zuschauern jedoch nicht mehr fallen.

Beim zweiten Spiel des Cups erwischten die Pinguine des besseren Start und lagen bereits nach 10 Minuten im ersten Drittel mit 3-1 in Front. Zwar gelang den Gastgebern noch der zwischenzeitliche Anschluss durch Neuzugang Greg Classen zum 2-3, doch die Pinguine legten im Schlussdrittel nochmal einen Zahn zu, gewannen am Ende verdient mit 5-4 durch die Treffer von Hager und Vasiljevs und ziehen damit ins morgige Finale des Cups ein.

15 Klubs-15 Brennpunkte: Iserlohn

10.08.2010

Was tut sich bei den DEL-Klubs in der Sommerpause, wo sind die Baustellen, was beschäftigt die Fans? eishockey-blog.com hat heute den Iserlohn Roosters einen Besuch abgestattet.

Bildnummer: 04122739 Datum: 28.11.2008 Copyright: imago/Revierfoto..Torwart Sebastian Stefaniszin (Iserlohn) gegen Andreas Driendl Photo via Newscom

Der Abgeschobene

Es war eine unüberlegte Aktion, eine Affekthandlung, eine Dummheit, die Sebastian Stefaniszin in der abgelaufenen Saison zum Buh-Mann am Iserlohner Seilersee machte.

Der junge Torhüter bekam im Duell gegen die Hannover Scorpions überraschenderweise den Vorzug vor Danny aus den Birken, der Nummer Eins bei den Roosters. Doch Stefaniszin nutzte seine Chance nicht und griff in den ersten beiden Dritteln gleich sechs Mal daneben.

Verständlicherweise hatten die Iserlohner Fans und der junge Torwart selber die Nase gestrichen voll. Doch als Stefaniszin das Eis nach 40 Minuten unter den Schmähgesängen und Pfiffen der eigenen Fans verliess, drehte sich der Torhüter ein letztes Mal in Richtung Fankurve und bedankte sicher seinerseits mit einem höhnischen Applaus für die “Unterstützung” von den Rängen.

Eine sicherlich nachvollziehbare Aktion, die sich Profisportler allerdings verkneifen sollte, verkneifen muss.

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DEL – Die Vorbereitung

09.08.2010

Mittlerweile sind so ziemlich alle Spieler wieder bei ihren DEL-Vereinen gelandet und es beginnt die erste Phase der Vorbereitung auf die kommende DEL-Saison.

Neben den unumgänglichen Waldläufen steht aber in erster Linie Team-Building auf dem Programm – Die Chance für die Teams auch mal was anderes als ihre Eishalle zu sehen.

eishockey-blog.com hat für euch die ersten Vorbereitungen aller Teams unter die Lupe genommen und zeigt, dass Vorbereitung auch Spass machen kann.

Adler Mannheim

Nachdem die Adler am 27. Juli zum ersten Mal in voller Mannschaftstärke das Eis betraten, standen für die MERC-Cracks am Freitag “Highland-Games” auf dem Programm.

Tauziehen, Baumstammwerfen, Bogenschießen, Milchkannenwerfen und Denk- und Geschicklichkeitsspielen – Das Trainerteam hatte sich ein nettes Programm für die Spieler ausgedacht. Zum Schluss gab es schottisch Braten, Spanferkel und eine mittelalterliche Siegesfeier. Wenn solche Uniformen das Gemeinschaftsgefühl nicht fördern, dann weiss ich es auch nicht.

Und damit die Adler-Stürmer auch vor dem gegnerischen Tor stets die Ruhe bewahren, legten die Mannheimer am Sonntag gleich noch ein Golf-Turnier hinterher.

Augsburger Panter

Die Panther leuteten ihre Vorbereitung mit einem Trainingslager in Füssen ein. Eistraining, Radfahren, Spinning – Larry Mitchell lässt den Vizemeister Kondition bolzen.

Ziemlich einfallslos und folgerichtig setzte es im ersten Testspiel gegen die Aufsteiger vom EHC München eine deutliche 2-5 Packung.

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Trikottausch: Iserlohn Roosters

23.06.2010

Die Roosters haben ihre Trikots für die Saison vorgestellt und nach dem letztjährigen Debakel in Grün gibt es in der kommenden Saison ein dezentes Orange. Naja, wem’s gefällt…


Quelle:iserlohn-roosters.de

Da kann man nur hoffen, dass das nicht die nächsten drei Neuverpflichtungen der Roosters sind.

Salary Cap in der DEL?

09.06.2010

Bei den zahlreichen Adaptionsversuchen aus dem nordamerikanischem Eishockey, die sich mittlerweile in der DEL eingeschlichen haben, scheint die Forderung von Wolfgang Brück, dem Cluchef der Iserlohn Roosters, einigermassen einleuchten.

Brück könne sich vorstellen, dass man, wie bereits in der NHL, auch in der DEL eine Gehaltsobergrenze, den Salary Cap, einführt, damit sich ähnliche finanziellen Schieflagen wie in dieser Saison in Zukunft verhindern lassen.

“Nur so können wir die Liga grundsätzlich auf finanziell gesunde Füße stellen”

sagte Brück auf einer Fan-Veranstaltung der Roosters.

Damit hätte jeder Verein ein bestimmte Limit und dürfte nicht darüber hinaus in seine Mannschaft investieren. Im Prinzip eine gute Idee, doch ob sich das auch in der DEL durchsetzen lässt?

Mannschaften wie Hamburg, Berlin oder Mannheim, die sich durch ihre starken Geldgeber im Hintergrund keine Gedanken um einen Insolvenberater machen müssen, würden sich sicherlich gegen eine Obergrenze aussprechen.

Besonders für die “kleinen” Vereine wie Iserlohn, Augsburg, Krefeld oder Kassel könnten sich ihre Finanzen besser einteilen und es gäbe in der Folge möglicherweise nicht mehr die ungleich verteilten Finanzen innerhalb der Liga, wie es bereits jetzt zu spüren ist.

Aber was meint ihr? Ist der Salary Cap eine gute Idee für die DEL? Und wenn ja, ist er überhaupt umsetzbar?

Das Rennen um Platz 10

05.03.2010

Das Rennen um Platz 10 und den Einzug in die Pre-Playoff-Runde ist in diesem Jahr spannend wie selten. 8 Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde haben noch fünf Mannschaften die Chance sich für die Playoffs zu qualifizieren. Doch nur drei Plätze sind noch zu vergeben.

Denn wenn man mal davon absieht, dass bei den restlichen Spielen noch eine ganze Menge möglich wäre, dann sind die Hannover Scorpions mit 77 Zählern schon relativ sicher in den Playoffs, die Straubinger haben am anderen Ende mit 58 Punkten hingegen nur noch theoretische Chancen.

Ich habe mir also mal die verbleibenden fünf Kandidaten aus Mannheim, Augsburg, Köln, Iserlohn und Krefeld vorgeknöpft, die letzten Spiele analysiert und einen Blick auf das Restprogramm der Teams geworfen.

Eines steht bei aller Statistik schon jetzt fest: Es wird ein spannendes Rennen bis zum letzten Spiel der Hauptrunde!

Die Vergangenheit

Wenn man sich die vergangenen Begnungen mal ansieht, dann ist die Verteilung der Pre-Playoff-Plätze schon jetzt klar. Die Adler Mannheim haben keins der letzten fünf Spiele verloren, sammelten 15 Punkte und marschieren mit der besten Vorraussetzungen von 72 Punkten und einem optimalen Punkteschnitt souverän der Playoff-Teilnahme entgegen.

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Gut zu Fuss

03.02.2010

Vorneweg: Ich muss gestehen, dass ich diese Geschichte ziemlich lustig finde, auch wenn es das für die Betroffenen sicherlich nicht der Fall war.

Als die Iserlohn Roosters sich gestern nach dem Spiel gegen die Straubing Tigers auf den Heimweg machten, dürfte die Stimmung im Bus nach der knappen Niederlage nicht die beste gewesen sein. Doch zur komplett verpatzten Auswärtstour nach Bayern wurde es dann, als der Mannschaftsbus der Roosters auf der A45 fest steckte, weil diese deren Ausfahrten wegen des Glatteises gesperrt wurde.

Dort standen Spieler, Trainer und Betreuer dann geschlagene sechs Stunden und mussten es sich in den erfahrungsgemäss ungemütlichen Sitzen erholen, bis um 10:30 Uhr ein Ersatzbus in der Nähe der Ausfahrt Olpe bereit stand. Die war jedoch vom Roosters-Bus noch knapp einen Kilometer entfernt.

Also was tun?

Richtig: Ein bisschen Frühsport und ein verspätetes Auslaufen auf der Autobahn. Die Spieler absolvierten den Weg zu Fuss und konnten dann endlich ihren Heimweg an den Seilersee fortsetzen.

Zugegeben: Ein lustiges Bild, wenn man sich vorstellt wie knapp 20 Männer in Trainingsanzügen im Gänsemarsch auf der Autobahn zur nächsten Ausfahrt laufen.

Immerhin gab es zur Belohnung am heutigen Morgen trainingsfrei für die übermüdeten Roosters. Denn neben dem Bus, der möglicherweise noch immer auf der A45 steht, haben die Roosters ja derzeit auch eine Halle, die wegen des starken Schneefalls nicht bespielt werden darf.

So schwer kann man es als Eishockeyspieler im Winter haben…


Entschuldigung angenommen?

31.01.2010

Nachdem Sebastian Stefaniszin nach seinem höhnischen Applaus in Richtung der eigenen Fans vorübergehend suspendiert wurde, folgte jetzt die Entschuldigung des Torhüters:

“Ich wollte den Fans eigentlich nur auf diesem Weg sagen, dass ich mich bei ihnen entschuldige und dass es mir leid tut. Auf jeden Fall wollte ich sagen, dass ich bei der Aktion beim Hannover-Spiel keinen beleidigen oder kritisieren wollte von den Fans. Es war halt aus dem Spiel heraus passiert, war Frust über die eigene Leistung. In so einem Moment muss man leider feststellen, da ist der Verstand einfach nicht mehr da, man denkt nicht mehr über die Wirkung nach. Dann passiert etwas, was auf keinen Fall passieren darf!“

Damit sollte das Thema dann aber auch abgehakt sein, oder?