Beiträge in der Kategorie ‘Iserlohn Roosters’

Nachgefragt: Iserlohn Roosters

28.06.2009

Nach der faustdicken Überraschung in der Vorsaison rechnete bereits die halbe DEL mit dem nächsten Coup der Roosters aus Iserlohn. Mit Michi Wolf und Robert Hock verfügen die Hühnchen immer noch über eines der besten Offensiv-Duos der Liga.

Wo würde der Weg für die Mannschaft vom Seilersee wohl hinführen?

Tobi war vor der Saison noch euphorisch. Mal sehen, was nach der Saison und einem schwachen Platz 11 nach der Hauptrunde von dieser Euphorie noch übrig ist.

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Trainer müsste man sein

03.03.2009

Trainer einer Profimannschaft zu sein, ist ein sehr dankbarer Job. Wenn man es einmal hinter die Bande geschafft hat, muss man sich um seine Zukunft keine Gedanken mehr machen.

Entweder man ist erfolgreich und verbringt viele Jahre an einem Standort, oder aber man hat keinen Erfolg, wird “freigestellt“, kassiert eine fette Abfindung und steht bereits zwei Wochen später beim nächsten Klub auf der Matte.

Besonders in der DEL werden die Trainer seit einigen Jahren nur so durchgereicht.

Neue Gesichter wie Krefelds Igor Pavlov oder Paul Gardner in Hamburg sieht man eher selten. Man verlässt sich halt lieber auf diejenigen, die sich in der DEL bereits auskennen.

Das scheint auch in der kommenden Saison nicht anders zu laufen und die Vereine schieben ihre Übungsleiter munter hin und her.

Nachdem die Kölner Haie bestätigten, dass man lieber doch nicht mit der “Billiglösung” Rupert Meister in die neue Saison starten will, Bob Manno Straubing verlassen wird, in Iserlohn auch noch ein Plätzchen frei wäre und die Mannheimer Adler einen Ersatz für Dave King suchen, geistern die üblichen Namen durch die Gerüchteküche. weiterlesen »

Freezers schon durch?

21.02.2009

Der Kampf um die Pre-Playoff Plätze!

In diesem Jahr eine sehr spannende Angelegenheit, doch gestern haben die Hamburg Freezers einen ganz grossen Schritt gemacht, um die Endrunde der DEL noch erreichen zu können.

Das Team von Paul Gardner errang in Krefeld einen knappen 5-4 Erfolg und sicherte sich dadurch die dringend benötigten drei Zähler. Die Konkurrenz um den beliebten Platz Zehn nahmen sich hingegen die Punkte gegenseitig ab.

Nach einem Blitzstart der Krefelder durch Pietta im Vergleich mit den Freezers, sah es nicht gut aus, doch die Hanseaten kämpften sich immer wieder ins Spiel zurück. Zwischenzeitlich stand es bereits 1-3 aus Sicht der Gäste, doch die Hamburger erzielten die wichtigen Tore und gingen in der 53. Spielminute durch Tripp zum ersten mal mit 5-4 in Führung. Das sollte auch bis zum Spielschluss ausreichen.

Der erste Verfolger aus Iserlohn konnte den Rythmus der Freezers jedoch nicht mitgehen. In Straubing verloren die Roosters knapp mit 4-5 nach dem Penaltyschiessen. Jedoch war es stets ein enges Spiel zwischen beiden Mannschaften, bei dem die Führung ständig wechselte. Zwar waren die Iserlohner am Ende optisch überlegen, doch die Tigers zeigten sich im Pentlyschiessen so abgewichst, dass alle Schützen ihre Versuche verwandelten. Da gab es selbst für die cleveren Rooster nur einen Punkt zu holen.

Durch diese Ergebnisse haben aber sowohl Straubing, als auch Iserlohn immer noch die Chance sich den Platz der Freezers zu sichern. Noch drei Spiele sind auszutragen und die Roosters liegen vier Zähler hinter den Hamburgern, Straubing würde noch fünf Punkte benötigen.

Alles noch möglich. Besonders in dieser Liga.

Und selbst Ingolstadt hätte noch geringe Chancen. Aber da sind nach der 4-5 Niederlage gegen Augsburg von gestern die Rechen-Experten gefragt.

Ick freu mir trotzdem schon uff die Playoffs…

Der Kampf um Platz 10

18.02.2009

Wenn der gestrige Spieltag eins gebracht hat, dann, dass der Kampf um den letzten Pre-Playoff-Platz wieder in vollem Gange ist.

Nachdem die Hamburg Freezers in den letzten Spieltagen und mit ihrem neuen Trainer Paul Gardner den Turbo gezündet haben und ganze acht ihrer letzten neun Spiele gewinnen konnten, gab es gestern eine herbe 1-3 Niederlage gegen den ERC Ingolstadt.

Und auch die Iserlohn Roosters, als Elfter schärfster Verfolger der Hanseaten, konnten den Ausrutscher nicht nutzen. Die Roosters verloren ihrerseits ebenfalls. Gegen die Grizzly Adams Wolfsburg reichte es nur zu einem 2-4.

Solche Ausrutscher sieht man bei der Konkurrenz natürlich gerne. Denn kurz vor dem Saisonende können sich auf einmal die Mannschaften aus Ingolstadt und auch Straubing noch einmal auf eine klitzekleine Pre-Playoff-Chance stürzen. weiterlesen »

Jung und deutsch

15.02.2009

Vor einigen Tagen hatte Adler-Manager Marcus Kuhl im Eurosport-Interview noch stolz erklärt, dass er die Jugenförderung in Mannheim nicht als gescheitertes Experiment sehe. Immerhin habe man ja mit Frank Mauer oder Danny aus den Birken zahlreiche Talente, die in Mannheim gefördert werden.

Doch jetzt geht die grosse Flucht der jungen deutschen Spieler aus Mannheim weiter. Verständlich, wenn man sieht mit welchen Spielern die Adler in der kommenden Saison planen. Da kann sich jeder junge Spieler ausmalen, dass es in der kommenden Saison in der SAP-Arena nicht viel Eiszeit zu gewinnen gibt.

Einer der Flüchtlinge ist Torhüter Danny aus den Birken. Der 23-jährige Back-Up Goalie sammelte seine Erfahrungen in den letzten Jahren entweder bei den Heilbronner Falken oder auf der Ersatzbank der Adler. Und mit der Weiterverpflichtung von Freddy Brathwaite für die kommenden zwei Jahre wird sich die Situation für aus den Birken nicht verbessern. weiterlesen »

So geht es nicht!

11.02.2009

In der Regel haben Trainerwechsel schon einen positiven Effekt. Oftmals hat man bereits beobachten dürfen, dass Mannschaften, die in einer tiefen Krise steckten noch einmal alle Kräfte mobilisierten und sich gegen einen drohenden Abstieg o.ä. stemmen.

Das beste Beispiel ist sicherlich die Erfolgsgeschichte von Paul Gardner in Hamburg, der die Freezers derzeit wieder auf einen Pre-Playoff Platz gecoacht hat.

Das es allerdings auch anders kommen kann, zeigt die DEL in dieser Saison in Perfektion. In Köln brachten gleich drei Trainer keinen Erfolg und auch der Trainerwechsel in Iserlohn ging gestern ordentlich nach hinten los.

Vor dem Spiel wurde gross angekündigt, dass Neu-Trainer Ulrich Liebsch auf seine Routiniers zurückgreifen wollte um die den Erfolg zu erzwingen.

Dabei bewies sich besonders die Nominierung von Norm Maracle als ein Fehlgriff. In der letzten Saison noch einer der stärksten Torhüter der DEL, musste Maracle gestern bereits nach nicht mal 13 Spielminuten seinen Platz räumen.

Sein Arbeitsnachweise: 10 Schüsse auf sein Tor, sechs abgewehrt, vier Gegentore. Macht, nach Adam Riese, eine Fangquote von 60 Prozent!

Zwar konnten die Roosters sich nach dem Rückstand noch einigermassen bekrabbeln, jedoch zeigten die Eisbären ihrem Gegner in der heimischen o2-World wie schon vielen anderen Teams die Grenzen auf und gewannen letztendlich souverän mit 9-5. Die Roosters waren trotz einer verbesserten Leistung in den letzten beiden Dritteln nie in der Lage, das Spiel noch zu drehen.

Bei den Hauptstädtern zeigte sich gestern besonders die Deutschland-Connection in Torlaune. Beaufait und Walker funkten dreimal dazwischen, aber ansonsten machten Florian Busch, André Rankel, Frank Hördler und Alexander Weiss in Geberlaune. Sechs Treffer gingen auf das Konto der Deutschen, Florian Busch, der extra nicht zur Olympia-Quali gereist war, zeigte sich mich drei Treffern bestens erholt. Was der wohl wieder genommen hat? ;-)

Durch die Niederlage in Berlin, müssen die Roosters jetzt auf die Freezers hoffen, die immer noch drei Punkte in Front liegen und den letzten Pre-Playoff Rang belegen. Die Eisbären hingegen haben ihre Chance genutzt und sind durch den Sieg näher an die Scorpions herangerückt. Nur noch zwei Zähler trennen den Ersten vom Tabellenzweiten.

Stirling muss gehen

06.02.2009

Die Iserlohn Roosters haben auf ihre Talfahrt reagiert und Cheftrainer Steve Stirling gestern “beurlaubt”. So wie man das heutzutage eben macht, wenn man mal sechs Spiele in Folge verliert.

Und natürlich gibt es auch vom Seilersee die üblichen Kommentare, die eine solche Entlassung des Trainers nach sich ziehen:

“Es war eine menschlich schwere Entscheidung, die sportliche Entwicklung des Teams ließ keine andere Konsequenz zu”

sagte zum Beispiel Manager Karsten Mende zu der Entlassung des Trainers.

Die Aufgaben von Stirling werden die bisherigen Co-Trainer Uli Liebsch und Bernd Haake übernehmen. Von diesen beiden wird also jetzt erwartet, dass die Roosters den erforderlichen zehnten Rang noch einholen.

Wenn man sich so im Forum der Roosters umhört, gibt es eigentlich keine Überraschten nach der Entlassung von Stirling. Für viele der Fans war dieser Schritt definitiv der richtige, für viele wurde er nur zu spät gemacht. Die Rooster rufen seit einigen Wochen nicht mehr das Potential ab, was eine Mannschaft, die den aktuellen Topscorer beherrbergt, abrüfen könnte.

Jedoch sollte man dabei auch in Iserlohn nicht vergessen, dass eigentlich diese Position um den zehnten Rang das Gebiet der Roosters ist. Lässt man mal die abgelaufenen Saison aussen vor, dann mussten die Islohner immer um die Pre-Playoffs kämpfen. Das war nie anders und ist auch in dieser Saison so. Vielleicht sind da einige im Sauerland etwas verblendet von der letzten Spielzeit.

Das grosse Pech für den IEC ist dabei wahrscheinlich, dass Mannschaften wie Krefeld, Augsburg und Wolfsburg in diesem Jahr so über ihren Möglichkeiten spielen, wie das in Iserlohn in der letzten Saison der Fall war.

Ich bin jedenfalls gespannt auf den Zweikampf zwischen Roosters und Freezers um Rang Zehn. Immerhin haben die Roosters mit drei Punkten Rückstand und einem Spiel weniger auf dem Konto ja noch alle Chancen an den Hamburgern vorbei zu ziehen.

Endlich wieder Gerüchte, Baby!

21.01.2009

Nach der “Vielleicht-Verpflichtung” der Adler Mannheim von Jame Pollock wollen sich die anderen DEL-Vereine natürlich nicht lumpen lassen und schmeissen ebenfalls ein paar Gerüchte in die dafür vorgesehene Küche.

Relativ sicher sollen dabei bereits die beiden Transfers von T.J. Mulock zu den Eisbären und der Wechsel von Youri Ziffzer nach Hannover sein.

Mit T.J. wechselt damit der kleine Bruder Tyson Mulock ebenfalls nach Berlin. Und Klein-Mulock kommt aus der zweiten Liga aus Bad Tölz mit der ordentlichen Empfehlung von 49 Scorerpunkten aus 35 Partien.

Der zweite sichere Transfer zur kommenden Saison scheint der Wechsel von Youri Ziffzer zu den Hannover Scorpions zu sein. Das junge Talent hat in Berlin kaum eine Chance an Rob Zepp vorbei zu kommen und freut sich daher auf seine Einsatzzeiten in Hannover. Dort wird ja bekanntlich die Stelle von Dimitri Pätzold frei, der nach seinem kurzen Gastspiel nächste Saison in Ingolstadt im Tor stehen wird.

Dann hätten die Scorpions mit Alex Jung und Ziffzer ein starkes, deutschen Torhüter-Gespann. Wobei ich sagen muss, dass ich Ziffzer vorne sehe, sofern er genug Einsätze bekommt und sich weiterentwickeln kann.

Die im Vergleich zum Vorjahr schwächere Saison der Iserlohn Roosters scheint dort einige Abgänge zu provozieren. Bob Wren soll sich bereits mit dem ERC Ingolstadt einig sein und Tyler Beechey wird mit den Kölner Haien in Verbindung gebracht.

In Iserlohn bleibt man unterdessen aber noch ziemlich gelassen:

“In manchen Spielerköpfen ist wohl die allgemeine, wirtschaftliche Lage noch nicht angekommen”

sagte Manager Carsten Mende zur Eishockey News.

Aber vielleicht ist die Finanzkrise gerade bei den Spielern angekommen und sie versuchen sich für die schweren Zeiten schnell noch bei einem zahlungskräftigen Verein zu empfehlen…

Spielabbruch in Iserlohn

04.01.2009

Dieses Mal führt uns die Regelkunde an den Seilersee zum Spiel der Iserlohn Roosters gegen die Duisburger Füchse.

Dort haben es nämlich am Freitag beide Torhüter der Füchse geschafft sich bereits nach 10 Minuten und 43 Sekunden zu verletzen. Das Spiel wurde daraufhin abgebrochen und mit 5-0 für die Roosters gewertet.

Nach 9 Minuten nud 29 Sekunden wehrte IlpoKauhanen einen Schuss der Iserlohner mit dem Bein ab und wurde bei dieser Aktion verletzt. Der gebürtige Finne musste das Eis nach dieser Aktion mit Verdacht auf einen Riss im Adduktorenbereich verlassen und Back-Up Lukas Lang durfte sein Glück versuchen.

Doch für Lang war nur 74 Sekunden später die Partie beendet. Beim Versuch das Führungstor der Roosters zu verhindern hatte sich Lang, der noch nicht richtig aufgewärmt war, ebenfalls eine Beinverletzung zugezogen und konnte nicht weiter spielen.

Also standen die Füchse innerhalb von einer Minute ohne Torhüter da.

Und was macht man in so einem Fall?

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Tapper für sechs Spiele gesperrt

18.11.2008

Der Disziplinarausschuss der DEL hat Brad Tapper von den Iserlohn Roosters gestern für die kommenden sechs Spiele gesperrt. Als Zugabe gab es vom Ausschuss direkt noch eine Geldstrafe von 1.800 Euro dazu.

Tapper hatte während der Partie der DEG Metro Stars gegen seine Iserlohn Roosters am vergangenen Donnerstag eine berechtigte Matchstrafe wegen eines Checks gegen den Kopf- und Nackenbereich erhalten.

Die DEL-Ordnung sieht für ein solches Vergehen einen Strafrahmen von zwei bis acht Spielen Sperre vor.

Daher ist auch die Höhe der Strafe vollkommen angemessen. Ein böses Rachefoul des Stürmers, der seinen Gegenspieler absichtlich verletzen wollte.

Der Angreifer ist damit erst am 5. Dezember im Heimspiel der Iserlohn Roosters gegen Augsburg wieder spielberechtigt.