Beiträge in der Kategorie ‘Kassel Huskies’

Gekommen um zu bleiben

09.02.2010

„Wir beabsichtigen, die Unternehmensanteile zu erwerben.“

Dieser Satz dürfte bei den Fans der Kassel Huskies gestern für einige Erleichterung gesorgt haben.

Denn die Worte kamen aus dem Mund von Dennis Rossing, dem Chef der Rosco-Unternehmensgruppe, der zukünftig in die Betreibergesellschaft der Huskies einsteigen wird.

Die Zukunft der Schlittenhunde galt zuletzt als sehr unsicher, weil Rainer Lippe, der “Big Boss” der Huskies, sich zu Beginn des Jahres verabschiedet hatte und die Kassler zudem noch eine Rechnung von rund 1.5 Millionen Euro begleichen müssen.

Durch das Engagement von Rossing und seiner Unternehmensgruppe dürften die finanziellen Problemchen der Huskies sicher eine Nummer kleiner geworden sein, die kommende Saison wäre gesichert. Der Einstieg soll daher bis spätestens bis zum Beginn der Saison 2010/11 abgeschlossen werden.

Der Grund für den Einstieg des Unternehmer ist offensichtlich: Rossing hat bereits vor einigen Wochen in das historische Salzmann-Gelände in Kassel investiert, auf dem das zukünftige Stadion des Eishockey-Klubs gebaut werden könnte.

Zu diesem Thema wollte sich Rossing auf der gestrigen Pressekonferenz jedoch keine Details entlocken lassen. Dafür waren die Journalisten schon mit der Meldung zufrieden, dass Manuel “der Franz Beckenbauer der Huskies” Klinge dem Klub bis zum Jahr 2013 erhalten bleiben wird.

Die Huskies werden also nicht aus der DEL verschwinden, sondern sie sind gekommen um zu bleiben…

Unberechenbar

26.09.2009

Ja klar, die DEL ist ausgeglichen, die Kleinen können die Grossen schlagen und konservative Tippspiele machen nicht nur wegen der unzähligen Spieltage wenig Laune.

Aber jetzt mal ehrlich. Wer hätte diese Tabelle nach 7 von 60 Spieltagen prophezeit:


Quelle: del.org

Da hat sich doch gestern tatsächlich noch eine Menge verschoben und die DEL hat einige Mannschaften in die oberen Tabellenhälfte gespült, die man dort nicht unbedingt erwartet hätte.

Den grössten Satz machten dabei die Iserlohn Roosters, die die Krefeld Pinguine mit 5-3 bezwangen und sich hinter die Eisbären Berlin klemmten. Und wenn die Roosters schonmal fünf Tore schiessen, dann dürfen natürlich auch die beiden Topscorer nicht fehlen. Sowohl Robert Hock als auch Mads Christensen schenkten Scotty Langkow gestern eine Scheibe ein und katapultierten ihr Team auf den zweiten Tabellenplatz.

Punktgleich mit Iserlohn sind derzeit auch die Grizzly aus Wolfsburg. Die Braunbären schoben das bisherige Überraschungsteam aus Augsburg beiseite. Dabei lagen die Panther noch bis sechs Minuten vor dem Schluss mit 2-1 in Front, ehe Furchner und Milley die beiden Treffer zum Sieg erzielten und sich die Wolfsburger nur wegen dem schwächeren Torverhältnis nicht “Eisbären-Jäger” nennen dürfen.

Das dritte Team im Bunde der 12-Punkte-Teams sind die Kassel Huskies. Den Schlittenhunden hatten vor der Saison wohl nichtmal die eigenen Fans einen Platz vor den Adlern Mannheim vorhergesagt, jetzt stehen sie auf Rang 4.

Und es bleibt dabei: Es ist derzeit sicher nicht von Vorteil sich selber als “Eishockey-Experten” auszugeben. Es kann eigentlich nur schiefgehen…

Um die untere Tabellenhälfte mit den Mannschaften, bei denen schon so langsam die neuen Trainer gehandelt werden können (Hamburg, Ingolstadt, Krefeld), kümmern wir uns dann am Sonntag…

Trikottausch: Kassel Huskies

08.08.2009

Auch die Huskies haben jetzt ihre Trikots auf den Markt geworfen.

Das faszinierendste an den neuen Jerseys ist sicherlich der Pressetext. Was sich mit den Worten

Während die Grundstruktur schlicht gehalten wurde, besticht die neue Arbeitskleidung der Nordhessen besonders durch die durchgängige Einprägung “all 4 one 4 all”. Es symbolisiert den Teamgeist, einer jungen hungrigen Mannschaft die noch enger zusammenrückt und einer für den anderen da sein will

noch relativ spektakulär anhört, sieht in der Computerversion relativ unspektakulär aus.

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Nachgefragt: Kassel Huskies

20.06.2009

So, genug Tiger – egal ob normale oder Eistiger. Kommen wir jetzt mal zu richtigen Tieren, die auch in den Schnee gehören.

Die Kassel Huskies waren der Aufsteiger der vergangenen Saison und irgendwie konnte keiner so recht einschätzen, wie sich die Huskies wieder im Oberhaus des deutschen Eishockeys zurecht finden würden.

Letztendlich landeten die Schlittenhunde auf Platz 14, aber hatte man das vor der Saison prophezeit, hätten die Huskies das Angebot wohl liebend gerne angenommen, am Ende der Saison vo den Kölner Haien zu stehen. Ausserdem gibt der 14. Rang auch nicht unbedingt die Spielstärke des Aufsteigers wieder.

Dementsprechend dürfte Heiko von hockeytown eigentlich noch immer ein Grinsen im Gesicht haben…

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Kassel reicht Lizenz ein

29.05.2009

Nochmal alles gut gegangen bei den Kassel Huskies!

Gestern gab der Verein bekannt, dass alle nötigen Unterlagen für den Erhalt der DEL-Lizenz eingereicht wurden. Damit dürfte dann wohl auch Finanzloch der Huskies gestopft worden sein.

Vor wenigen Wochen machte noch die Nachricht die Runde, dass den Hessen bei einem Etat von knapp drei Millionen Euro noch eine siebenstellige Summe fehlen würde.

Anscheinend sind die Sponsoren allerdings gefunden worden und höchstwahrscheinlich werden die Huskies auch in der kommenden Saison in der DEL vertreten sein.

Es geht also mit 15 Vereinen in die kommende Saison.

Zitat #40

20.05.2009

„Wir sind ganz nah am Ziel, haben es aber noch nicht ganz erreicht. Wir sind zuversichtlich für die letzten Meter“

Rainer Lippe, Geschäftsführer und Eigner der Kassel Huskies, über die derzeitige Finanzsituation und die fehlende Million im Saison-Etat.

Hört sich gut an…

Kassel mit Lizenz-Problemen

30.04.2009

Eigentlich hatten sich gerade alle Krisen-Klubs der DEL wieder erholt: Die Nürnberg Ice Tigers planen nach der abgewendeten Insolvenz weiter munter an ihrem Team, in Köln hat man anscheinend sogar wieder genug Geld um einen alten Bekannten aus der KHL zu verpflichten und auch die Mini-Krise der DEG bestand anscheinend nur auf dem Papier.

Und gerade jetzt kommt aus Kassel die Meldung, dass die Lizenz der Huskies für die kommende Saison mehr als fraglich sei. Bei einem Etat von drei Millionen Euro fehlt dem Aufsteiger des vergangenen Jahres noch eine siebenstellige Summe.

Und so einen Geldbetrag bekommt ein Verein wie die Huskies auch nicht mal eben zusammen, wenn man nur nett fragt.

Deswegen beginnt jetzt die grosse Jagd auf die Sponsoren. Bis zum 15. Mai ist das restliche Geld benötigt, wenn man die Lizenz-Unterlagen bei der DEL pünktlich am 30. abgeben will.

Wenn das nicht geschieht, dann hat Geschäftsführer Rainer Lippe genau zwei Möglichkeiten: Die Lizenz zu verkaufen oder den Laden dicht zu machen!

Zwar bleibt VW den Huskies als Trikotsponsor weiterhin treu, jedoch haben sich viele andere Gross-Sponsoren mit dem Verweis auf die Wirtschaftskrise verabschiedet. Pech für die Huskies natürlich, dass der Verein viele Sponsoren aus der Automobil-Branche hatte, die ja bekanntlich am meisten von der Krise betroffen ist.

Von den abgesprungenen Geldgebern konnten bisher nur die Hälfte ersetzt werden, die andere Hälfte können die Verantwortlichen aus Kassel nicht auftreiben. Bereits seit acht Monaten versucht man das Finanzloch zu stopfen – ohne Erfolg.

Welcher Konzern, der derzeit vielleicht eh nicht so viel Geld hat, will schon einen Eishockeyverein unterstützen. Die angebracht Werbung wird doch eh nur von ein paar Männchen im Stadion gesehen. Kein Wunder also, dass sich niemand findet, der den Huskies unter die Arme greifen will.

Die Chancen für eine Fortführung des Eishockeysports bezeichnen die Verantwortlichen in Kassel derzeit mt 50:50. Und wie Stefan es bereits geschrieben hat: Viele wären sicherlich nicht traurig, wenn die Liga in der kommenden Saison nur mit 14 Mannschaften startet…

Aber vielleicht hat ja jemand von den Lesern hier gerade noch einen siebenstelligen Betrag übrig und würde gerne etwas für den deutschen Eishockeysport tun. Dann ruft doch einfach mal schnell beim Herrn Lippe durch ;-)

Bartek nach Kölle

01.03.2009

Die Meldung über die neue Investorengruppe der Kölner Haie ist erst wenige Tage alt und schon gibt der Verein bekannt, wohin die ersten Euros der Geldgeber in der kommenden Saison fliessen werden.

Denn wie gestern bekannt wurde, wird der Stürmer Martin Bartek von den Kassel Huskies in die Domstadt wechseln. Bartek ist eine der grossen Überraschungen dieser Saison und der Slowake ist mit 25 Saisontreffern der beste Torjäger seiner Mannschaft.

Bartek hat bei den Haien einen Zwei-Jahres-Vertrag unterzeichnet…

Es geht dem Ende entgegen

30.01.2009

Viele Spieltage sind nicht mehr zu spielen in der DEL und die Mannschaften aus Köln, Kassel und Duisburg haben sich schon längst vom regulären Spielbetrieb verabschiedet.

Die Duisburger gaben bereits vor Wochen, in guter alter Tradition, ihre ersten Spieler ab, als abzusehen war, dass auch diese Saison wieder auf dem letzten Platz enden würde.

Dann sprang auch Kassel auf den Zug auf. Erst verliess Shwan McNeil die Huskies in Richtung Herne um wahrscheinlich in der kommenden Saison für Duisburg zu spielen und jetzt hat auch Mike Pellegrims die Freigabe des Aufsteigers erhalten. Der Stürmer spielt ab sofort für den Klagenfurter AC, den Tabellenführer der Österreichischen Liga.

Und auch in Köln beginnt jetzt das grosse Flüchten.

Wie der Kölner Stadtanzeiger bereits ankündigte, wollten viele Spieler Köln so schnell wie möglich verlassen, um in anderen Ligen noch ein bisschen Playoff-Luft zu schnuppern und noch den ein oder anderen Euro zu verdienen.

“Etliche Profis haben um sofortige Freigabe aus ihren Verträgen gebeten, da sie bei Klubs ausländischer Ligen noch für die Playoffs anheuern wollen”

hiess es in der Online-Ausgabe.

Das Transferfenster ist noch bis zum 31. Januar geöffnet und Rodion Pauels wollte seinen Spielern zuerst keine Freigabe erteilen. Doch gestern Nachmittag musste auch der Sportkoordinator einsehen, dass er seine lustlosen Spieler nicht länger halten kann.

Als Erstes berichtete die Eishockey News über den Wechsel von Verteidiger Stephané Julien. Der Kanadier soll seine Freigabe erhalten haben und nach Österreich zum Mateschitz Klub Red Bull Salzburg wechseln. Bestätigt ist der Deal allerdings bisher noch nicht. Die Freistellung bezieht sich laut den Haien jedoch nicht auf seinen Kontrakt für die Spielzeit 2009/2010.

Auch Harlan Pratt darf die Haie verlassen. Der Verteidiger hat sicherlich bereits Angebote vorliegen, allerdings ist der neue Verein des Verteidigers noch nicht bekannt. Laut RadioKöln soll Zürich Interesse haben, allerdings hat der CHL-Gewinner eh schon zu viele Ausländer. Wohl eher eine Ente!

Der Wechsel des Technikers Kamil Piros ist hingegen schon fix. Der Tscheche konnte es anscheinend gar nicht mehr abwarten und spielte gestern schon nicht mehr für die Haie. Piros wird ab sofort in Schweden für HV 71 Jönköping auflaufen.

Bei aller finanziellen Not – das kann doch nicht sein, oder?

Die Saison läuft noch, liebe Haie, liebe Huskies, liebe Füchse!

Die Mannschaften, die jetzt gegen die Teams aus den unteren Tabellenregionen spielen dürfen, werden sich sicherlich freuen. Ihnen wird das Punkten immer einfacher gemacht. Da haben die Mannschaften mit den stärkeren Gegner eben Pech. Auch wenn sie das die Playoffs kosten könnte.

Also wenn ihr mich fragt ist das eine klare Form von Wettbewerbsverzerrung. Ich hoffe daher, dass die Liga diesen Wechseln irgendwie einen Riegel vorschieben kann.

Wer schlecht spielt, soll die Saison wenigstens auch bei “seinem” Verein zu Ende bringen.

Krefeld rutscht ab!

10.01.2009

Was für ein verrücktes Spiel in der Eissporthalle Kassel gestern zwischen den Kassel Huskies und den Krefeld Pinguinen.

Denn die Pinguine verschliefen den Anfang die ersten 30 Minuten ihres Spiels komplett und sahen sich beim Aufsteiger zu diesem Zeitpunkt bereits mit 0-6 zurück.

Doch die Krefelder gaben sich nicht auf und holten in der zweiten Spielhälfte Tor um Tor auf und hätten um ein Haar sogar noch Punkte aus Kassel entführt. Dich die Aktion “Aufholjagd” kam etwas zu spät und wurde nicht mehr belohnt.

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