Beiträge in der Kategorie ‘Kölner Haie’

Das Rennen um Platz 10

05.03.2010

Das Rennen um Platz 10 und den Einzug in die Pre-Playoff-Runde ist in diesem Jahr spannend wie selten. 8 Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde haben noch fünf Mannschaften die Chance sich für die Playoffs zu qualifizieren. Doch nur drei Plätze sind noch zu vergeben.

Denn wenn man mal davon absieht, dass bei den restlichen Spielen noch eine ganze Menge möglich wäre, dann sind die Hannover Scorpions mit 77 Zählern schon relativ sicher in den Playoffs, die Straubinger haben am anderen Ende mit 58 Punkten hingegen nur noch theoretische Chancen.

Ich habe mir also mal die verbleibenden fünf Kandidaten aus Mannheim, Augsburg, Köln, Iserlohn und Krefeld vorgeknöpft, die letzten Spiele analysiert und einen Blick auf das Restprogramm der Teams geworfen.

Eines steht bei aller Statistik schon jetzt fest: Es wird ein spannendes Rennen bis zum letzten Spiel der Hauptrunde!

Die Vergangenheit

Wenn man sich die vergangenen Begnungen mal ansieht, dann ist die Verteilung der Pre-Playoff-Plätze schon jetzt klar. Die Adler Mannheim haben keins der letzten fünf Spiele verloren, sammelten 15 Punkte und marschieren mit der besten Vorraussetzungen von 72 Punkten und einem optimalen Punkteschnitt souverän der Playoff-Teilnahme entgegen.

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rettet-den-kec.de

26.02.2010

Die Rettung der Kölner Haie vor dem Insolvenzantrag beschäftigt die Eishockeyfans in Deutschland weiterhin.

Und während die Haie von offizieller Seite ein “sehr, sehr positives Gespräch” beim Kölner Oberbürgermeister vermelden können, gehen auch die Initiativen der Kölner Fans weiter.

Wie zum Beispiel die Aktion rettet-den-kec.de der beiden KEC-Fans Armin Höhner und Anja Hinz.


Quelle: rettet-de-kec.de

Der KEC-Fan Armin aus Bonn rief am Montag eine Facebook-Gruppe ins Leben, als er von der möglichen Insolvenz seines Vereins hörte. Das Ziel: Es sollten 1.000 Fans gefunden werden, die sich bereit erklären ihren Verein in der schweren Lage zu unterstützen.

“Es ist eine Initiative, die ich angeschubst habe und die dann – dem Netzwerk sei dank – durch einige Mitstreiter ins Leben gerufen wurde. Wir sind ein reiner “FAN”Club”

berichtet der Gründer von rettet-den-kec.de.

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Sonderprüfung bei den Kölner Haien

25.02.2010

Nach den Insolvenz-Meldungen der vergangenen Tage rund um die Kölner Haie, hat sich jetzt auch die Deutsche Eishockey Liga in den Fall eingeschaltet und eine Sonderprüfung der Finanzen des KEC veranlasst.

Müssten die Haie in den kommenden Tagen Insolvenz anmelden und würde das Verfahren zwei Wochen vor dem Beginn der Playoffs noch bestehen, dann würde den Haien der Ausschluss drohen – selbst wenn sie sich sportlich qualifiziert hätten.

Das bestätigte auch DEL-Chef Gernot Tripcke höchstpersönlich:

“Eine neue Klausel in unserer Spielordnung beinhaltet, dass zwei Wochen vor Beginn der Playoffs keine Insolvenzverfahren laufen dürfen”

Um diese Horroszenario noch abzuwenden hat Geschäftsführer Thomas Eichin seinen Arbeitstag anscheinend auf 24 Stunden ausgeweitet, um seinen Verein vor dem Untergang zu retten. Eichin will sich noch morgen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Köln beraten, wie man den Haien unter die Arme greifen kann.

Neben dem Geschäftsführer sind aber natürlich auch die KEC-Fans bereits aktiv geworden: Neben den “Rettet die Haie” T-Shirts und Aufrufen in der Zeitung überlegen selbst die jüngsten Fans, wie sie ihren Verein unterstützen können. Der 9-jährige Robin schlachtete beispielsweise extra sein Sparschwein und brachte es persönlich in die Geschäftsstelle.

Und ich bin mir sicher, dass die Insolvenz der Haie mit der gebündelten Hilfe aller Fans noch abgewendet werden kann. Da kann die Sonderprüfung der DEL ergeben, was sie will…

Wir sind Haie!

24.02.2010

Könnt ihr euch eine DEL ohne die Kölner Haie vorstellen? Nein?

Dann unterstützt den KEC und kauft das Retter-Shirt der Haie.

Zeig, dass Du ein Hai bist, zeig, dass wir alle Haie sind! Bekenne Farbe für den KEC und unterstütze die Haie mit dem Erwerb des „Retter-T-Shirts”.

Gemeinsam mit Fans des KEC haben die Haie die Idee des „Retter-T-Shirts“ aufleben lassen. In Kürze ist es zu haben!

Jedes verkaufte Shirt ist ein Beitrag, der unserem angeschlagenen Club helfen kann. Das rote „Retter-T-Shirt“ mit der Aufschrift „Wir sind Haie” ist ab nächster Woche u.a. im Haie-Shop erhältlich und kostet € 15,-. In Kürze kann es online bestellt werden.

„Die Solidarität, die wir in den letzten Tagen von so vielen Seiten erfahren haben, hat uns sehr beeindruckt“, sagt Haie-Sprecher Philipp Walter, „mit dem Verkauf des T-Shirts erhoffen wir uns, dass ein spürbarer Betrag zusammen kommt. Köln hat in den letzten Tagen gezeigt, dass es zu den Haien steht, jetzt kann es jeder auf seiner Brust beweisen.“

Zum Heimspiel am 5.3. gegen die DEG sollen möglichst viele Haie-Fans im roten „Retter-T-Shirt“ ihre Unterstützung verdeutlichen. Das Haie-Fanprojekt hat seine Mithilfe angeboten!

Quelle: Pressemitteilung

Haien droht die Insolvenz

22.02.2010

Die Kölner Haie stecken in ernsthaften finanziellen Problemen. 500.000 Euro beträgt das Loch in der Kasse des KEC und wenn Geschäftsführer Thomas Eichin die halbe Million nicht bald auftreiben kann, droht dem Klub die Insolvenz.

Schon nach der Niederlage gegen Wolfsburg hatten die Insolvenz-Gerüchte in Köln die Runde gemacht. Die Spieler hätten sich gegen die Grizzlys hängen lassen, weil die Januar-Gehälter noch nicht gezahlt worden seien.

Nach dem Spiel wollte Thomas Eichin (“Das kommentiere ich nicht”) die finanizielle Lage seines Vereins noch nicht kommentieren, doch jetzt spricht der Geschäftsführer über die heikle Lage der Haie:

“Ja, das ist leider so. Wir brauchen rund 500.000 €, um über die Saison zu kommen – und die ziemlich dringend.“

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Maracle geht nach Köln

04.01.2010

Anscheinend sind die Kölner Haie bei ihrer Suche nach einem neuen Back-Up Torhüter endlich fündig geworden: Norm Maracle.

Der ehemalige Goalie der Iserlohn Roosters war nach der Saison 08/09 wegen seiner unbefriedigenden Leistungen und einiger Querelen im Hintergrund am Seilersee aussortiert worden und von dort nach Österreich geflüchtet. Doch auch bei Olimpia Laibach bekam Maracle vor einiger Zeit den Laufpass.

Warum kann und will ich hier nicht besprechen, aber das Maracles äussere Verfassung nicht wirklich in Topform ist, kann man wohl nicht sagen. Der Torhüter brachte in Slowenien bei einer Körpergrösse von 1,75m ein Kampfgewicht von 107kg (!!!) auf die Waage. Diese Probleme sollen sich aber jetzt erledigt haben, wenn man dem Kanadier glauben kann.

“Ich freue mich darauf, den Kölnern zu helfen. Ich bin topfit, habe von 107 Kilogramm auf 94 abgespeckt.”

sagte Maracle, als er heute zum ersten Mal mit seinen neuen Kollegen auf dem Eis stand.

Damit wird der ehemalige Rooster also den Posten von Stefan Vajs einnehmen. Der Deutsche war erst vor der Saison nach Köln gekommen, unter Bill Stewart scheint er aber keine Chance auf Einsätze mehr zu haben.

Nach der 2-5 Packung des KEC in Berlin, in der Vajs sich nicht gerade mit Ruhm bekleckerte, sind die Tage nun endlich gezählt und der Ersatztorhüter wird wohl in Zukunft wieder in den unteren Ligen seine Erfahrungen sammeln dürfen.

Ob es jedoch eine gute Idee ist, den ruhigen, talentierten Vajs durch Maracle zu ersetzen, der ja in Iserlohn und Laibach für Unruhe gesorgt haben soll, wird sich dann noch zeigen…

Stewart neuer KEC-Coach

02.12.2009

Bisher wurde es nur gezwitschert: Bill Stewart ist der neue Trainer der Kölner Haie und beerbt damit Igor Pavlov, der erst vor dieser Saison in die Domstadt gewechselt war.

Einen Tag nach der herben Niederlage gegen Hannover, haben die Haie-Bossse jetzt reagiert und personelle Konsequenzen aus der sportlichen Talfahrt gezogen: Igor Pavlov und Rupert Meister dürfen nach 11 Niederlagen aus den letzten 13 Partien ihre Taschen packen!

Seit 18:30 Uhr steht fest: Bill Stewart wird neuer Trainer und Sportdirektor der Haie. Rodion Pauels, der bisherige Sportchef, bleibt den Haien derweil erhalten, wird aber neue Aufgaben zugeteilt bekommen.

Mit Stewart holen die Haie sich also einen altbewährten Feuerwehrmann an Bord. Der Kanadier ist in der DEL eine bekannte Grösse, wurde mit Mannheim Meister und trainierte mit Hamburg, Krefeld und jetzt den Kölnern bereits die halbe Liga.

Ausserdem gilt Stewart als “harter Hund”, was jedoch in Anbetracht der Tatsache, dass auch sein Vorgänger Igor Pavlov so genannt wird, nicht unbedingt Besserung für die Haie verspricht.

Der neue Coach wird bereits ab morgen das Training der Haie leiten und versuchen seinen neuen Klub wieder auf Playoff-Kurs zu bringen.

Und eins muss man den Haien ja lassen: In dieser Saison halten sie sich mit Trainerentlassungen wirklich noch zurück ;-)

Es geht bergauf

14.11.2009

5-3 und 3-1. So lauten die Ergebnisse, die im Eishockey-Westen gestern für einige Erleichterung gesorgt haben.

Besonders der relativ deutliche 5-3 Erfolg der Kölner Haie über die Eisbären Berlin sorgte wohl für einige überraschte Gesichter. Denn nach sechs Niederlagen in Serie konnte man nicht unbedingt damit rechnen, dass der KEC gerade gegen den Tabellenführer aus Berlin gewinnen würde.

Neben dem Erfolg bot die Begegnung noch eine andere Erkenntnis: Die DEL noch nicht tot!

14.098 Zuschauer wollten die Begegnung der Haie gegen die Eisbären sehen und sorgten damit immerhin für eine Zahl, die auch den Zuschauerschnitt in der lanxess-Arena wieder nach oben ziehen dürfte. Es zeigt also, dass die “Rosinen” des Vorrundenspielplans selbst die grossen Hallen noch füllen kann.

Die Eisbären gingen zwar bis zur 31. Spielminute mit 3-2 in Führung, doch die Haie zeigten sich engagiert und schafften durch Adams, Julien und Ciernik am Ende noch die Wende.

Kleines Trostpflaster für die Eisbären: Dadurch, dass die Adler Mannheim gestern nicht auf dem Eis waren, sind die Hauptstädter immer noch Tabellenführer.

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Zitat #48

14.11.2009

Vom Spielerpotential her gehören wir zu den vier besten Mannschaften der Liga.

Marcel Müller über sein Team, die Kölner Haie, im letzten Jahr 15. der DEL-Tabelle.

So geht’s aber nicht!

13.10.2009

Nachdem wir bei Starting Six die Frage nach den Spieldauer-Disziplinarstrafen am vergangenen DEL-Wochenende bereits ausführlich geklärt hatten, lohnt sich ein zweiter Blick auf das Vergehen von Mirko Lüdemann in der Partie gegen Frankfurt.

Es steht zu Beginn des letzten Spielabschnitts bereits 3-1 für die Frankfurt Lions, die das Spiel später noch mit 5-2 gewinnen sollten. Mirko Lüdemann sollte davon nichts mehr mitbekommen, denn er wurde vorzeitig von Willi Schimm unter die Dusche gestellt.

Aber warum?

Lüdemann brach bei einer Schusschance der Schläger und aus Wut beförderte er sein Spielgerät über die Plexiglasscheibe. Zwar sollte der Schläger eigentlich auf der Strafbank landen, Lüdemann hatte die Sache aber anscheinend nicht ganz im Griff und warf seinen Schläger in die Frankfurter Zuschauerränge.

Sportal schilderte die ganze Szene so:

Spieldauer für Lüdemann, die Ansage lautet. Wegen Tätigkeit gegen einen Zuschauer!. Beim Pfostentreffer brach sein Schläger, er wirft ihn über die Plexiglasscheibe Richtung Strafbank. Wohl mit zuviel Schwung. Aber Werfen darf man sowieso nicht

Willi Schimm pfiff ab und schickte Lüdemann zum Duschen.

Korrekt oder nicht? Und wie ist das überhaupt mit dem Werfen?

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