Beiträge in der Kategorie ‘Krefeld Pinguine’

Das Rennen um Platz 10

05.03.2010

Das Rennen um Platz 10 und den Einzug in die Pre-Playoff-Runde ist in diesem Jahr spannend wie selten. 8 Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde haben noch fünf Mannschaften die Chance sich für die Playoffs zu qualifizieren. Doch nur drei Plätze sind noch zu vergeben.

Denn wenn man mal davon absieht, dass bei den restlichen Spielen noch eine ganze Menge möglich wäre, dann sind die Hannover Scorpions mit 77 Zählern schon relativ sicher in den Playoffs, die Straubinger haben am anderen Ende mit 58 Punkten hingegen nur noch theoretische Chancen.

Ich habe mir also mal die verbleibenden fünf Kandidaten aus Mannheim, Augsburg, Köln, Iserlohn und Krefeld vorgeknöpft, die letzten Spiele analysiert und einen Blick auf das Restprogramm der Teams geworfen.

Eines steht bei aller Statistik schon jetzt fest: Es wird ein spannendes Rennen bis zum letzten Spiel der Hauptrunde!

Die Vergangenheit

Wenn man sich die vergangenen Begnungen mal ansieht, dann ist die Verteilung der Pre-Playoff-Plätze schon jetzt klar. Die Adler Mannheim haben keins der letzten fünf Spiele verloren, sammelten 15 Punkte und marschieren mit der besten Vorraussetzungen von 72 Punkten und einem optimalen Punkteschnitt souverän der Playoff-Teilnahme entgegen.

weiterlesen »

Wieder Ärger in Krefeld

08.02.2010

Schon wieder Krefeld, schon wieder Ärger.

Nachdem der Streit zwischen Geschäftsführer Wolfgang Schäfer und Aufsichtsratimitglied Wolfgang Schulz bei der Verpflichtung von Michail Kozhevnikov vor einigen Tagen bereits für Schlagzeilen rund um die Westparkstrasse gesorgt hat, gibt es jetzt die nächste Baustelle bei den Pinguinen.

Denn obwohl der Verein ein finanzielles Loch von geschätzten 800.000 Euro hat, haben die Gesellschafter ihre “Krisensitzung” in der vergangenen Woche abgebrochen und auf den morgigen Dienstag verlegt.

„Die Sitzung wurde aus Zeitgründen auf kommenden Dienstag vertagt“

sagte Schäfer nach dem Treffen. Eine Begündung für die Verschiebung gab es allerdings nicht.

Und dabei hätten die Verantwortlichen doch genug zu besprechen. Denn während die anderen DEL-Vereine bereits fleissig ihre kommenden Spielzeiten planen und ihre Kader verstärken, kämpfen die Pinguine noch mit den Problemen aus dem abgelaufenen Jahrtausend.

Die Dezember-Gehälter der Spieler sind noch nicht komplett gezahlt und wie das Geld für den Januar aufgebracht werden soll, ist anscheinend auch noch nicht sicher.

Grade in so einer Situation wäre es wichtig eine geschlossene Einheit zu demonstrieren und dann zu überlegen, wie man den Verein vor der Pleite retten kann. Zum Beispiel mit einer Öffnung der Gesellschaft für neue Gesichter mit neuen Ideen. Aber dank der Vettern-Witschaft und den Machtspielchen im Hintergrund ist an eine Veränderung der GmbH, geschweige denn an einen professionell strukturierten Vorstand in Krefeld nicht zu denken.

Da bringt es auch nichts, wenn die Pinguine den 10. Platz noch erreichen würden. Denn ohne Geld gehen die Lichter bei den Pinguinen eh aus. Egal ob Playoffs oder nicht…

Nicht den Pratt, nimm den Kozhevnikov

03.02.2010

Wisst ihr worüber ich mich freue? Dass die Transferperiode endlich beendet ist.

Warum mich das freut? Weil die Krefeld Pinguine dann immerhin ein Betätigungsfeld weniger haben, auf dem sie ihre Inkompetenz zur Schau stellen können.

Denn wie die Eishockey News jetzt aufgedeckt hat, verlief auch die Verpflichtung von Michail Kozhevnikov nicht so, wie es bei jedem anderen Verein auf dieser Welt ablaufen würden.

Denn eigentlich wollte man den Ex-Kölner Harlan Pratt verpflichten.

Aufsichtsratimitglied Wolfgang Schulz hatte den von Pratt bereits unterschriebenen Vertrag in der Geschäftsstelle vorgelegt, wo ihn Geschäftsführer Wolfgang Schäfer allerdings ablehnte, weil er sich anscheinend für die Verpflichtung von Kozhevnikov eingesetzt hatte.

Blöd nur, dass der Wechsel für Pratt schon klar war und sein Abgang in Slowenien bereits bestätigt wurde. Aber so wurde dann schlussendlich doch lieber die “low budget” Variante bevorzugt und Michail Kozhevnikov aus Bremerhaven ist mittlerweile ein Pinguin.

Dabei soll es hier jetzt nicht um die Klasse von einem Pratt oder einem Kozhevnikov gehen, sondern um den Kindergarten, der sich beim KEV Jahr für Jahr abspielt. Ich will gar nicht wissen, wie es in Krefeld laufen könnte, wenn alle mal an einem Strang ziehen würden.

Das wäre doch mal was…

Krefeld, ein Stimmungsloch

31.12.2009

Ich war gestern beim Eishockey. In Krefeld. Seit langer Zeit mal wieder. Aber irgendwie war es anders als beim letzten Mal.

Es ist zwar schon ein bisschen her, dass die Stimmung in Krefeld berauschend war und sicherlich darf man auch die Playoffs 2003 nicht als Massstab für das KEV-Stimmungsbarometer nehmen, aber was sich gestern beim Spiel gegen die Hannover Scorpions abgespielt hat war schon traurig.


Bild: mothes.info

Das muss man sich mal vorstellen: Da spielen die Krefeld Pinguine, 12. der Tabelle, die Hannover Scorpions, vor dem Spiel noch Tabellenzweiter, innerhalb von 20 Minuten dermassen an die Wand und führen mit 6-1. Sechs zu Eins. Ein Tor schöner als das andere.

Und auf den Rängen? – Stille!

weiterlesen »

Zitat #50

08.12.2009

“Der Trainer ist immer nur ein Teil der Mannschaft. Die Schuld verteilt sich auf alle Köpfe und Schultern.”

Herberts Vasiljevs, Kapitän der Krefeld Pinguine, über die Entlassung seines Trainer Martin Jiranek. Wobei der gute Herr anscheinend vergessen hat, dass sich eine grosser Teil der Schuld der derzeitigen Talfahrt auf seinen eigenen Schultern befindet.

Jiranek beurlaubt

04.12.2009

So schnell kann es gehen: In der vergangenen Woche waren die Kölner Haie noch der Krisenklub Nummer 1 in der DEL, jetzt sind es die Krefeld Pinguine.

Nach der 1-3 Niederlage gegen die Haie, die unter Neu-Trainer Bill Stewart den ersten Sieg einfuhren, haben die Pinguine Martin Jiranek nach der achten Niederlage in den letzten zehn Spielen mit sofortiger Wirkung beurlaubt!

Bis ein Nachfolger in den kommenden Tagen bekannt gegeben wird, leitet Co-Trainer Reemt Pyka das Training des KEV.

Vielleicht Igor Pavlov? Oder Lubomir Pokovic?

Wie man es nicht machen sollte

26.11.2009

Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig. Besonders für Sportvereine. Besonders für einen Verein in der höchsten deutschen Eishockeyspielklasse. Wie Öffentlichkeitsarbeit jedoch nicht geht, zeigten die Krefeld Pinguine in den vergangenen Wochen einmal mehr eindrucksvoll.

Ein kleiner Überblick:

Fall 1: Richard Pavlikovsky (Quelle)

Wie unsere Redaktion Dienstag vor dem Spiel gegen Nürnberg von einem Gesellschafter der KEV Pinguine GmbH erfuhr, hat Richard Pavlikovsky seinen Vertrag bei den Pinguinen bereits am 9. September bis zum 30.April 2013 verlängert.

Fall 2: Daniel Pietta (Quelle)

Er berichtete auch, dass Daniel Pietta nicht erst am Montag seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert habe, sondern bereits am 10. November.

Fall 3: Dr. Wazinski (Quelle)

Ach ja, bei Krefeld feierte Dr. Martin Wazinski als Teamarzt ein Comeback. Der Verein hatte es mal wieder nicht nötig, eine entsprechende Pressemitteilung zu verfassen.

Fall 4: Janne Grönvall (Quelle)

Bevor Janne Grönvall einen Vertrag bei den Krefeld Pinguinen unterschrieb, stand er nach dessen gestrigen Aussagen nach wie vor bei Tappara Tampere in Lohn und Brot. Seinerzeit wurde der Finne während einer Pressekonferenz gefragt, ob er denn in dieser Saison einen laufenden Vertrag hätte. Diese Frage verneinte er, obgleich Ex-Manager Jiri Ehrenberger darlegte, dass die „Vertragsauflösung keine Probleme“ bereitet hätte. Diese sich widersprechenden Aussagen sorgten für Irritationen bei den Medienvertretern. Warum das Duo die ganze Sache an Ort und Stelle nicht sofort aufgeklärt hat, ist schwer zu erklären.

Das Chaos auf dem Eis ist die eine Sache, aber wenn die Aussendarstellung des Vereins noch unterirdischer ist, führt das dazu, dass man sich nicht mehr mit seinem Verein identifizieren kann. Traurig!

Ehrenberger beurlaubt!

21.11.2009

2-4 gegen die Iserlohn Roosters, 10. Niederlage im 19. Spiel, letzter Tabellenplatz – so lautet die Bilanz der Krefeld Pinguine vom gestrigen DEL-Spieltag.

Vor mickrigen 3.111 Zuschauern im KönigPalast boten die Pinguine mal wieder Eishockey zum Abgewöhnen: Innerhalb von 31 Spielminuten stand es bereits 0-4 aus Sicht des Heimteams.

Ardelan gelang die Führung der Roosters in Unterzahl, Wolf, Hock und Roy stellten die Weichen endgültig auf Sieg. Zwar sorgten Endrass und Pavlikovsky noch für den Anschluss, aber wenn man über eine erste Reihe verfügt, die derzeit nur ihre Trikots über das Eis kutschiert, dann kann man einen Viertorerückstand eben nicht mehr aufholen.

Trotzdem kann man ich dieser Niederlage etwas positives abgewinnen: Nach der Partie und dem Rutsch auf Tabellenplatz 15 wurde der sportliche Leiter Jiri Ehrenberger mit sofortiger Wirkung freigestellt, der Aufsichtsratvorsitzende Wolfgang Schulz ist von seinem Amt zurückgetreten.

Eine offizielle Bestätigung fehlt zwar noch, was bei der Öffentlichkeitsarbeit der Pinguine allerdings kein Wunder ist.  Im Laufe des Wochenendes dürfte die Meldung folgen.

weiterlesen »

Es geht bergauf

14.11.2009

5-3 und 3-1. So lauten die Ergebnisse, die im Eishockey-Westen gestern für einige Erleichterung gesorgt haben.

Besonders der relativ deutliche 5-3 Erfolg der Kölner Haie über die Eisbären Berlin sorgte wohl für einige überraschte Gesichter. Denn nach sechs Niederlagen in Serie konnte man nicht unbedingt damit rechnen, dass der KEC gerade gegen den Tabellenführer aus Berlin gewinnen würde.

Neben dem Erfolg bot die Begegnung noch eine andere Erkenntnis: Die DEL noch nicht tot!

14.098 Zuschauer wollten die Begegnung der Haie gegen die Eisbären sehen und sorgten damit immerhin für eine Zahl, die auch den Zuschauerschnitt in der lanxess-Arena wieder nach oben ziehen dürfte. Es zeigt also, dass die “Rosinen” des Vorrundenspielplans selbst die grossen Hallen noch füllen kann.

Die Eisbären gingen zwar bis zur 31. Spielminute mit 3-2 in Führung, doch die Haie zeigten sich engagiert und schafften durch Adams, Julien und Ciernik am Ende noch die Wende.

Kleines Trostpflaster für die Eisbären: Dadurch, dass die Adler Mannheim gestern nicht auf dem Eis waren, sind die Hauptstädter immer noch Tabellenführer.

weiterlesen »

Der Ursprung allen Übels

03.11.2009

7 Punkte aus den nächsten drei Spielen – so lautete das eindeutige Ultimatum der Geschäftsführung der Krefeld Pinguine in Richtung Trainer Martin Jiranek und Jiri Ehrenberger, dem sportlichen Leiter des KEV.

Mittlerweile sind die drei Spiele gespielt und die Bilanz ist eindeutig: Mit einem Sieg über Nürnberg, den zwei Zählern aus dem Duell gegen Hamburg und der Niederlage gegen Straubing dürften die Tage von Jiranek und Ehrenberger gezählt sein.

Aber wofür braucht es eigentlich so ein lächerliches Ultimatum um zumindest Jiri Ehrenberger vor die Tür zu setzen?

weiterlesen »