Eishockey ist manchmal kein schöner Sport. Erst recht nicht, wenn es zu schweren Verletzung kommt, wie es nunmal in jeder Sportart vorkommen kann.
Gestern war mal wieder so ein Tag, an dem ein Eishockeyvideo über den Schirm flimmerte, das man sich nicht gerne anschaut.
Ich könnte das Video zwar hier einbetten, jedoch will ich jedem die Entscheidung selber überlassen, ob er die Bilder wirklich sehen will. (Hier gibt es ein paar Schnipsel)
Martin Gerber, der ehemalige Goalie der Ottawa Senators und Toronto Maple Leafs und der aktuelle Schweizer Nationalgoalie, brach sich gestern beim KHL-Spiel von Atlant Mytischtschi gegen Witjas Tschechow bei einem Zusammenprall mit einem gegnerischen Stürmer einen Halswirbel.
Oder auch nicht.
Die Diagnose des Bruchs ist noch nicht endgültig bestätigt worden, sollte sich die Verletzung jedoch als Bruch herausstellen, würde das das Ende der Saison und das Olympia-Aus für Gerber bedeuten.
Nach einer weiteren Untersuchung hiess es jedoch plötzlich, dass der Wirbel gar nicht gebrochen, sondern nur noch geprellt sei.
Nichts Genaues weiss man also nicht, Klarheit wird wohl erst eine weitere Untersuchung ergeben müssen.
Gerber selber macht jedoch anscheinend das beste aus seiner Situation und schreibt selbst die olympischen Spiele in Vancouver noch nicht ab:
“Martin Gerber war am Sonntagabend gut aufgelegt. Er geht im Moment eher von einer kurzen als vor einer langen Pause aus”
sagte der Schweizer Nationalcoach Ralph Krueger gestern.
Dann bleibt mir an dieser Stelle eigentlich nur noch eines zu wünschen: Gute Besserung, Martin Gerber!















