Beiträge in der Kategorie ‘National League A’

Neue Infos zum Big Bang

11.06.2010

Als Ende März die Meldung kursierte, dass der ehemalige NHL-Spieler Hakan Loob eine europäische Superliga namens “Big Bang” gründen wolle, war auch die Aufregung in der DEL gross. Laut Meldungen sollten auch die Eisbären Berlin und die Adler Mannheim in die Euroliga aufgenommen werden.

Jetzt, knapp drei Monate später, gibt es weitere Informationen über “Big Bang“.

Metallurg Magnitog. v Eisbaeren Berlin - IIHF Champions Hockey League
Spielen die Eisbären bald nur noch in Europa?

Laut hockeyfans.ch hat sich die Aktiengesellschaft HUB Europe AG aus Göteborg zusammen getan, um das schwedische und europäische Eishockey in neue Bahnen zu lenken. Dementsprechend wurden bereits die Nordic Trophy und die European Trophy, zwei Vorbereitungsturniere im Sommer, ins Leben gerufen, die als Vorgänger für eine europäische Liga dienen sollen.

Nun bestätigten einige Manager der an der Nordic Trophy teilnehmenden Mannschaften, dass es konkrete Planungen für Big Bang gäbe. Demnach soll die Liga in der Saison 2012/2013 an den Start gehen, da zu diesem Zeitpunkt die Fernsehverträge mit der schwedischen Eishockeyliga auslaufen.

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Der SC Bern ist Meister

24.04.2010

Der SC Bern ist Schweizer Eishockeymeister 2010!

SC Bern (SCB) celebrates with the trophy after defeating HC Geneve Servette during the Swiss ice hockey final in Bern

Dank einem 4-1 Erfolg im siebten und entscheidenden Spiel der Finalserie gegen den HC Servette-Genf, sicherten sich die Berner den sechsten Meistertitel in der NLA seit 1986.

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NLA: Playoff-Halbfinals

31.03.2010

SC Bern vs. Kloten Flyers 3-0 (2-1, 6-4, 3-2)

Spiel 1

Der SC Bern ist gegen die Kloten Flyers mit einem verdienten 2-1-Sieg in die Playoff-Halbfinals gestartet.

Die Berner gingen gegen die Flyers bis zur 30. Spielminute durch die Treffer von Lee Goren und Christian Dubé in Führung und konnten sich danach auf ihren Goalie Marco Bührer verlassen. Goren hatte einen Abpraller in Überzahl verwerten können und Dubé erzielte seinen Treffer nach einer langen Verletzungspause mit einem sehenswerten Konter. Kloten erzielte durch den Treffer von Victor Stancescu zwar noch den Anschlusstreffer zum 2-1, doch mehr war für den Aussenseiter gestern nicht möglich.

Die Klotener waren, trotz vieler Chancen im Schlussdrittel, derart entnervt, dass nach dem Spiel noch die Fetzen flogen. Marcel Jenni und Travis Roche erhielten jeweils 2+10 Strafminuten, als das Spiel eigentlich schon beendet war.

Das Video zum Spiel gibt es hier.

Spiel 2

Der SC Bern bleibt in diesen Playoffs auch im sechsten Spiel in Serie ungeschlagen. Denn auch die zweite Begegnung gegen die Kloten Flyers ging mit 6-4 eindeutig an die Hauptstädter.

Zwar mussten den Berner auf ihren Stürmer Jean-Pierre Vigier verzichten, doch in Bern hat man ja noch einen gewissen Simon Gamache auf der Tribüne sitzen. Der Stürmer wurde von Coach Larry Hurras zwar auf die Tribüne verband, doch bei seinem Einsatz konnte man erahnen, auf welches Potential Bern damit verzichtet.

Nach einem 1-1 im ersten Drittel erhöhte Bern die Schlagzahl und ging auch dank zwei Treffern von Gamache zwischenzeitlich mit 5-1 in Führung. Das Spiel war gelaufen. Kloten verkürzte zwar noch im Mitteldrittel durch Kimmo Rintanen, doch die letzten beiden Treffer brachten nichts mehr, weil Simon Gamache sogar noch sein drittes Tor nachlegte und die Partie damit verdient an die Berner ging.

Spiel 3

Der SC Bern ist weiterhin ungeschlagen und nähert sich mit ganz grossen Schritten dem NLA-Finale. Auch im dritten Spiel gegen die Kloten Flyers waren die Gegner des SCB am Ende ohne Chance, unterlagen jedoch nur knapp mit 2-3.

Kloten ging durch Mark Bell zwar in Führung, als die Gäste in Überzahl spielten, doch Bern liess den Rückstand nicht lange auf sich sitzen. Moninc Meier besorgte den Ausgleich per Schlagschuss und Jungstar Roman Josi legte gleich noch die Führung nach. In doppelter Überzahl hämmerte Josi die Scheibe in den rechten Knick.

Als dann auch noch das 3-1 durch Martin Plüss fiel, konnte man eigentlich mit einer Klatsche für die Flyers rechnen. Doch Kloten kam engagiert aus der Kabine, machte viel Druck auf Marco Bührer und erzielte völlig zurecht den Anschluss durch den starken Kimmo Rintanen.

In der Folge rannten die Gäste auf das SCB-Geäuse los, doch die Berner liessen sich auch den siebten Sieg im siebten Spiel nicht mehr nehmen. Und wenn auch das nächste Spiel an das beste Team dieser Saison geht, dann ist der zweite Sweep für die Berner perfekt.

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NLA-Playoffs, Viertelfinale

24.03.2010

Genf-Servette vs. Friboug Gottéron 3-3 (2-4, 5-1, 3-4 n.V., 1-6, 4-3 n.V., 3-2, 5-2)

Spiel 1

Für die erste Überraschung sorgte mal wieder Fribourg-Gottéron. Wie schon in den vergangenen Jahren schaltete Fribourg in den Playoff einen Gang hoch und überraschte in diesem Jahr Genf-Servette mit einem Auswärtserfolg.

Fribourg ging schon nach 17 Sekunden in Führung und siegten am Ende mit 4-2. Starker Rückhalt war mal wieder der ehemalige NHL-Goalie Sebastien Caron, der in der Qualifikation nicht immer überzeugen konnte. Aber in den Playoffs scheint Fribourg ein komplett anderes Team zu sein.

Spiel 2

Die nächste Sensation des HC Fribourg-Gottéron blieb aus. Denn im zweiten Duell machte Servette-Genf deutlich, warum die Westschweizer die Hauptrunde als zweitbestes Team abgeschlossen haben.

Zwar ging Fribourg früh durch Mark Mowers in Führung, doch Genf brauchte in Person von Morris Trachsler nur 20 Sekunden um den Ausgleich zu erzielen. Für den Rest sorgten dann Salmelainen (2), Mercier und Savary, die die Tore zum deutlichen und verdienten 5-1 Erfolg erzielten.

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NLA-Playoffs: Das grosse Zittern

08.03.2010

Die Playoff in der schweizerischen National League A stehen an und eigentlich beginnt für viele Mannschaften die schönste Phase der Saison. Playoffs, Best-of-Seven, Spiel 7 – eigentlich Dinge, auf die man sich als Eishockeyspieler freut.

Anders sieht es hingegen beim SC Bern aus. Zwar haben die Hauptstädter auch in dieser Saison wieder eine starke Hauptrunde gespielt und sind erneut das stärkste Team der Schweiz, doch vor dem Start der Playoffs plagt den SC Bern ein ganz anderes Problem. Ein Kopfproblem.

SC Bern v HV71 Jonkoping - IIHF Champions Hockey League

In den letzten vier Jahren schlossen die Berner, mit der Ausnahme eines zweites Platzes in der Saison 06/07, die Hauptrunde immer als bestes Team der Vorrunde ab. Die Auftritte in den anschliessenden Playoffs waren jedoch zumeist enttäuschend. Denn immer wenn die Berner von Platz 1 in den Endrunde starteten, waren die Playoffs für den haushohen Favoriten bereits in der ersten Runde beendet.

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Zug gewinnt das Skandalspiel

04.02.2010

Der Fall vom “Rauchbombenspiel” zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions vom 9. Oktober 2009 kann endlich zu den Akten gelegt werden.

Nach dem zweifelhaften Urteil, in dem das Sportgericht das Spiel mit 0-0 werten wollte und damit unter Umständen den Weg für folgende Spielabbrüche geebnet hätte, wurde das Spiel jetzt mit 5-0 für den EV Zug gewertet.

Durch die drei zusätzlichen Punkte klettern die Zuger in der Tabelle auf Rang 3 und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf das Playoff-Heimrecht machen. Zürich, derzeit nur 5., muss jedoch noch weiter um den Heimvorteil kämpfen.

Das Schiedsgericht teilte gestern ausserdem mit, dass das Urteil nicht mehr anzufechten sei. Beide Mannschaften haben jedoch die Möglichkeit, innerhalb von vier Tagen eine schriftliche Begründung zum Schiedsspruch zu verlangen.

Da kann man nur sagen: Richtiges Urteil. Die Wertung von 0-0 wäre ein Witz gewesen…

NLA: Kolnik dreht durch

01.02.2010

So kurz vor den Playoffs in der Schweiz scheinen bei einigen Spielern die Sicherungen durchzubrennen. Anders ist der Stockschlag des Genfers Juraj Kolnik gegen einen Schiedsrichter (!) wohl nicht zu erklären.

Als der Tabellenführer gestern mit 3-4 bei den Rapperswil-Jona Lakers verlor, hatte Kolnik sich nicht mehr unter Kontrolle. Er und seine Teamkollegen wollten ein Foul gesehen haben, dass Referee Stefan Eichmann jedoch nicht gesehen hatte. Der Slowake verpasste dem Schiedsrichter also kurzerhand einen Stockschlag und erhielt dafür eine Matchstrafe. Die wird allerdings nur der Anfang für Kolnik gewesen sein.

“Der Knöchel meines Zeigefingers ist geschwollen, aber nicht gebrochen”

erklärte Eichmann, der den Fall nach dem Spiel unverzüglich an die Ligajustiz weiterleitete. Das Verfahren gegen den Stürmer ist nur eine Frage der Zeit.

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NLA: Playoff-Check

25.01.2010

Die Playoffs nähern sich auch in der schweizerischen National League A mit ganz grossen Schritten: 44 Spiele haben die meisten der zwölf Mannschaften bereits absolviert, sechs Spiele folgen noch, bevor die Playoffs und -outs in der Schweiz endlich beginnen.

Und von den acht heiss begehrten Plätzen für die Endrunde sind mittlerweile schon sechs vergeben: Servette Genf, der SC Bern, die ZSC Lions, der HC Davos, der EV Zug und die Kloten Flyers haben sich die wichtigen Playoff-Tickets bereits gesichert, die beiden einstigen Sorgenkinder aus Fribourg und Lugano haben derzeit die besten Karten auf die verbleibenden beiden Plätze.

In den Playouts werden sich nach dem jetztigen Stand Rapperswil, der EHC Biel mit Benoit Laporte, die SCL Tigers und das abgeschlagene Tabellenschlusslicht von Ambri-Piotta um den Abstieg schlagen.

Das Team der Stunde ist derzeit allerdings der Tabellenführer aus Genf. Die Mannschaft von Chris McSorley besiegte am Wochenende mit dem SC Bern und den ZSC Lions (beide 4-1) gleich zwei Spitzenteams und machte klar, dass mit Servette in den Playoffs zu rechnen ist. Besonders Tony Salmelainen (48 Punkte) und Thomas Déruns (46 Punkte) sind im Moment in Topform.

Am unteren Ende der Playoff-Tabelle erkämpfte sich Fribourg-Gottéron durch einen Sieg über Ambri-Piotta gestern sogar Platz 7 und vermeldete in der vergangenen Woche, dass Topscorer Julien Sprunger dem Team weiterhin erhalten bleibt und nicht, wie vermutet, dem Ruf des Geldes nach Zürich oder Bern folgt.

Und wie man in den letzten beiden Jahren schon gesehen hat, ist Fribourg-Gottéron immer für eine Überraschung in den Playoffs gut. 07/08 wurde der der Tabellenführer aus Bern in den Urlaub geschickt, im letzten Jahr hatten die ZSC Lions beim Sweep von Friboug keine Chance. Ist das Halbfinale auch in diesem Jar wieder möglich?

Ansonsten zeigt das Mittelfeld der Playoff-Tabelle, wie eng die Playoff-Spiele werden können. Den Dritten aus Zürich trennen nur sechs Punkte vom siebten aus Kloten, erst dann folgen Fribourg und Lugano etwas abgeschlagen.

Und sicherlich werden sich die Platzierungen in den verbleibenden Spielen noch verändern. Zu ausgeglichen sind die Mannschaften, die die Jagd auf Genf und den SC Bern mittlerweile aufgegeben haben dürften.

Also: Man kann sicher auch in diesem Jahr einiges von den NLA-Playoffs erwarten, wenn die Endrunde nach den Olympischen Spielen am 9.3.2010 endlich beginnt…

Ab in die nächste Runde

14.12.2009

Der EV Zug will das “Skandal-Urteil” nicht akzeptieren. Gut so!

Nachdem das wegen einer Rauchbombe abgebrochene Spiel zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions nach dem Einwand der Zürcher mit null Punkten und dem Ergebnis von 0.0 gewertet wurde, hat sich der EV Zug nun dazu entschieden, in Berufung zu gehen.

Damit handelte der Verein so, wie es sich auch die meisten Fans gewünscht haben. Eine Umfrage von hockeyfans.ch zeigte nämlich, dass 65% der 413 Fans der Meinung sind, dass nur die ZSC Lions bestraft werden müssen, den EV zug treffe keine Schuld. 8% wünschten sich sogar eine härtere Strafe.

Dieser Meinung waren auch die Zuger und nutzten die Frist von 10 Tagen um das Urteil anzufechten, was es Chaoten auch in Zukunft erlauben könnte, Spiele, die nicht nach ihrem Geschmack verlaufen, durch Spielabbrüche zu annulieren.

Da kann man wirklich nur hoffen, dass dieser juristische Schritt des EV Zug das Urteil des Verbandssportgerichts noch kippen kann. Damit Meisterschaften auch in Zukunft auf dem Eis entschieden werden…

Skandal-Urteil?

11.12.2009

Dieses Urteil könnte für den Eishockeysport noch bedeutende Folgen haben.

Nachdem das Skandalspiel zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions in der schweizerischen National League A vom Sportgericht zuerst mit 5-0 für den EV Zug gewertet wurde, wurde gestern ein neues Urteil verkündet.

Die ZSC Lions hatten gegen den ersten Entscheid Rekurs eingelegt und gestern wurde verkündet, dass die Partie zwischen Zug und Zürich mit 0-0 gewertet wird und keine der beiden Mannschaften einen Punkt zugesprochen bekommt.

Das Verbandssportgericht kam zu dieser Entscheidung, weil der Spielabbruch nicht nur von den Chaoten aus Zürich verursacht wurde, die die Rauchbombe zündeten, sondern auch vom EV Zug, der in seinem eigenen Stadion für Sicherheit hätte sorgen müssen.

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