Beiträge in der Kategorie ‘Nachgefragt’

Nachgefragt: STARTING6

02.09.2010

Ihr werdet es mitbekommen haben: In dieser Saison war die Vorschau auf die morgen beginnende DEL-Saison hier auf dem Blog im Vergleich zum Vorjahr extrem abggespeckt. Das liegt zum einen an dem Aufwand und zum anderen daran, dass sich meine Prognosen in diesem Jahr auf die Arbeit bei “MyFaceoff” beschränkt haben.

Dort könnt ihr spätestens ab morgen lesen, was sich bei welchem Verein geändert hat und was wir von der Spielzeit erwarten können.

Und trotzdem wird es auch in diesem Jahr wieder einen kleinen Beitrag für die kommende Saison geben. Dafür begebe ich mich aber nicht aufs Eis der DEL, sondern in die Weiten der Online-Welt.

Die meisten von euch werden schon mitbekommen haben, dass es seit mehreren Monaten ein neues Mitglied in der Web-Aufstellung der DEL gibt: STARTING6 ist ein tolles Projekt, was bisher eindeutig gefehlt hat.

Und deshalb habe ich drüben einfach mal bei Manuel nachgefragt.

Viel Spass!

„Während Eishockey spitze ist, ist Fußball langweilig “

Seit letzter Saison ist STARTING6.de fester Bestandteil der virtuellen Eishockey-Welt. Hintergrundberichte, Liveticker und knallharte Playoff-Analysen sind nur wenige Bruchteile, die die STARTING6-Redaktion auf Lager hat. Zum Start der neuen Saison erzählen uns die beiden Macher Dominik und Manuel, wie es zu dem Projekt kam, wie die Zusammenarbeit mit den 11Freunden aussieht und natürlich auch wer der neue deutsche Eishockey-Meister ist.

Um euch den Einstieg ein bisschen zu vereinfachen, fangen wir in guter alter STARTING6-Manier an: Bei was stören wir grade eigentlich?

Um diese Uhrzeit störst du uns mal prinzipiell bei unserer „normalen“ Arbeit – wir müssen ja leider neben STARTING6 auch noch was für den privaten Geldbeutel tun. Aber das ist nicht weiter tragisch – lassen wir uns doch sehr gern stören wenn es um Eishockey geht!

Seit Februar gibt es STARTING6 mittlerweile. Wie seid ihr eigentlich auf die Idee gekommen die Seite ins Leben zu rufen?

Eigentlich ist das ziemlich schnell erzählt: Wir haben beide immer den Liveticker der 11Freunde gelesen und uns dabei ziemlich amüsiert. Ähnlich ging es uns mit der Webseite der 11Freunde. Da es sowas im Eishockey nicht gab, zumindest laut unserem Wissen, dachten wir uns: „Das machen wir mal“. Fünf Minuten später hatten wir dann einen Namen gefunden, die Domain bestellt und angefangen eine Webseite zu „basteln“. Drei Monate später waren wir pünktlich zu Olympia in Vancouver online.

Apropos 11Freunde. Wenn man ganz genau hinschaut, dann findet man unten auf eurer Seite den Link zum Fussballmagazin. Gibt es da eine Zusammenarbeit oder habt ihr euch nur von den Fussballern inspirieren lassen?

Eine direkte Zusammenarbeit gibt es bis jetzt noch nicht, mal abgesehen von der Partnerschaft, denn auch unser Logo ist auf der 11Freunde-Seite zu sehen (Rubrik: Ballkultur) – wird es aber vermutlich in der nächsten Zeit geben. Wir haben hier einige Sachen in Planung, die über kurz oder lang umgesetzt werden sollen. Durch die Eishockey-WM und die WM in Südafrika hatten die 11Freunde, wie auch wir, genug mit unseren eigenen Sportarten zu tun.

Aber natürlich haben wir uns, wie oben schon angedeutet, von den 11Freunden inspirieren lassen. Wir haben das auch beim Launch von STARTING6 so öffentlich publiziert. Wir machen also kein großes Geheimnis daraus. Die 11Freunde liefern sehr gute Arbeit und bieten eine tolle Alternative zur sonstigen seichten und langweiligen Berichterstattung – welche im Eishockey ja eigentlich nicht groß anders ist. Wir haben uns damals auch bei den 11Freunden vorgestellt und ihnen mitgeteilt, dass es uns in Zukunft gibt und wir uns etwas an Ihnen orientieren werden – wir haben daraufhin positives Feedback bekommen und so ist dieser Kontakt entstanden.

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Nachgefragt: eishockeypedia.de

17.07.2010

Pünktlich zur neuen Saison gibt es für die Eishockeyfans in Deutschland eine neue Internet-Spielwiese. Mit eishockeypedia.de haben zwei Fans aus Augsburg die Wikipedia-Version geboren, die sich ausschliesslich um die schnellste Mannschaftssportart der Welt dreht. Von Fans für Fans.

eishockey-blog.com hat sich mal bei den Machern erkundigt.

Hallo Arno. Ein Wikipedia rumd um Eishockey. Wie kommt man eigentlich auf so eine Idee?

Ach weisst du, vor drei Jahren kam die Idee für Augsburger Panther ein Wiki zu machen, als Service für die Fans und um vor allem die vielen Details, die rund um einen Eishockeyverein passieren, festzuhalten und anderen zugänglich zu machen. Es hat sich aber schnell herausgestellt, dass das Projekt sehr zeitaufwendig ist und zum anderen sehr viel mehr interessante Themen im Eishockey existieren, als es die Begrenzung auf die Panther zulassen würde.

Vor zwei Jahren, als wir die Website für das Eishockeymuseum und die Hall of Fame Deutschland machten, kam dann in Gesprächen mit Horst Eckert – dem wandelnden Eishockeylexikon – für uns zum Ausdruck, dass es einfach viele Anekdoten im Eishockey gibt, die man als Fan gerne hört oder auch gerne mal lesen würde, aber eben schwer zugänglich sind. Zu diesem Zeitpunkt fiel dann die Entscheidung für Eishockeypedia. Seit Montag ist die Seite nun im Beta-Status online und wird nach und nach mit Informationen gefüllt und wir hoffen, dass viele Fans die Lust verspüren mit ihrem großen Eisockeyfachwissen daran teilzuhaben.

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Nachgefragt: eisbaerlin

09.04.2010

Das frühe Playoff-Aus der Eisbären Berlin ist das Topthema in Eishockey-Deutschland. Der Titelverteidiger und die dominierende Mannschaft der Hauptrunde unterlage den Augsburger Panthern auch im entscheidenden fünften Spiel und damit ist die Saison der Berliner beendet.

Es ist also das passiert, was vor den Playoffs niemand für möglich gehalten hätte.

Eisbaeren Berlin v Augburger Panther - DEL Play-Offs
Die Eisbären waren nach dem Playoff-Aus gegen Augsburg besonders eins – Ratlos

Grund genug also, sich mal in Berlin nach dem Befinden der Eisbären-Fans zu erkundigen. Dankbarerweise hat sich Kevin vom eisbaerlin-Blog den Fragen gestellt und mir erzählt, wie man sich fühlt, wenn die Saison so unerwartet endet.

Hey Kevin. Danke erstmal, dass du dich bereit erklärt hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Fangen wir mal mit einer typischen Sportjournalisten-Frage an: Wie fühlt man sich als Fan des Vorrundenprimus, der bereits in der ersten Playoffrunde ausscheidet?

Wenn man als Vorrundenprimus ausscheidet, ist das natürlich ein mieses Gefühl. Aber man muss es sportlich fair sehen und den Erfolg der Augsburger anerkennen. Die Eisbären haben sie eine Einstellung an den Tag gelegt, so getreu dem Motto “Das wird schon gut gehen, hat ja die letzten Jahre auch geklappt”. Aber dem war nicht so und eine erfolgreiche Vorrunde ist nun mal kein Garant für den Meistertitel.
Ich bin nicht traurig über das frühe Aus, eher über das Karriere-Ende von Denis Pederson. Sein Abgang schmerzt sehr – auch uns Fans, die gestern einige Tränen nach dem Spiel bei seiner “Ehrenrunde” vergossen.

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Nachgefragt: Günter Peter Ploog

04.03.2010

Wie gestern bereits angekündigt, gibt es heute das komplette Interview mit ZDF-Kommentator Günter Peter Ploog.

Sports News - November 06, 2008

Günter Peter Ploog, vielen Dank, dass Sie sich trotz Olympia-Stress Zeit für das Interview genommen haben.

Natürlich antworte ich gerne, wenn ich nett und höflich gefragt werde. Auf unqualifizierte und anonyme Äußerungen und Pöbeleien im Internet, wo der Umgangston leider sehr gelitten hat und ja jeder ungeprüft schreiben kann, was er will, will ich allerdings nicht reagieren.

Verständlich. Trotzdem dürften nach ihrem Kommentar des Spiels Deutschland gegen Weissrusslannd die negativen Kommentare überwogen haben, oder?

Negative Reaktionen im Internet oder in der Zuschauer-Reaktion überwiegen immer. Der zufriedene Zuschauer hat ja keinen Grund, anzurufen. Da ich in meinem Kommentar sehr deutlich war, waren auch die Reaktionen eindeutig und negativ. Diese negativen Reaktionen haben im Anschluss aber eine Reihe von sehr positiven hervorgerufen nach dem Motto “was wollt ihr, der Mann hat doch recht”.

Für viele Zuschauer war Ihr Kommentar während des Spiels allerdings eher eine Abrechnung mit der DEL, als mit den Leistungen des Deutschen Eishockey-Bundes. Würden Sie das im Nachhinein auch so sehen?

Ja, der DEB ist bei meiner Kritik leider zu kurz gekommen. Die stete Konfrontation DEB/DEL hätte ich auch noch thematisieren können, aber die Zeit fehlte. Das Nationalteam ist das Aushängeschild und müsste daher in beiderseitigem Interesse unterstützt werden.

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Nachgefragt: Greg Classen

27.10.2009

Lange hat Greg Classen nicht gerade in der DEL gespielt, den Fans aus Hamburg und Iserlohn dürfte er aber bestimmt noch ein Begriff sein. In Hamburg war er hinter Fortier, Smyth, Barta und Beaucage immerhin der fünfbeste Skorer der Freezers.

Nach seinem Kurzauftritt in Iserlohn zwei Jahre später ging es für Classen wieder über den grossen Teichen zurück nach Kanada, seine Heimat.

Mittlerweile hat es den 32-jährigen in die zweite Eishockeyliga der Schweiz verschlagen, nach Basel. Nicht gerade der Ort, von dem man als kanadischer Eishockeyprofi träumt, oder?

Greg, du bist jetzt seit genau einer Woche in der Schweiz. Kannst du dich noch an deinen ersten Tag hier erinnern?

Ja, da war ich sehr müde (lacht). Ich bin mit dem Flugzeug um halb neun angekommen, um zehn Uhr sind hatten wir Training und dann ging es auch schon direkt zum Spiel nach Sierre.

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“Man spürt in der Vorbereitung einfach, dass ein Spiel-Konzept da ist”

02.09.2009

Die letzte Saisonvorschau für die kommende Saison kommt von Robert aus der Domstadt. Der hat zwar seine eigene Blogaktivität eingeschränkt, stand aber trotz der für ihn quälenden Fragen gerne bereit, den Fragebogen des KEC zu bearbeiten.

In Köln gibt es natürlich eine Menge aufzuarbeiten: Nach einem soliden 15. Platz in der Vorsaison haben die Haie den Rundumschlag gewagt: Neuer Trainer, neuer Torwart, neue Spieler.

Natürlich wird eine ähnliche Katastrophen-Saison nicht mehr eintreten, aber sind die Haie wieder ganz die alten?

Robert, in der vergangenen Saison nur Vorletzter, oftmals deutlich unterlegen – kennt man gar nicht von den Haien! Was ist deiner Meinung nach in der vergangenen Saison schief gelaufen?

Wenn ich das so genau wüsste, wär ich vielleicht der neue Trainer ;-) . Ich zitiere da immer gerne einen der Parkwächter, der bei einem Spiel mitten in der Saison sagte: “Wir wissen alle nicht, wodran es liegt.” Außerdem haben bei mir alle Verdrängungsmechanismen erfolgreich angeschlagen und ich schaue lieber in die neue Saison, also nächste Frage bitte.

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“Morten Ask, der ist geil!”

01.09.2009

Auch in Nürnberg ist eine Menge passiert. Nach der Fast-Insolvenz mussten die Ice Tigers einige Stammkräfte an die Konkurrenz abgeben und haben auch vor einer erneuten Namensänderung nicht Halt gemacht. Da kann man nur gespannt sein, was Thomas Sabo zu bieten hat, ausser dem kuriosesten Vereinsnamen, den es jemals in der DEL gab.

Nomi, wichtigste Frage vorneweg: Was hältst du vom neuen Schriftzug „Thomas Sabo Ice Tigers“?

Ein Zungenbrecher, aber lieber so, als gar kein Eishockey mehr in Nürnberg. Das Logo schaut aber gut aus. Für mich bleiben das sowieso die Nürnberg Ice Tigers, aber unser Krüzel ist NIT.

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“Vor Mannheim habe ich großen Respekt”

31.08.2009

Unser Mann für den Meister aus Berlin ist und bleibt Kevin, der auch in der kommenden Saison auf eisbaerlin.de sein Unwesen treibt. Und natürlich kann auch er uns sagen, warum der Weg zur Meisterschaft auch in diesem Jahr wieder nur über die Hauptstädter führen wird.

Kevin, zwei Mal Meister in Folge und natürlich wieder grosser Favorit. Schaffen die Eisbären den Hattrick oder ist die Konkurrenz dieses Mal zu gross?

Mein Wunsch ist auf jeden Fall der Titel-Hattrick. Aber vor allem vor Mannheim habe ich großen Respekt, denn die haben sich in der Sommerpause sehr stark verstärkt. Zudem zähle ich auch Düsseldorf zu den Titelfavoriten. Also Konkurrenz ist da, aber von den drei genannten Teams (EHC, DEG, Adler) haben die Eisbären auf jeden Fall
den über Jahre hinweg eingespielten Spielerstamm. Denn die Eisbären verzeichnen in der Sommerpause seit Jahren nur geringe Zu- bzw. Abgänge.

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“Gardner ist der richtige Trainer für Hamburg”

30.08.2009

Die Freezers haben mal wieder einen namhaften Kader beisammen. Doch was darf man wirklich von den Hanseaten erwarten, Tobi?

Tobi, die Freezers gehen seit Jahren mit gehobenen Erwartungen ins Rennen, können diese aber nie so recht erfüllen. Was ist deiner Meinung nach genau das Problem in Hamburg?

Wenn man das mal so genau wüsste. Meiner Meinung nach ist das Problem hier in Hamburg einfach, dass man sich bei den Transfers oftmals auf Namen verlässt und nicht wirklich auf den Charakter der Spieler schaut. Als Beispiele muss man ja nur Marc Beaucage oder Peter Sarno nehmen. Beide wurden mehr oder weniger blind verpflichtet, weil sie in in Frankfurt, bzw. in der Schweiz teilweise sehr überzeugende Statistiken hatten, Mannschaftsspieler waren es aber beide nicht. Das sind meiner Meinung nach die Gründe, warum es bisher noch nicht nach ganz oben gereicht hat. Wir hatten nie den eingeschworenen Haufen, den es braucht um den Pokal zu holen.

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“Nichts Genaues weiß man nicht”

29.08.2009

Stefan hat sich mal wieder um die DEG gekümmert und bewiesen, warum Düsseldorf sich gerne als Karnevalsstadt betitelt.

Im vergangenen Jahr bis ins Finale gekommen und nur an den Eisbären gescheitert. Was ist dieses Jahr drin?

Meisterschaft!

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