Die Saison der Hamburg Freezers ist noch jung, doch schon müssen dieHanseaten bereits wieder mit den Problemen aus der letzten Spielzeit kämpfen.
Wie im vergangenen Jahr haben die Freezers auch in diesem Jahr mit 6 Punkten aus 6 Spielen mal wieder suboptimalen Start hingelegt. 13. Platz, nur Straubing und Ingolstadt sind bislang schlechter.
Und dabei sah es nach dem ersten Spiel, sechs Toren und dem Platz an der Tabellenspitze noch so rosig aus.
Eine weitere Parallele zum Vorjahr ist die erneute Verletzung von Alex Barta, der bereits sechs Scorerpunkte sammeln konnte. Der Stürmer, der im vergangenen Jahr bereits neuneinhalb Monate Pause einlegen musste, hat sich beim Spiel gegen die Augsburger Panther am Freitag das Knie so verdreht, dass ihm nun mal wieder 8-10 Wochen Pause bevorstehen.
Die niederschmetternde Diagnose: Riss des Innebandes und Zerrung des Kreuzbandes.
Trotzdem sind Barta und sein Doktor erleichtert:
“Ich bin heilfroh, dass das Kreuzband nicht weitergehend geschädigt wurde”
sagte Prof. Dr. Bernd Kabelka, der Teamarzt der Freezers.
Bartas Trainer, Paul Gardner, konnte dem ganzen Vorfall nicht so viel Positives abgewinnen:
“Alex ist einer unserer wertvollsten Spieler und kaum zu ersetzen. Wichtig ist, dass er wieder gesund wird. Wir werden in Ruhe überlegen, wie wir mit dieser Situation umgehen.”
Damit ist Hamburg also nahezu wieder alles beim Alten, könnte man meinen. Barta verletzt, Saisonstart verpatzt.
Und dabei hatte man sich doch eigentlich für diese Jahr so viel vorgenommen und wollte endlich mal in eine Tabellenregion vordringen, die dem Etat der Freezers entspricht…