Beiträge in der Kategorie ‘Atlanta Thrashers’

Kovalchuk nach New Jersey

05.02.2010

Jetzt ist es fix: Ilya Kovalchuk wechselt von den Atlanta Thrashers zu den New Jersey Devils.

Im Tausch für den Flügelspieler und Verteidiger Anssi Samlema wechseln Johnny Oduya, Stürmer Niclas Bergfors, Nachwuchsspieler Patrice Cormier und ein Erstrunden-Pick der Devils die Seiten.

Mit diesem Tausch dürften alle Parteien zufrieden sein: Die Thrashers haben gleich mehrere Spieler für die Zukunft erhalten und können ein schlgkräftiges Team aufbauen, die New Jersey Devils sind nun einer der heissesten Stanley Cup-Anwärter und Ilya Kovalchuk kann die zweite Playoff-Teilnahme seiner Karriere schonmal fest buchen.

Den Abgang der vier Spieler werden die Devils durch die Tiefe in ihrer Organisation ausgleichen können und Kovalchuk wird im Gegenzug dafür sorgen, dass eine 0-3 Niederlage wie am Dienstag in Toronto – bereits die vierte Shutout-Niederlage dieser Saison – sich nicht so schnell wiederholt.

“Wir hatten das Gefühl, dass Kovalchuk ein Spieler ist, der unseren Wunsch nach einem explosiven Scorer und einem anderen Spielertyp im Powerplay erfüllt. Dann wollten wir es irgendwie möglich machen, ohne uns selber zu opfern.”

sagte Devils-Manager Lou Lamoriello nach dem Transfers.

Den letzten grossen Trade, den der Manager im Jahr 2002 über die Bühne brachte, bescherte den Devils den Titel. Auch Kovalchuk könnte für New Jersey das entscheidende Puzzleteil für die aktuelle Saison sein. Denn wie es scheint, wollen die Devils den Vertrag von Kovalchuk, der nach der Saison ausläuft, nicht verlängern.

Wer schnappt sich Kovalchuk?

05.02.2010

Zwei beachtenswerte Trades gab es in den vergangenen Tagen in der NHL bereits zu vermelden, doch selbst nach den Wechseln von Dion Phaneuf/Jean-Sebastién Giguere und Olli Jokinen stellt sich weiterhin nur eine Frage:

Welches NHL-Team wird sich Ilya Kovalchuk von den Atlanta Thrashers unter den Nagel reissen?

Der Russe hat nicht erst bei den abeglaufenen Weltmeisterschaften bewiesen, was für ein Klasse-Spieler er ist. Auch in der aktuellen Saison steht der 26-jährige mit 31 Toren und 58 Scorerpunkten bereits wieder auf dem fünften Platz der Scorer-Statistiken.

Nicht verwunderlich also, dass sich die halbe Liga um einen der besten Flügel der NHL reisst.


Photo: www.RussianHockey.xdn.de

Der Vertrag des Russen bei den Trashers läuft am 1. Juli ab. Kovalchuk wäre dann “Unrestricted Free Agent” und könnte von jedem anderen NHL-Team verpflichtet werden – Die Thrashers müssten ihren Star ziehen lassen.

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Jetzt auch noch die Thrashers?

12.05.2009

Das die Phoenix Coyotes in finanziellen Schwierigkeiten stecken, hatte ich ja bereits geschrieben. Aber wie gestern bekannt wurde, gibt es noch einen zweiten Problem-Verein in der NHL: die Atlanta Thrashers.

Und wie es aussieht, will jeder zweite Investor derzeit ein eigenen NHL-Team in Hamilton, Ontario in Kanada eröffnen.

Nicht nur Jim Balsillie will die Coyotes nach Kanada verfrachten, sondern auch Tom Gaglardi will sich die Lizenz der Thrasher krallen und nach Hamilton verschieben.

Gaglardi gehören derzeit bereits die Kamloops Blazers in der WHL, aber an einem NHL Team hat er anscheinend trotzdem noch Interesse.

Fest steht zumindest, dass Thrashers es derzeit nicht gerade dicke haben. Doch immerhin ist man in Atlanta noch weit von einem Insolvenzantrag entfernt.

Commissioner Gary Bettman, hat sich natürlich gegen einen Umzug ausgesprochen. Um die besorgten Fans der Thrashers und Coyotes zu beruhigen, sagte Bettman, dass die Liga alles versuche, die Teams an ihren derzeitigen Standpunkten zu halten.

Aber die Frage die sich immer öfter gestellt wird ist, ob es Sinn macht Eishockeyteams im Süden der Vereinigten Staaten zu unterhalten. Die anderen amerikanischen Sportarten liegen dort deutlich vor der NHL. Sogar Wrestling wird lieber genommen, als die beste Eishockeyliga der Welt.

Und in Kanada würde man sich natürlich über ein weiteres Team freuen. Nachdem Balsillie die Homepage „MakeItSeven.ca“ aufgeschaltet hat, haben sich mal eben über 100.000 Fans eingeschrieben, die gernen einen Klub in Hamilton sehen würde.

Aber solange Bettman und seine Mannen den Umzügen nicht zustimmen, wird sich vorerst nichts ändern.

Lucky punsh

10.01.2009

Das kommt davon, wenn man Sachen macht, die man nicht beherrscht.

Denn eigentlich ist Ruslan Fedotenko von den Pittsburgh Penguins dafür bekannt, dass er Tore schiesst und nicht, dass er sich mit seinen Gegenspielern prügelt.

Im Spiel gegen die Atlanta Thrasher, dass die Penguins mit 3-1 gewinnen konnten, legte sich Fedotenko aber mit Ex-Penguin Colby Armstrong an und brach sich bei seinem erstem Treffer direkt mal die Hand.

Damit war die Prügelei und auch das Spiel für Fedotenko gelaufen, denn der Ukranier musste sich auf den Weg in die Krankenstation machen.

Dort wurde der Bruch diagnostiziert und auch, dass Fedotenko seinem Team in den nächsten vier bis sechs Wochen fehlen wird.

Und wie sagt Oma doch immer: Schuster, bleib bei deinen Leisten!