Beiträge in der Kategorie ‘Boston Bruins’

Taylor Hall ist #1 Pick

26.06.2010

Eigentlich war die Frage nicht, wer die beiden ersten Nachwuchsspieler sein würden, die beim alleresten NHL Draft in Los Angeles gezogen werden würden, sondern nur die Reihenfolge.

Taylor Hall und Tyler Seguin standen bereits lange als die besten Spielern ihres Jahrgangs fest, doch am Ende machte Hall das Rennen und wurde von den Edmonton Oilers an erster Stelle gedraftet.

LOS ANGELES, CA - JUNE 25: (L-R) Erik Gudbranson, drafted third overall by the Florida Panthers, Taylor Hall, drafted  overall by the Edmonton Oilers and Tyler Seguin, drafted second overall by the Boston Bruins pose during the 2010 NHL Entry Draft at Staples Center on June 25, 2010 in Los Angeles, California. (Photo by Jeff Gross/Getty Images)

“Wenn man sieht wie Taylor mit dem besten Team spielt, der beste Spieler ist, zwei Mal in Folge zum Playoff-MVP gewählt wurde, im Weltjugendturnier herausstach, in seiner ganzen Karriere herausstach, dann ist die Entscheidung eindeutig. Ich habe keinen ehrgeizigeren Spieler als diesen jungen Mann getroffen”

sagte Oiler-General Manager Steve Tambellini nach dem Draft über sein neues Sturmjuwel.

Damit ruht nun nicht weniger als die gesamte Hoffnung der Edmonton Oiler aus den Schultern des 18-Jährigen, der die ruhmreichen Oilers wieder zu alter Stärke zurückführen soll.

An zweiter Stelle wurde gestern dann wie erwartet Tyler Seguin von den Boston Bruins gezogen, wo der Kanadier in Zukunft mit Marco Sturm und Dennis Seidenberg stürmen wird.

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Philly schreibt Geschichte

15.05.2010

Was war das bitte für eine Serie? Die Boston Bruins lagen in der Serie gegen die Philadelphia Flyers ganz souverän mit 3-0 in Führung, ehe das Team um Chris Pronger erwachte. Die Flyers glichen nach drei Siegen aus, zogen mit einem 4-3 Erfolg in Spiel 7 in Finale der Eastern Conference ein und konnten als erstes Team seit 35 Jahren einen 0-3 Rückstand drehen.

Und damit kommt es im Osten zu einem Duell, auf das vor einigen Wochen sicher niemand gewettet hätte: Die Flyers, Siebter nach der Vorrunde, treffen auf die Montréal Canadiens, den Achten nach der Vorrunde. Diese Konstellation gab es in der langen NHL-Geschichte bisher noch nie.

Philadelphia Flyers players celebrate their win over the Boston Bruins in Game 7 of their NHL Eastern Conference semi-final hockey game in Boston

Und dabei sah es selbst im entscheidenden Spiel lange so aus, als würden die Bruins die Serie doch noch für sich entscheiden. Bereits nach 15. Minuten stand es durch die Treffer von Michael Ryder und Milan Luccic (2) 3-0 und die Flyers waren quasi tot.

Doch James van Riemsdyk erzielte noch kurz vor der ersten Unterbrechung das wichtige 1-3 und hielt seine Mannschaft zumindest in Schlagdistanz. Die Flyers starteten mit mehr Energie ins Mitteldrittel und glichen das Spiel durch die Tore von Scott Hartnell und Danny Briere aus.

Und als Simon Gagné in der 53. Minute den Siegtreffer für die Flyers erzielte, war der TD Garden in Boston mucksmäuschenstill.

“Ich bin stolz auf mein Team, bin auf stolz auf die Spielweise. Ich bin stolz wie sie den Verein und sich selber hier repräsentiert haben”

sagte Flyers-Coach Peter Laviolette nach dem Schlusspfiff.

Und während im Westen die beiden besten Mannschaften aufeinandertreffen, kommt es im Osten also zum “Looser-Duell” zwischen Philadelphia und Montréal. Und mit Sicherheit erneut zu einer packenden Serie.

Sturm mit Kreuzbandriss

02.05.2010

Eigentlich war der Start der Boston Bruins in die Serie gegen die Philadelphia Flyers durchaus gelungen. Nach dem Treffer von Marc Savard, der nach seiner Gehirnerschütterung endlich wieder eingreifen konnte, hatten die Bruins den wichtigen ersten Sieg gelandet.

Für Marco Sturm war die Begegnung gegen Philadelphia allerdings das letzte Spiel in den diesjährigen Playoffs.

Philadelphia Flyers v Boston Bruins - Game One

Sturm musste das Eis bereits im ersten Drittel verlassen, nachdem er sich am rechten Bein verletzt hatte. Der Deutsche blieb nach einem Angriff seines Teams auf dem Eis in der Zone der Flyers zurück, als er einen Check fahren wollte. Erst in der nächsten Spielunterbrechung stürmte ein Sanitäter auf Eis und half Sturm auf die Beine.

Was zunächst nach eine unbedeutenden Aktion aussah, bedeutet jedoch das Ende der Saison des Stürmer.

“Er wird noch untersucht. Genaueres wissen wir erst morgen.”

sagte Sturm Trainer Claude Julien unmittelbar nach dem Spiel gegen die Flyers, doch schon wenig später berichtete Dennis Seidenberg, dass die Verletzung “sehr ernst” sei.

Mittlerweile steht bereits offiziell fest, dass Sturm sich, wie vor einem Jahr bereits, erneut einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Damit wird der Deutsche definitiv für den Rest der Saison ausfallen und wird nach der Operation, die in knapp vier Wochen stattfinden wird, für ein halbes Jahr ausfallen.

“Es ist sehr bedauerlich für unseren Verein und für Marco selber. Er hat sich letztes Jahr schon durch eine schwere Verletzung gekämpft und hatte sich so auf die Playoffs gefreut”

sagte Julien nur wenige Stunden später.

Sehr bitter für Marco Sturm und die Bruins und natürlich eine gute Besserung auch von dieser Stelle!

NHL-Playoffs, Conference Halbfinals

30.04.2010

Die erste Runde der Playoffs ist absolviert, jetzt stehen die Conference-Halbfinals auf dem Programm.

Wer hat Vorteile? Wo klemmt es noch? Wer wird sich durchsetzen? Wie viele Spiele wird es geben?

Der Westen

San José Sharks (1.) vs. Detroit Red Wings (5.)

Wie die Begegnung gestern Nacht gezeigt hat, sind die Sharks nach ihrem Erfolg über Colorado wohl endlich in den Playoffs angekommen. Doch natürlich sind die Red Wings nicht irgendein Team, denn die Babcock-Truppe hat gegen Phoenix gezeigt, was auch in diesem Jahr wieder in ihr steckt.

San José hat mit Thornton, Pavelski und Heatley zwar eine starke Offensive, am Ende werden sich aber doch die Red Wings durchsetzen können. Gegen Lidström und Rafalski ist kein Kraut gewachsen.

Fazit: San José beisst sich am Ende an den Playoff-Recken aus Detroit die Zähne aus. Red Wings in 7.

Chicago Blackhawks (2.) vs. Vancouver (3.)

Der Zweite gegen den Dritten im Westen – ein echtes Top-Duell!

Und trotzdem werden die Blackhawks am Ende die Nase vorne haben. Nicht nur, weil ich Chicago als kommenden Stanley Cup Champion getippt habe, sondern auch, weil die Blackhawks wieder komplett sind: Brian Campbell steht nach dem Ovechkin-Check wieder auf dem Eis und wird der Hawks-Offensive mehr Sicherheit verleihen.

Vancouver auf der anderen Seite hat sich in der Serie gegen Nashville gesteigert und kann auf einen bärenstarken Roberto Luongo zählen, doch am Ende sind die Blackhawks um Kane und Toews nicht mehr aufzuhalten.

Also: Chicago in 6

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Der Buh-Mann

20.03.2010

Es waren keine schönen Szenen, als Matt Cooke von den Pittsburgh Penguins Marc Savard von den Boston Bruins von knapp zwei Wochen in der Mellon Arena über den Haufen fuhr. Cooke, der nicht zum ersten Mal durch so einen Check auffiel, sorgte mit seinem Check dafür, dass Savard noch immer mit einer Gehirnerschütterung ausfällt und in die Diskussion über Checks gegen den Kopf in der NHL mal wieder entflammt sind.

Dementsprechend war man auch über die Rückkehr des Buh-Manns beim Spiel der Penguins gegen die Bruins gespannt.

Und es dauerte nur ganze fünf Sekunden, bis die Angelegenheit aus der Welt geschafft wurde:

Marco Sturm Superstar

02.01.2010

Was für ein Spektakel!

Die Welt hat das dritte Spiel der NHL Winter Classics gesehen und zumindest ist bin restlos begeistert. Nicht nur, dass mit Marco Sturm ausgerechnet ein Deutscher das entscheidende Tor zum Sieg der Boston Bruins in der Overtime erzielte hat. Das ganze Event war mal wieder wow!

38.112 Zuschauer, Nationalhymne von James Taylor, Stealthbomber über dem Stadion, Dropkick Murphys vor dem Faceoff und das alles open air.

Das Spiel war, wie auch die Winter Classics zuvor, nicht auf allerhöchstem Niveau, aber immerhin spannend. Die 1-0 Führung für Philadelphia durch Danny Syvret konnte Mark Recchi erst zwei Minuten vor Ende ausgleichen, ehe dann Marco Sturm in der Overtime den sudden death verteilte.

Die Frage die sich mir und einigen Medien jedoch stellt ist: Wie will die NHL das gestrige Spiel noch toppen?

Knapp 40.000 Zuschauer, eine lahmgelegte Stadt und Partystimmung um den Gefrierpunkt.

Logischerweise müssten die New York Rangers, das einzige Original-Six Team, das noch kein Winter Classic spielen durfte, im kommenden Jahr dran sein. Ausserdem müssten eigentlich schon die Washington Capitals eingeladen werden, damit Alex Ovechkin die Zuschauer anlocken und seine Show abziehen kann.

Meiner Meinung nach ist das Spiel von gestern allerdings sehr schwer zu toppen. Mal sehen, was sich die Liga da einfallen lässt.

Die Pläne für das kommende Jahr beginnen bereits im Februar.

Winter Classics 2010

16.07.2009

Zur besten Eishockeyzeit hat die NHL gestern bekannt gegeben, was eigentlich eh schon alle wussten:

Das mittlerweile fast schon traditionelle Winter Classics Spiel wird auch 2010 wieder an Neujahr ausgetragen und in einem halben Jahr werden im Fenway Park in Boston die Bruins auf die Philadelphia Flyers treffen.

Gestern gab es die offizielle Pressekonferenz in Boston und wie in jedem Jahr auch schon viele schöne Photos, wie das Spektakel dann ungefähr aussehen wird. Nur mit ein bisschen mehr Schnee und Eis.

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Hurricane

15.05.2009

Nach den New Yersey Devils sind jetzt auch die Boston Bruins in den Hurricane geraten.

Angeführt von einem überragenden Cam Ward hat sich damit also das beste West-Team der Vorrunde verabschiedet. Wie schon beim Stanley-Cup Erfolg 05/06 könnten die Hurricanes jetzt den ganz grossen Wurf landen…

Und jetzt bitte die Red Wings!

Zeit zum Duschen

24.04.2009

Dein Klub feiert grade sein 100-jähriges Bestehen und du stehst in vierten Spiel der ersten Playoff-Runde vor dem Sweep und damit vor dem Ende der Saison. Da können einem schon mal die Nerven durchgehen.

Mike Komisarek von den Montreal Canadiens ging es im letzten Spiel gegen die Boston Bruins wohl so. Sein Opfer: Milan Lucic.

Erst gab eine gepflegte Hauerei im zweiten Drittel:

Doch Komisarek hatte noch nicht genug und crosscheckte noch einmal in Richtung Gesicht:

Jetzt hat er jedenfalls genug Zeit zum Duschen…

Lucic für ein Spiel gesperrt

21.04.2009

Ja, Milan Lucic von den Boston Bruins ist kein Kind von Traurigkeit. Das hat der Kanadier im zweiten Spiel der Serie gegen die Montreal Canadiens mal wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Und für diese Aktion hier, darf der Stürmer jetzt ein Spiel aussetzen. Das teilte die NHL gestern offiziell mit.