Die Tops der abglaufenen Saison haben wir bereits hinter uns gebracht, mit den Flops der letzten Monate geht es weiter. Und ehrlich gesagt ist die Auswahl der negativen DEL-Ereignisse traditionell leichter. Zwar lagen auch die Überraschungen durch die guten Saisonleistungen der Panther und Grizzlys auf dem Präsentierteller, doch traditionell tut man sich mit den negativen Aspekten in der DEL immer einfacher.
Hier also meine drei Flops der abgelaufenen Saison.
1. Die Rhein-Klubs
Eigentlich könnten allein die Kölner Haie und die Krefeld Pinguine diese Saison mit Leichtigkeit füllen, doch ich nehme die Katastrophen-Spielzeit der Rhein-Klubs lieber mal zusammen. Dann haben wir noch Zeit für andere Punkte.
Nachdem der KEC einen einigermassen ruhigen Saisonstart hinlegte war eigentlich Ruhe am Dom eingekehrt. Doch nach den gehäuften Niederlagen bröckelte die Unterstützung für den neuen Trainer Igor Pavlov sehr schnell und im Dezember folgte der erste (und für diese Saison auch letzte) Trainerwechsel in Köln: Bill Stewart übernahm den Posten an der Bande, sollte es aber auch nicht mehr schaffen, die Haie in die Playoff-Endrunde zu führen.
Als dann noch die Insolvenz-Meldungen um die Kölnarena kreisten, war die Saison für die Haie komlett gelaufen. 500.000 Euro wurden benötigt und die Haie-Fans stampften Homepages und T-Shirts aus dem Boden um ihren Klub zu retten.
Zwar werden die Haie auch weiterhin in der DEL bleiben, doch diese Saison will man in Köln ganz schnell vergessen.
Ein ähnliches Bild in Düsseldorf und Krefeld. Während der KEV sich das Leben mit dem Ärzte-Skandal und den hausgemachten Schulden mal wieder selber schwer machte, litten die Düsseldorfer vor allem unter dem leeren ISS-Dome. Plätze und Kassen blieben leer, sodass der Etat der DEG im kommenden Jahr um 20 Prozent gekürzt werden wird.
Und auch beim KEV mussten erst noch die Schulden getilgt werden, ehe man die Lizenz für das kommende Jahr beantragen konnte.
Es war wirklich ein schweres Jahr für die Vereine am Rhein.


















