Was tut sich bei den DEL-Klubs in der Sommerpause, wo sind die Baustellen, was beschäftigt die Fans? eishockey-blog.com hat heute den Grizzly Adams Wolfsburg einen Besuch abgestattet.
Die Vorbild-Funktion
Wenn man mal ganz ehrlich ist, dann ist es besonders eine Position in der DEL, die äusserst gerne an einen Ausländer – in der kommenden Saison sind es übrigens ausschliesslich Kanadier – vergeben wird: Die des Torhüters!
Es ist höchstwahrscheinlich die wichtigste Position, die es beim Eishockey zu besetzen gilt und daher will die Verpflichtung des Torhüters wohl überlegt sein. Ein guter Goalie kann nicht nur Spiele, nein, er kann sogar Meisterschaften gewinnen und genau aus diesem Grund vertrauen die meisten DEL-Klubs ihr Tor lieber einem erfahrenen Ausländer an.
So war es zumindest für lange Zeit, denn wenn man sich die Kader der kommenden Saison mal genau anschaut, dann fällt besonders eines ins Auge: So viele Teams wie selten zuvor setzen auf ein deutsches Torhüter-Gespann! Sei es aus finanziellen Gründen oder aus qualitativen – die deutschen Torhüter sind auf dem Vormarsch. Nicht erst seit Dennis Endras.
Natürlich sollte man nicht vergessen, dass diese Statistik, durch den ein oder anderen Torhüter “geschönt” wird. Denn sind wir mal ehrlich: Rob Zepp und Ian Gordon sind ungefähr so deutsch, Jason Holland, Jakub Ficenec oder T.J. Mulock.
Ein Team, dass die deusche Torhüter-Kultur vorlebt wie kein zweites, sind auch in diesem Jahr wieder die Grizzly Adams Wolfsburg. Daniar Dschunussow, Jochen Reimer und Stefan Horneber bilden das Trio, das die Grizzlys ganz nach oben bringen soll.



















