Beiträge in der Kategorie ‘Freiburg’

Freiburg bleibt zweitklassig

02.06.2010

Sportlich gesehen sind die Wölfe Freiburg aus der Bundesliga abgestiegen. 43 Punkte aus 53 Spielen in der Hauptrunde waren zu wenig und auch in den Playdowns waren die Breisgauer in allen Belangen unterlegen.

Doch nachdem der SC Riessersee sich aus finanziellen Gründen um eine Oberliga-Lizenz für die anstehende Saison bewerben wird, ist der Verein aus Garmisch-Partenkirchen der “wirtschaftliche Absteiger” der Bundesliga.

Und da die Wölfe ihren Lizenzunterlagen für die Spielklasse bereits eingereicht haben, wird das Team von Markus Berwanger auch in der kommenden Saison in der Bundesliga spielen.

Und vielleicht schaffe ich es dann auch endlich mal, den Wölfen einen Besuch abzustatten.

Was macht eigentlich…

18.07.2009

Robert Brezina? – Vielleicht seine Karriere beenden!

Nachdem ich hier bereits im vergangenen November im Fall von Robert Brezina von Pech gesprochen habe, hat sich der Fall mittlerweile fast tragisch entwickelt.

Beim Duell der Freiburger Wölfe mit dem SC Riessersee, dem ersten Spieler für Brezina bei den Wölfen, wurde der Stürmer von seinem Gegenspieler Brad Self so übel in die Bande gecheckt, dass er mehrere Minuten bewusstlos auf dem Eis liegen blieb.

Die Untersuchungen nach dem Spiel ergaben die Diagnose “Schultereckgelenksprengung” und eine Pause von zwei Monaten war fällig.

Mittlerweile, fast ein Jahr später, hat Brezina drei Operationen an der ledierten Schulter hinter sich und leidet immer noch unter den Folgen des Checks.

„Es ist fraglich, ob ich überhaupt noch spielen kann“

so Brezina zu seiner Verletzung.

Zudem läuft auch ein rechtliches Verfahren gegen Brad Self, der unter Umständen für das Karriereende des 35-jährigen verantwortlich ist.

Da kann man auch von dieser Stelle nur eines wünschen: Gute Besserung, Robert Brezina und auf ein baldiges Wiedersehen auf dem Eis!

Pechvogel des Monats

17.11.2008

Nach der Trennung von den EVR Tower Stars ist Stürmer Robert Brezina zu den Freiburger Wölfen gewechselt um dort seine Tore zu erzielen.

Dort hatte Brezina bereits in den Spielzeiten 97/98, 00/01 und 02/03 gespielt.

Doch sein Comeback hätte sich der gebürtige Tscheche sicherlich anders vorgstellt.

Beim 6-5 Erfolg seiner Mannschaft gegen den SC Riessersee musste der Brezina nach einem Check von Riessersees Brad Self vom Spielfeld getragen werden, nachdem er zuvor einige Minuten bewusstlos auf dem Eis lag.

Zuerst wurde vermutet, dass sämtliche Bänder in der Schulter des Stürmers gerissen seien und Brezina damit mindestens zwei Monate ausfallen würde.

Mittlerweile steht fest, dass Brezina eine Schultereckgelenksprengung erlitt und bereits heute operiert wird. Die Pause von zwei Monaten musste leider bestätigt werden.

Also: Gute Besserung, Robert Brezina!

EHC Basel vs. Freiburger Wölfe

18.08.2008

Gutes Eishockey sieht man in Basel eher selten. Da reicht nur ein kurzer Blick auf die Hauptrundentabelle der letzten NLA-Saison. Da lag der SC Bern vorne. 111 Punkte. + 75 Tore. Ordentlich.

Im Vergleich dazu der EHC Basel: 16 Punkte (aus 50 Spielen) und eine Tordifferenz von -115. Auch ordentlich. Irgendwie.

Daher hatte ich mir eigentlich gesagt vorerst nicht in der St. Jakob-Arena vorbeizuschauen. Aber da heute mit den Freiburger Wölfen ein deutsches Team und mit Sergej Stas sogar ein Ex-Meister-Pinguin auf dem Eis stand, der Eintritt gratis war und es eh ein typischer Sonntag war habe ich mich doch dazu aufgemacht die Wölfe an diesem Tag zu unterstützen.

Kurz vor 3 in der Halle: Erstmal umschauen und dann zur Stehplatztrbüne der Freiburger. Das Stadion war mit etwas weniger als der Hälfte recht ordentlich gefüllt. Für ein Testspiel.

Die Erwartungen waren nicht hoch. Aber mit einem klaren Sieg der Wölfe hatte ich schon gerechnet. Nach der vergangenen Saison in Basel.

Doch was ich da auf dem Eis gesehen habe war überraschend. Sehr überraschend. Überwiegend das Team aus Basel bestimmte das Spielgeschehen. Diese Baseler. Ich sag nur 16 Punkte und -115 Tore.

Die Mannen aus Freiburg hatten zwar auch ihre Chancen aber insgesamt wirkte die Abwehr der Schweizer sicherer und der Angriff gefährlicher.

So war auch die 2-0 Führung bis zum letzten Spielabschnitt berechtigt. Eigentlich eher schmeichelhaft. Denn mit 3 Treffern ans Aluminium wäre gerne noch der ein oder andere Treffer mehr möglich gewesen.

Läuferisch jederzeit besser und auch physisch konnte das Team aus der National League B jederzeit mit den Breisgauern mithalten. Besser gesagt: die Freiburger konnten größtenteils nicht mit den Spielern des EHC mithalten. Wie gesagt: Überraschend.

Ich war mittlerweile mal auf die Seite der Basel-Fans gewechselt um mir das Spiel in den letzten Minuten aus einer anderen Perspektive anzusehen. Nur nette Fans in der Kurve des EHC und dank Trommeln auch die bessere Stimmung. Was natürlich auch am Spielstand gelegen haben mag.

Dann folgte in der zweiten Hälfe des letzten Drittel noch ein berechtigter Penalty den Manuel Zigerli sicher verwandelte. Damit traf der Topscorer des EHC gleich 3 Mal in diesem Spiel. Doch auch die Freiburger ließen noch zwei Tore folgen. Nach dem ersten Treffer erhöhte der EHC zwischenzeitlich auf 4-1, sodass der 4-2 Treffer keinen Unterschied mehr machte.

Hätten die Freiburger aber ihre 5-3 Überzahl kurz vor Abpfiff konsequenter genutzt wäre auch in diesem Spiel noch mehr möglich gewesen.

Insgesamt ein unterhaltsamer Eishockey-Nachmittag: Nettes Spiel, nette Freiburger und Baseler Fans und ein schmuckes Stadion. Auch wenn ich immer noch ein wenig Angst habe mir ein Liga-Spiel des EHC Basel anzusehen: Es hat sich gelohnt einen langweiligen Sonntag in der St. Jakob-Arena zu verbringen.

Pinguine kommen nicht über Unentschieden hinaus

16.08.2008

Im letzten Auswärts-Vorbereitungsspiel in der Franz-Siegel-Halle in Freiburg kam der KEV nicht über ein Unentschieden gegen die Wölfe Freiburg hinaus.

Nach einem torlosen Anfangsdrittel war es Boris Blank, der das Toreschießen eröffnete.

In einer 5-3 Überzahl der Pinguine hatte der Deutsche keine Mühe sein Team in Führung zu schießen. Doch im Anschluss kamen die Wölfe besser ins Rollen. Schon in der folgenden Minute war es Peter Mares, der den Ausgleich erzielte.

Im Schlussabschnitt bestätigten die Wölfe ihren Trend dann weiter und Acker konnte Danjiel Kovacic im Tor der Pinguine zum zweiten Mal überwinden. In der 44. Minute waren die Freiburger dann sogar in Unterzahl durch Kadera erfolgreich bevor die Pinguine noch durch Payer und einen noch unbekannten Torschützen das Spiel ausgleichen konnten.

Hoffentlich lässt sich das Ergebnis gegen den Zweitligisten aus Freiburg auf die harte Vorbereitung schieben. Am Sonntag steht auf jeden Fall dann der erste “Derby-Test” gegen die DEG in der heimischen Rheinlandhalle an.

Dann wird sich auch vor den heimischen Fans zeigen, wie weit das Team in der Vorbereitung bereits ist.

Was macht eigentlich…

10.07.2008

Sergej Stas? – Nach Freiburg zurückkehren!

Nach der Meisterschaft mit den Krefeld Pinguinen im Jahr 2003 zog es Verteidiger Sergej Stas nach Freiburg. Jedoch wechselte der Weißrusse bereits nach einer spielzeit wieder weiter.

Doch jetzt folgt die Rückkehr nach Freiburg, wo Stas einen Zwei-Jahres-Vertrag unterzeichnet hat. Bei den Wölfen dürfte man noch immer gute Erinnerungen an den mittlerweile 34-jährigen haben. In 51 Spielen für die Wölfe kam der Verteidiger auf 38 Punkte. Bestmarke für den kleinen Defender.

Da kann ich nur sagen: Willkommen zurück in Deutschland, Sergej!