Heute fand endlich die lang erwartete Verhandlung vor dem Oberlandesgericht in München statt. Grund: Der Rechtsstreit zwischen der Deutschen Eishockeyliga (DEL) und den Kassel Huskies.
Nachdem das Schiedsgericht der DEL vor mehreren Wochen bestätigte, dass die Lizenzkündigung der Huskies rechtens sei, legten die Huskies Einspruch ein und erwirkten in Köln eine einstweilige Verfügung, die es der Liga verbieten sollte, die Huskies auszuschliessen.
Der zuständige Richter bestätigte jedoch heute, dass das am 30. Juni 2010 gefällte Urteil vom Schiedsgericht der DEL rechtskräftig war.
Zitat Rechtsanwalt Klaus Sturm bestätigte das Urteil heute:
„Damit hat das OLG München bestätigt, dass das Lizenzierungsverfahren ordnungsgemäß war und die DEL zurecht den Lizenzvertrag mit Kassel gekündigt hat.“
Nach diesem Erfolg hat die DEL heute umgehend um die Aufhebung der einstweiligen Verfügung des Landgerichts Köln gebeten, damit man die Huskies endgültig aus dem Spielbetrieb nehmen kann.
Aber – ihr ahnt es schon – Fritz Westhelle ist natürlich noch lange nicht am Ende und kündigte bereits an, dass man bei einer Niederlage auch bis zum Bundesgerichtshof gehen würde, um eine Verfügung gegen das Münchner Urteil zu erwirken.
Die endgültige Entscheidung folgt dann am Donnerstag. Und dann könnte es erneut einen neuen Spielplan geben. Mit 14 Teams.

















