Neues Saison, neues Glück – so scheint auch in der kommenden Saison das Motto der Adler Mannheim zu lauten. Denn gestern gaben die Adler schonmal eine Liste von Abgängen bekannt, mit denen man so nicht unbedingt rechnen konnte.
“Bei uns müssen diesmal mehr als einer gehen”
hatte Daniel Hopp bereits vor einigen Wochen angekündigt. Jetzt hat der Adler-Boss und Sohn des Hoffenheim-Mäzens Dietmar Hopp ernst gemacht und gleich bei fünf Spielern die noch laufenden Verträge aufgelöst.
Mit Chris Schmidt, Pascal Trepanier und Andy Hedlund werden gleich drei Verteidiger die Adler verlassen. Zudem können sich auch Michael Hackert und Colin Beardsmore in Zukunft einen neuen Verein suchen.
Die Mannheimer haben in dieser Saison mit den genannten Spielern den Angriff auf die Tabellenspitze der DEL versucht und sind (mal wieder) eindrucksvoll gescheitert. Gegen Augsburg setzte es bereits in den Pre-Playoffs das frühe Saisonaus für die Mannschaft mit dem höchsten Etat der Liga.
Jetzt werden also die Verträge aufgelöst und im kommenden Jahr wird der nächste grosse Schnitt bei den Adlern folgen: Die Spieler dieser Saison müssen gehen und neue Akteure sollen es in der kommenden Saison richten.
Geld spielt in Mannheim wie immer keine Rolle.
Denn mit Hedlund, Trepanier und Hackert werden sicherlich nicht die kostengünstigsten Spieler aus ihren Verträgen entlassen, was die Adler einige Euro kosten dürfte.
Trotzdem könnte der Umbruch mit dem neuen Trainer Harold Kreis grösser ausfallen, als bisher gedacht: Denn neben den fünf bestätigten Abgängen laufen die Verträge von sieben weiteren Spielern aus. Unter anderem diejenigen von Dan McGillis, Tomas Martinec, Colin Forbes und Ahren Spylo, der angeblich in die KHL zu Dynamo Minsk wechseln soll.

















