Beiträge in der Kategorie ‘Grizzlies’

DEL-Playoff Halbfinale

16.04.2010

Grizzly Adams Wolfsburg – Augsburger Panther 1-2 (2-3 n.V., 0-1, 6-1)

Spiel 1

Die Augsburger Panther machen da weiter, wo sie im Viertelfinale gegen die Eisbären Berlin aufgehört haben. Denn auch im ersten Halbfinalspiel waren die Panther das bessere Team und setzten sich gegen die Grizzly Adams Wolfsburg mit 3-2 nach Verlängerung durch.

In den ersten 60 Minuten war das Spiel das bereits vorher erwartet enge Duell zweier Überraschungsmannschaften, doch am Ende hatten die Augsburger einfach ihn: Chris Collins.

Nachdem Hospelt bereits im ersten Drittel die Führung für die Hausherren erzielt hatte, war es Collins der das Spiel alleine drehte. Zuerst netzte der Stürmer nur eine Minute nach dem Hospelt-Tor den Ausgleich und war dann im Mitteldrittel auch für die Führung zum 2-1 verantwortlich.

Für die Wölfe erzielte Sulkovsky den erneuten Ausgleich und erzwang damit gleichzeitig die Verlängerung, weil beide Torhüter keine Treffer mehr zuliessen. Und in der Verlängerung hiess es dann nach 5 Minuten und 11 Sekunden erneut Jubeln für die Panther und erneut war es wieder Chris Collins, der das game winning goal erzielte.

Collins hatte von der Bande aus unmöglichem Winkel einfach mal draufgehalten und überraschte den ansonsten starken Jochen Reimer im Grizzly-Tor. Dessen Gegenüber, Dennis Endras, war gestern, neben Collins, erneut der beste Spieler seiner Mannschaft und wehrte ganze 42 Schüsse ab.

Spiel 2

Die Augsburger Panther wollen den Scorpions natürlich in Nichts nachstehen und legten am Abend direkt den zweiten Sieg hinterher. Die Panther konnten sich – so langsam wird es langweilig – mal wieder auf ihren Torhüter Dennis Endras verlassen, der sich beim 1-0 Erfolg seinen ersten Shutout sicherte.

Zweiter Held des Spiels war neben Endras Tyler Beechey, der das goldene Tor für seine Mannschaft erzielte. Bereits im ersten Drittel konnte der Stürmer jubeln, ehe die Wolfsburger die Belagerung des AEV-Gehäuses anordneten. Die Grizzlys spielten offensiv, konnten aber keine ihrer Chancen nutzen.

„Wir spielen mit viel Selbstvertrauen und unsere Mannschaft hat zudem ein Riesenherz. Wir nehmen alles mit, was jetzt noch kommt“

sagte Matchwinner Endras nach Spielschluss.

Spiel 3

Die Augsburger Panther sind doch noch schlagbar. Wolfsburg fand den richtigen Weg gegen die Panther, fegte die Gäste gleich mit 6-1 vom Eis und erzwang damit zumindest ein viertes Spiel in dieser Serie.

Die Wolfsburger legten sehr gut los und schossen die Scheibe im ersten Drittel gleich 19 Mal in Richtung Dennis Endras. Denn eins ist klar: Irgendwann muss der Junge ja mal ein Gegentor bekommen. Und die Chancen wachsen mit jedem Versuch!

Doch dann gingen, völlig gegen die Spielverlauf, die Augsburger in Führung: Olver hatte einen Penalty herausgearbeitet, Tyler Beechey liess sich nicht lange bitte und verwandelte sicher zum 1-0. Wolfsburg gelang aber noch im ersten Abschnitt, als Sarno Endras endlich bewzingen konnte, das 1-1.

Im Mitteldrittel münzten die Grizzlys ihre Chancen dann endlich noch in Tore um zogen den Panthern davon. Innerhalb von sieben Minuten klingelte es gleich drei Mal im Kasten von Dennis Endras – ein seltenes Ereignis. Wolfsburg profitierte allerdings auch von den vielen Strafen, die Augsburg in dieser Phase kassierte.

Auch im Schlussdrittel ließen die Wolfsburger nichts mehr anbrennen und schaukelten den ersten Halbfinal-Sieg nach Hause. Laliberte und Fischer schraubten das Ergebnis auf 6-1 und schickten Endras sogar vorzeitig unter die Dusche, der für Leo Conti Platz machen musste.

„Uns hat heute der letzte Biss gefehlt und Wolfsburg hat sehr gut gespielt. Aber jetzt freuen wir uns auf Freitag und wollen da alles klar machen“

sagte Florian Kettemer nach dem Spiel.

Damit geht es in dieser Serie weiter und die Augsburger haben am Freitag die zweite Chance, um ins DEL-Finale einzuziehen.

Spiel 4

Die Augsburger Panther haben, nach ihrem kleinen Ausrutscher im dritten Spiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg das DEL-Finale erreicht. Nach einem 3-2 Erfolg werden die Augsburger auf die Hannover Scorpions treffen

Eisbaeren Berlin v Augburger Panther - DEL Play-Offs

Wolfsburg wollte seine letzte Chance auf das Finale nutzen und ging auch plangemäss im ersten Drittel in Führung. Kai Holspelt brachte die Gäste im Curt-Frenzel-Stadion in Führung, doch die Augsburger hatten sich noch lange nicht aufgegeben.

Chris Collins war es dann endlich, der den wichtigen Ausgleich zum 1-1 erzielte. Dem Treffer des Stürmer war ein Sturmlauf der Panther vorausgegangen, die Jochen Reimer allein mit 14 Schüssen eindeckten. Der Treffer von Collins war daher nur eine logische Folge der Augsburger Finaloffensive.

Im Schlussdrittel machten die Panther dann den Sack endgültig zu, als Engelhardt und Chartier mit ihren Treffern das Stadion zum Kochen brachten. Wolfsburg lag zum ersten Mal hinten und sollte sich von diesem Schock nicht mehr erholen. Zwar legte Hospelt noch seinen zweiten Treffer nach, doch der kam zu spät.

Damit kommt es also ab Dienstag zu einem DEL-Finale, mit dem vor der Saison wohl niemand gerechnet hätte: Hannover-Augsburg. Und ich bin mir sicher, dass die Panther, getragen von der Eurphorie ihrer Fans, auch die Endrunde für sich entscheiden können.

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Arme DEG

01.04.2010

Das muss man sich eigentlich auf der Zunge zergehen lassen, bevor man nur mit dem Kopf schütteln kann: Denn im Falle der DEG Metro Stars greift die DEL in diesen Tagen mal wieder ganz tief in die Regelkiste. Klingt alles ziemlich nach Aprilscherz, ist aber voller Ernst.

Auch wenn ich diesen Artikel unter der Rubrik “Regelkunde” schreiben werde, haben die Vorfälle mit einer einheitlichen “Kunde” eigentlich relativ wenig zu tun.

Doch was ist eigentlich passiert?

1. 20.12.2009

Als die DEG-Truppe sich am 20. Dezember letzten Jahres in den Bus setzte und auf den Weg nach Wolfsburg machte, wussten die Verantwortlichen noch nicht, dass dieser Trip sie teuer zu stehen kommen würden. Denn dank dem Schneechaos auf dem Weg kam der DEG-Tross mit einer Verspätung von 90 Minuten in Wolfsburg an. Das Spiel konnte dementsprechend erst später angepfiffen werden und die Zuschauer in der Halle mussten warten.

In diesem Fall sieht die DEL vor, dass die verspätete Mannschaft, in diesem Falle also die Düsseldorfer, eine Strafe von 30.000 Euro zahlen müssen. Die Wolfsburger bestanden auf die fällige Entschädigung. Dass die meisten Vereine davon absehen und die Grizzlys selbst zwei Mal in dieser Saison zu spät kamen, interessierte die Wolfsburger dabei herzlich wenig.

30.000 Euro! Aber wofür? Nur weil die Fans gewartet haben? Weil die Wolfsburger sich nochmal umziehen mussten oder weil die Schiedsrichter ihren Zug nach dem Spiel verpasst haben?

Eine genaue Erklärung lässt sich in den DEL-Statuten nicht finden, eine Begründung für den stolzen Preis ebensowenig. Aber ich bin mir sicher, dass man sich das so hat einfallen lassen.

Ich weiss ja nicht, aber 30.000 Euro sind schon eine Menge Geld. Besonders wenn man bedenkt, dass sich einige Vereine in dieser Liga sehr freuen würden, wenn sie 30.000 Euro mehr auf ihrem Konto hätten.

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Ganz grosses Tennis

31.03.2010

Wenn man sich das so ansieht, dann waren bei der Spielunterbrechung in Wolfsburg gestern richtige Experten am Werk.

Ganz grosses Tennis.

Heimlich, still & leise

15.02.2010

Ich muss schon gestehen: Ich habe mich vor einigen Tagen ein bisschen erschrocken, als ich gesehen habe, dass die Grizzly Adams Wolfsburg sich klammheimlich in der Tabelle nach oben gearbeitet und die DEG vom zweiten Rang verdrängt haben.

Und das plötzlich eine Mannschaft da steht, wo man vor der Saison eigentlich die Adler Mannheim erwartet hätte. Die Grizzlys haben die Erwartungen der Experten und sicherlich auch der eigenen Fans weitaus übertroffen – “Platz 10″ war in Wolfsburg immer als Saisonziel ausgegeben.

Ich selber hatte die Wolfsburger vor der Saison auf Rang 12 geschätzt, Boris Rousson setzte sie für die Eishockey News auf Platz 10 – trotz der starken letzten Saison und dem Pokalgewinn gegen Hannover. Immerhin kam Andreas Niederberger mit seinem Tipp von Platz 6 am nähesten an die aktuelle Platzierung der Bären heran.

Aber was macht die Grizzlys in diesem Jahr eigentlich so stark?

Der grosse Vorteil der Wolfsburger ist bei einem Blick auf die Mannschaftsteile schnell ausgemacht. Zwar verfügen die Wolfsburger besonders mit Kai Hospelt, dem Spieler des Monats Januar, und Top-Torjäger Ken Magowan über eine starke Offensive, das Prunkstück der Niedersachsen bleibt aber die Defensive.

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Unberechenbar

26.09.2009

Ja klar, die DEL ist ausgeglichen, die Kleinen können die Grossen schlagen und konservative Tippspiele machen nicht nur wegen der unzähligen Spieltage wenig Laune.

Aber jetzt mal ehrlich. Wer hätte diese Tabelle nach 7 von 60 Spieltagen prophezeit:


Quelle: del.org

Da hat sich doch gestern tatsächlich noch eine Menge verschoben und die DEL hat einige Mannschaften in die oberen Tabellenhälfte gespült, die man dort nicht unbedingt erwartet hätte.

Den grössten Satz machten dabei die Iserlohn Roosters, die die Krefeld Pinguine mit 5-3 bezwangen und sich hinter die Eisbären Berlin klemmten. Und wenn die Roosters schonmal fünf Tore schiessen, dann dürfen natürlich auch die beiden Topscorer nicht fehlen. Sowohl Robert Hock als auch Mads Christensen schenkten Scotty Langkow gestern eine Scheibe ein und katapultierten ihr Team auf den zweiten Tabellenplatz.

Punktgleich mit Iserlohn sind derzeit auch die Grizzly aus Wolfsburg. Die Braunbären schoben das bisherige Überraschungsteam aus Augsburg beiseite. Dabei lagen die Panther noch bis sechs Minuten vor dem Schluss mit 2-1 in Front, ehe Furchner und Milley die beiden Treffer zum Sieg erzielten und sich die Wolfsburger nur wegen dem schwächeren Torverhältnis nicht “Eisbären-Jäger” nennen dürfen.

Das dritte Team im Bunde der 12-Punkte-Teams sind die Kassel Huskies. Den Schlittenhunden hatten vor der Saison wohl nichtmal die eigenen Fans einen Platz vor den Adlern Mannheim vorhergesagt, jetzt stehen sie auf Rang 4.

Und es bleibt dabei: Es ist derzeit sicher nicht von Vorteil sich selber als “Eishockey-Experten” auszugeben. Es kann eigentlich nur schiefgehen…

Um die untere Tabellenhälfte mit den Mannschaften, bei denen schon so langsam die neuen Trainer gehandelt werden können (Hamburg, Ingolstadt, Krefeld), kümmern wir uns dann am Sonntag…

Trikottausch: Grizzly Adams Wolfsburg

12.07.2009

So, jetzt haben auch die Grizzlys ihre Tracht für die kommende Saison präsentiert und wie erwartet gibt es überhaupt keine Überraschungen.

Bis auf die Tatsache, dass die Grizzlys das Jersey als Heimtrikot wählen, was die meisten anderen Vereine im Schrank lassen würden. Aber das kennt man ja mittlerweile aus Wolfsburg.

Wolfsburg
Quelle: ehc-wolfsburg.de

Ansonsten wie immer sehr schön, wenn der Sponsor grösser ist als das Logo. Aber auch das ist ja normal geworden…

Nachgefragt: Grizzly Adams Wolfsburg

22.06.2009

Das nächste Überraschungsteam der Saison!

Die Braunbären in den lustigsten Trikots der Liga haben doch tatsächlich den ersten Titel der Vereinsgeschichte eingefahren. Klingt nach Friede, Freude, Eierkuchen, oder doch nicht?

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Playoff-Viertelfinale: Hannover Scorpions vs. Grizzly Adams Wolfsburg

24.03.2009

Vorschau

Wer hätte vor dieser Saison schon gedacht, dass die Wolfsburger in dieser Saison in den Playoffs dabei sein würden? – Wahrscheinlich die wenigsten. Doch Toni Krinner und Charly Fliegauf haben in der VW-Stadt eindrucksvolle Arbeit geleistet und haben aus den Grizzlys eine schlagkräftige Truppe geformt.

Von Beginn der Saison an waren die Niedersachsen in der Playoff-Rängen vertreten und im ersten Testspiel für die Playoffs gegen die Scorpions gewannen die Wolfsburger mit dem DEB-Pokal den ersten Titel in ihrer Vereinsgeschichte.

Die Hannover Scorpions sorgten in diesem Jahr ebenfalls für Aufsehen. Die Truppe von Hans Zach spielte zwischenzeitlich alle Gegner an die Wand und war bereits mit grossem Vorsprung Tabellenführer. Nur die Eisbären Berlin konnten die Scorpions vor dem Ende der Saison noch abfangen und verwiesen die Hannoveraner auf den zweiten Rang.

Wie das Pokal-Duell bereits gezeigt hat, können sich die Fans im Niedersachen-Duell auf eine spannende Serie einrichten. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich mittlerweile auch in Wolfsburg rumgesprochen hat, dass die Playoffs beginnen und sich mehr als 1.000 Zuschauer in die Halle bemühen. weiterlesen »

DEL Pre-Playoffs 2009, 5. Runde

11.03.2009

Fünf Runden haben die Pre-Playoffs doch noch beansprucht. Die Wolfsburger haben in ihrem Duell mit Augsburg nur vier Partien benötigt und waren bereits vorzeitig qualifiziert, Hamburg startete nach dem 0-2 Rückstand gegen Frankfurt erst richtig durch und drehte die Serie noch.

Hamburg Freezers vs. Frankfurt Lions 3-2

Spiel 5

Tja, die Hamburger, die alten Füchse!

Erst wiegen sie die Frankfurt Lions in Sicherheit, indem sie die ersten Spiele in der Heimat verloren, nur um dann die folgenden drei Spiele allesamt zu gewinnen und doch noch in die Playoffs einzuziehen. Wie schon in der regulären Saison machen die Freezers also auf den letzten Drücker alles klar.

Im entscheidenden Spiel Nummer 5 setzten sich die Hanseaten zum ersten Mal in dieser Serie mit mehr als einem Tor Unterschied durch. 4-2 hiess es schliesslich und die Jungs von Paul Gardner konnten ihre Aufholjagd feiern.

Das Spiel war, wie auch die anderen Begegnungen, lange Zeit ausgeglichen. Jere Karalahti sorgte im ersten Drittel für die erste Führung, doch die Lions konnten den Spielstand in der 26. Minute durch einen Treffer von Jeff Heerema wieder ausgleichen.

Doch kurz vor Ende des Mittelabschnitts folgte die grosse Aab-Show. Der Stürmer der Hamburger machte erst Lasse Kopitz nass und liess dann auch Goalie Ian Gordon keine Chance. 2-1!

Richie Mueller legte im letzten Drittel noch einen Treffer nach, Hahn hielt die Flamme der Hoffnung mit seinem erneuten Anschluss noch am Leben, doch Johndie harte SauTripp machte den Sack mit seinem 4-2 68 Sekunden vor dem Ende endgültig zu.

Damit ist die Rückkehr der Freezers perfekt und die Lions können sich nach fünf Begegnungen schon wieder von ihrem “In Your Face”-Eishockey verabschieden und in den Urlaub fahren.

Im Duell der Anschütz-Klubs warten jetzt die Eisbären Berlin auf die Freezers. Und so wie die Eisbären in den letzten Spieltagen der Hauptrunde aufgelegt waren, könnte die Saison für die Freezers nach diesem kleinen Wunder doch nocht recht schnell zu Ende gehen.

Spiel 4

Wer hätte gedacht, dass die Hamburg Freezers sich nach den zwei bescheidenen ersten Auftritten in der Pre-Playoffs nochmal aufrappeln können und am Mittwoch gegen die Frankfurt Lions in heimischer Halle wieder alle Chancen auf den Playoff-Einzug haben?

Im vierten Spiel der Serie gewannen die Hamburger wieder knapp mit 2-1 in der Verlängerung.

Aab hatte die Führung erzielt, Vorobiev noch im ersten Drittel ausgeglichen und dann ging das grosse Taktieren los. Die Frankfurt waren zwar überlegen, doch wie bereits gestern wieder mit einem unterirdischen Powerplay. Heute vergab die Chernomaz-Truppe ganze elf (!!!) Überzahlmöglichkeiten sausen. Damit liegt die Quote der Löwen in den Pre-Playoffs bei unglaublichen 0%.

In der Verlängerung erzielte Alex Barta, wer auch sonst, den “Sudden Death” für die Frankfurter und somit kommt es Mittwoch zum grossen Showdown in der ColorLine-Arena zu Hamburg.

Spiel 3

Im dritten Spiel der diesjährigen Playoffs haben die Hamburg Freezers ihren Kopf vorzeitig aus der Schlinge gezogen. In Frankfurt gewannen die Hanseaten mit 2-1 und haben damit die Chance auf den Playoff-Einzug gewahrt.

“Die Freezers waren heute zweikampfstärker und zeigten zudem mehr Emotionen als meine Mannschaft”

musst Rich Chernomaz nach der Partie neidlos anerkennen und verschwieg dabei galant die Schwächen seiner eigenen Männer. Von fünf Überzahlspielen liessen die Löwen, wie übrigens auch die Freezers, allesamt ungenutzt und den möglichen Sieg vor Augen, agierten die Gastgeber zu defensiv.

Zwar sorgte “Playoff-MonsterPat Kavanagh für die 1-0 Führung im zweiten Drittel, doch Clarke Wilm und Francois Fortier sorgten für die Wende. Bezeichnend für den Kampfgeist der Hamburger war John Tripp, dem nach einem Schuss sein Visier zerbrach und die Stirn des Stürmers aufschlitzte. Doch Tripp, eine lange Blutspur hinter sich herziehend, liess sich nur kurz nähen und stand danach wieder auf dem Eis.

SO gewinnt man Playoffs!

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Grizzlys holen den Pott!

25.02.2009

Ach ja, der DEB-Pokal. Den gibt es ja auch noch…

Wie in jeder Saison habe ich den Pokal schnell abgehakt, als die Pinguine sich bereits vorzeitig von dieser Veranstaltung verabschiedet haben.

Hinzu kam in diesem Jahr ja auch noch die schwachsinnige Gruppen-Regelung, die es zum Beispiel möglich machte, dass der Titelverteidiger aus Berlin mit einem 10-2 gegen Leipzig und einem 5-3 gegen Crimmitschau ausscheiden musste.

Die Hannover Scorpions hatten das bessere Torverhältnis in der ersten Pokal-Runde und setzten sich in der Berlin-Gruppe durch. Von da an gewann die Mannschaft von Hans Zach ihre Spiele allesamt und stand gestern im Finale um die begehrte Trophäe. Der Gegener war der niedersächsische Ligakonkurrent aus Wolfsburg.

Und die Grizzlys machten den Scorpions einen ordentlichen Strich durch die Rechnung und sorgten dafür, dass die Hannoveraner auch in dieser Saison wieder keinen Titel gewinnen werden. Mit 5-3 gewannen die Wolfsburger und sicherten sich somit den ersten Titel ihrer Vereinsgeschichteweiterlesen »