Beiträge in der Kategorie ‘Jamie Storr’

DEG lizenziert Storr

01.02.2010

Da war gestern Abend aber nochmal was los auf dem DEL-Transfermarkt.

Die DEG Metro Stars haben die letzten Minuten des Transferfensters genutzt und sich für die anstehenden Playoffs noch einmal namhaft verstärkt. Denn gestern sickerte nach dem Spiel gegen die Freezers durch, dass Jamie Storr eine Lizenz erhalten hat.

Stammgoalie Jean-Sebastien Aubin hatte sich bei einer Parade in der 30. Minute an den Adduktoren verletzt und musste ausgeweschselt werden.

Der Ersatz: Mathias Lange. Der 24-jährige kassierte gegen Hamburg zwar nur zwei Gegentore, doch für die Playoffs ist der Backup natürlich keine Alternative, wenn die Metro Stars die Eisbären ernsthaft angreifen wollen.

Deswegen wurde also Jamie Storr reaktiviert, der jedoch nur eventuell für den verletzten Aubin einspringen wird, den man in Düsseldorf in zwei Wochen wieder auf dem Eis erwartet.

„Storr wird in Nordamerika bleiben und nur im Notfall einfliegen“

bestätigte auch Lance Nethery gestern.

Damit ist vor den Playoffs aber schonmal eins klar: Im Titelrennen hat die DEG definitiv kein Torwartproblem!

Jamie Storr beendet Karriere

14.05.2009

Das ist ein Hammer: Jamie Storr, der Goalie der DEG Metro Stars, gab gestern bekannt, dass er seine aktive Karriere beendet. Jetzt! Sofort! Trotz bestehendem Vertrag!

Und damit stehen die Düsseldorfer, in dieser Saison noch meilenweit von einem Torhüter-Problem entfernt, auf einmal völlig ohne Torsteher da.

Nachdem Jochen Reimer sich unmittelbar nach dieser Spielzeit nach Wolfsburg abgesetzt hatte, liess Jamie Storr gestern verlauten, dass er kein Eishockey mehr spielen werde. Als Grund dafür nannte der erst 33-jährige Kanadier Probeme in seinem persönlichen und familiären Umfeld.

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Zitat #32

21.03.2009

SPOX: Was ist da eigentlich los zwischen Ihnen und den Fans der Pinguine?

Jamie Storr: Das Ganze hat in Iserlohn angefangen, als ich einen Spaß mit den Roosters-Fans gemacht habe. Nachdem wir dort ein Spiel gewonnen haben, habe ich an das Glas geschlagen und die Fans sind total durchgedreht und wollten aufs Eis. Ich weiß es zu schätzen, wie leidenschaftlich sie ihr Team unterstützen. Als ich das in Krefeld noch einmal gemacht habe, ist die Liga eingeschritten und hat mir eine Strafe aufgebrummt. Für mich ist das einfach ein Teil des Spiels. Es ist wie ein kleiner Wettkampf zwischen den Spielern und den Fans.

Ich mag den Jamie ja irgendwie. Umso überraschter war ich deswegen auch, als er später im Interview folgendes sagte:

Jamie Storr: Ich denke überhaupt, dass ich nicht mehr länger als ein Jahr spielen werde.

Komm schon, Jamie! Du bist doch erst 33 und es entwickelt sich doch grade erst so richtig zwischen den KEV-Fans und dir. Bleib doch bitte noch ein paar Jahre…

Das komplette Interview findet ihr übrigens hier.

Storr fällt aus

16.12.2008

Beim Spiel der DEG Metro Stars gegen die Adler Mannheim verletzte sich DEG-Goalie Jamie Storr und wird seiner Mannschaft in den kommenden vier bis sechs Wochen fehlen.

Der Kanadier zog sich bei der 2-3 Niederlage einen Anriss des Innenbands zu. Storr kämpfte sich zwar durch die 60 Minuten, doch der Arzt diagnostizierte nach der Partie die Verletzung.

Für Storr wird Back-Up Jochen Reimer den Platz zwischen den Pfosten übernehmen und versuchen Storr gleichwertig zu ersetzen. Das klappte im letzten Jahr nicht wirklich: Von 14 Spielen ohne Storr verloren die Metro Stars zehn Partien.

Ich hab ja eher die Theorie, dass Storr nur Angst hat am 28.12. wieder in Krefeld zu spielen und dort seinen Geburtstag feiern zu müssen. Deswegen setzt er lieber ein paar Wochen aus ;-)

Nein, natürlich auch von dieser Stelle aus: Gute Besserung, Jamie!

Jamie Storr

26.10.2008

Ja, Torhüter sind in der Regel komische Menschen.

Da muss man nur an Olli Kahn, Toni Schumacher oder Sepp Maier denken. Um nur mal die bekanntesten deutschen Vertreter der Fussballtorhüter zu nennen.

Und auch im Eishockey gibt es zahlreiche Beispiele für Goalies, die man schon ganz gut mit dem Adjektiv “verrückt” beschreiben kann.

Andrej Trevilov von der DEG war so einer. Ständig provozierend, versteckte Fouls und Provokationen gegen Spieler und Fans waren beim Russen an der Tagesordnung.

Und auch Jimmy Waite ist so einer. Das wissen besonders die Kölner Haie, bei denen sich Waite für eine kleinere Keilerei verantwortlich zeigte.

Selbst in Krefeld werden einige Fans bestätigen können, dass Karel Lang neben seinen zahlrreichen Paraden auch einige verrückte Sachen auf dem Eis vollbrachte hat.

Alle diese drei Beispiel, und man könnte sicherlich noch einige mehr aufzählen, haben gemeinsam, dass die Torhüter bei den eigenen Fans stets nahezu einen “Heldenstatus” erreichten, dafür bei den übrigen Anhängern der Eishockeyliga zumeist verhasst waren.

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DEG verlängert mit Trio

25.08.2008

Die Metro Stars haben noch bevor die Saison begonnen hat die Verträge mit drei Schlüsselspielern verlängert.

Neben den beiden Stürmern Patrick Reimer (33 Punkte in der vergangenen Saison) und Rob Collins (57 Punkte) wurde auch der Vertrag von Goalie Jamie Storr verlängert. Der Torhüter bleibt den Metro Stars bis 2010 erhalten, Reimer und Collins bleiben sogar noch ein Jahr länger.

Reimer und Collins bilden zusammen ein wichtiges Gespann für die Düsseldorfer. Denn damit haben der beste Torschütze (Reimer) und der beste Scorer und Vorlagengeber (Collins) ihre Verträge verlängert und werden noch länger für die DEG auf Punktejagd gehen.

Die Klasse von Jamie Storr ist unbestritten. Der beste Torhüter der Saison 06/07 war auch in der vergangenen Saison wieder ein sicherer Rückhalt und der drittbeste Torhüter der Liga.

„Ich freue mich über die drei Vertragsverlängerungen. Diese Spieler haben bewiesen, dass sie Leistungsträger unserer Mannschaft sind. Da war es folgerichtig, weiter mit ihnen zusammenzuarbeiten“

sagte der Sportliche Leiter Lance Nethery.

Der Jamie und der Jochen

28.07.2008

Es war das Thema der Fussball-WM 2006: Der “Krieg” zwischen Titan-Kahn und seinem Nachfolger Jens Lehmann. Jeder konnte sehen was die Konkurrenzsituation aus den beiden besten deutschen Torhütern machen kann. Es wurde nicht miteinander geredet, die Leistungen des Konkurrenten wurden öffentlich schlecht gemacht und es herrschte Funkstille. Und ganz Deutschland war überrascht, als sich die beiden vor dem Elfmeterschießen gegen Argentinien die Hand gaben und dachte ‘Guck mal. Die fassen sich sogar an. Obwohl sie Erzfeinde sind!’.

Aber ist diese Art von Konkurrenz alltäglich oder nur eine weitere Eigenart des Fussballs, die es in anderen Sportarten nicht gibt?

Meiner Meinung nach nimmt auch der Fussball wieder eine Sonderstellung ein. Denn sowohl im Handball als auch im Eishockey gelten die beiden, oder auch drei, Torhüter als “Gespann”. Als “Team”. Es herrscht zwar eine gewisse Konkurrenz aber trotz allem ist jeder Torhüter ohne seinen Ersatz, seinen Back-Up aufgeschmissen. Oder was wäre passiert, als Jogi Bitter im Handball-Finale Henning Fritz nicht so überragend ersetzt hätte. Oder wenn hinter Robert Müller in der Nationalmannschaft nicht Youri Ziffzer, Alex Jung oder Dimitri Kotschnew nicht warten würden.

Zu diesem Thema findet man auf hockeyweb.de eine schöne Geschichte über die beiden Goalies der DEG Metro Stars. Jamie Storr, die klare #1 in Düsseldorf und dessen Back-Up Jochen Reimer.

Um sich bestens auf die kommende Spielzeit in Deutschland vorbereiten zu können, hat sich der junge Reimer entschlossen den Sommer über nach Kalifornien zu reisen um dort mit seinem Team”kollegen” zu trainieren.

Und was man da liest wirft ein wenig einen Blick hinter die Kulissen des Eishockeysports. Man kann schon ins Schmunzeln kommen wenn man sich vorstellt, wie Jochen Reimer, aufgrund der ausgebuchten Flugverbindungen nach Los Angeles eine Nacht in Toronto bei “Schwiegermama Storr” verbringt.  Oder das die beiden Storr-Sprößlinge begeistert vom Arbeitskollegen ihres Vaters sind.

Das beste Zitat des Beitrags sind allerdings die Worte Reimers über die Familienverhältnisse im Hause Storr:

“Mit den Kindern beschäftige ich mich gerne, aber den Haushalt überlasse ich doch lieber Jamies Frau Niki”

So kann es eben auch gehen. Keine Konkurrenten, sondern Freunde mit einem gemeinsamen Ziel.

Und auch wenn Jamie Storr auf dem Eis schon eine große Portion Arroganz unter seinem Panzer zu tragen scheint – ich erinnere nur an die Mittelfinger-Aktion in Krefeld – scheint er doch ein geselliger und freundlicher Mensch zu sein.

Also von dieser Stelle ein großes Lob an hockeyweb.de und viel Glück an das Team Storr/Reimer für die kommende Spielzeit. So viel Vorbereitung muss ja schon fast belohnt werden ;-)