Beiträge in der Kategorie ‘Kanada’

Russland ist wieder Weltmeister

11.05.2009

Russland hat es geschafft und gestern seinen Weltmeister-Titel aus dem vergangenen Jahr gegen die Kanadier verteidigt.

Angeführt von einem überragenden Ilya Kovalchuk setzten sich die Russen am Ende knapp mit 2-1 durch und errangen ihren 25. WM-Titel. Trotz einem Schussverhältnis von 38 zu 20 zugunsten der Kanadier.

Das Finale in Bern gestaltete sich von Anfang an als spannendes Spiel zweiter Teams auf Augenhöhe. Von der ersten Sekunde zeigten die Spieler schnelles Eishockey auf höchstem Niveau und unterhielten die Zuschauer wie schon vor einem Jahr in Quebec.

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Finale!

09.05.2009

Und was für eins…

Bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz kommt es zum Traumfinale und ewigem Duell: Russland vs. Kanada!

In ihren Halbfinalen konnten sich beide Teams durchsetzen und somit kommt es morgen in Bern zum grossen Showdown dieses Turnier. Auf der einen Seite die Edeltechniker um Topscorer Ilya Kovalchuk, die auf die geballte kanadische Offensivpower um Turniertopscorer Martin St. Louis, Steve Stamkos und Dany Heatley treffen werden.

Für Spannung ist in jedem Fall gesorgt. Russland ist bisher noch ungeschlagen und auch die Kanadier mussten erst ein Spiel gegen Finnland abgeben.

“Everyone is definitely excited that we’re playing them again.”

freut sich auch Stürmer und Doppeltorschütze Derek Roy bereits.

Der Titelverteidiger aus Russland setzte sich gestern gegen die USA allerdings erst spät durch. Gorovikov erzielte den entscheidenden Treffer zum 3-2 Erfolg erst 107 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit.

In einem schnellen und packenden Spiel konnten besonders die US-Boys nach ihrem Sieg über Finnald erneut überraschen. Die Nordamerika hatten den Favoriten aus Russland über lange Zeit unter Kontrolle und gingen im zweiten Drittel durch ihren Captain Dustin Brown in Führung.

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Deutschland wird Dritter!

10.11.2008

Nach dem überraschend deutlichen 5-2 Erfolg über die Slowakei gestern, setzte es für die deutsche Eishockeynationalmannschaft heute im “Endspiel” gegen Kanada eine ebenso deutlich 0-3 Niederlage.

Da die Schweiz sich zuvor ebenfalls gegen die Slowaken durchsetzen konnte, reicht es für die DEB-Auswahl insgesamt nur für den dritten Rang beim diesjährgen Länderspiel-Cup.

Deutschland hinter Kanada und der Schweiz – alles wie erwartet!

Die kanadische DEL-Auswahl war von Beginn an überlegen und wollte die Revange für die 0-3 Niederlage vor dem Deutschland Cup in Köln.

Das erste Mal erfolgreich waren die Ahronblätter als Jens Baxmann sich einen Bock leistete und Norm Milley die Scheibe versenken konnte.

Alen Kontern der Deutschen zum Trotz hielt die Kanada-Abwehr. Besonders dank Fred Brathwaite.

Der überragende Torhüter der DEL spielte auch gestern gewohnt sicher und hielt seine Mannschaft in jeder Situation im Spiel.

Im zweiten Drittel hielt die DEB-Auswahl zwar über lange Strecken mit, doch Brathwaite war einfach nicht zu bezwingen. Der “Master of Shutout” machte seinem Ruf alle Ehre und ließ wieder einmal 60 Minuten lang keine Scheibe passieren.

Cleverer waren da die kanadischen Stürmer: Erst der Nürnberger Scott King vor dem Ende des zweiten Drittels und Adler Pascal Trepanier in der 54. Spielminute stellten das Endergebnis her.

Damit wäre auch der diesjährige Deutschland-Cup wieder Geschichte. Und wieder einmal haben es die deutschen Sportmedien weitestgehend geschafft, dieses Thema zu ignorieren.

Das sportstudio im ZDF sah sich gestern nicht mal in der Lage, wenigsten das Ergebnis der Deutschen zu verlesen. Geschweige denn Bilder aus Frankfurt zu senden.

Jetzt holen wir den Cup!

07.11.2008

Das hat sich wohl auch Doug Mason ein bisschen anders vorgestellt.

Beim Testspiel der Deuschen Nationalmannschaft gegen Team Kanada gestern konnte sich die DEB-Auswahl überraschend deutlich mit 3-0 durchsetzen.

Was als Spiel der Nationalmannschaften getarnt war, hätte auch als All-Star-Game der DEL durchgehen können.

Nur DEL-Cracks standen sich in der Lanxess Arena in Köln gegenüber, damit die Trainer sehen konnten, wer für den Detschland Cup am besten geeignet ist.

Einen Glücksgriff erlebte DEB-Coach Uwe Krupp mit der Nominierung von Richard Mueller von den Hamburg Freezers. Der gebürtige Kanadier konnte gleich in seinem ersten Spiel für die deutsche Auswahl zwei Tore erzielen und schoss seine ehemaligen Landsmänner damit im Alleingang ab.

In der 30. Minute in Überzahl und im letzten Abschnitt in Unterzahl sorgte Mueller für Klarheit auf dem Eis. Dabei überwand er beide Male Kanada-Goalie Jamie Storr.

Den Schlusspunkt setzte dann mit John Tripp ebenfalls ein Freezer. Der Stürmer traf ins leere Tor, als Storr das Eis bereits verlassen hatte.

Neben Mueller war die andere Stütze des DEB-Teams Torhüter Youri Ziffzer, der später zum besten Spieler seiner Mannschaft gewählt wurde. Der Berliner blieb ohne Gegentreffer und bewies Krupp, dass man sich auf ihn verlassen kann, obwohl er bei den Eisbären derzeit nur zweite Wahl ist.

Bundestrainer Uwe Krupp war nach dem Spiel zufrieden mit seiner Mannschaft:

“Das erste Spiel ist immer eine Wundertüte, wir haben defensiv sehr gut gespielt, müssen im zweiten Spiel gegen Kanada am Sonntag aber noch besser werden, weil der Gegner dann besser eingespielt sein wird.”

So kann es gerne weitergehen…

Mason für Kanada

02.11.2008

Erst 38 Tage ist es her als Doug Mason seinen Hut bei den Kölner Haien nehmen musste.

Wegen der Erfolglosigkeit seiner Haie musste der Trainer seinen Job räumen und seinem “Assi” Clayton Beddoes seine Anstellung überlassen.

Und schon jetzt hat Mason einen neuen “Teilzeit”-Job gefunden.

Nachdem der Holland-Kanadier bei der B-WM 2005 bereits die Niederlande coachte, wird er jetzt sein Heimatland Kanada beim Deutschland Cup vom 7. bis zum 9. November und bei den Vorbereitungsspielen betreuen.

Aber nur als Assistenz-Trainer und Chefcoach Rich Chernomaz von den Frankfurt Lions.

Und ironischerweise führt die erste Reise für Mason zum Testspiel Deutschland gegen Kanada in die Lanxess Arena nach Köln. In die Halle, die Mason in den letzten drei Jahren einige hundert Male gesehen haben dürfte.

Mason bestätigte ein Engagement für Team Kanada gestern persönlich:

„Ja, es stimmt. Nächsten Dienstag treffen wir uns mit den Spielern. Wir sind zehn Tage zusammen. Ich freue mich, wieder hinter Bande zu stehen.“

Da kann man ja gespannt sein, wie Mason und seine kanadischen Landsleute sich beim Deutschland-Cup schlagen werden und wo Mason demnächst hinter der Bande steht.

Vielleicht ja auch wieder in der DEL. In Nürnberg soll ja vielleicht ein Platz frei werden…

Yzerman führt Kanada nach Vancouver

19.10.2008

Das kanadische Eishockeyteam wird bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver von keinem geringeren als Steve Yzerman angeführt.

Yzerman, der aktuell als Vize-Präsident bei den Detroit Red Wings tätig ist, wurde jetzt zum Direktor der kanadischen Nationalmannschaft ernannt.

Yzerman hatte die Kanadier bereits an den letzten beiden Weltmeisterschaften als General Manager geführt und dabei Gold im Jahr 2007 und Silber 2008 gewonnen.

Die Eishockey-Legende wird von nun an mit der Verbandsführung für die Auswahl der Spieler verantwortlich sein und er übernimmt diese Position einer anderen Legende: Wayne Gretzky. Jedoch wird “The Great One” Yzerman weiter als Berater zur Seite stehen.

Die Arbeit für “The Captain” wird bereits in den kommenden Monaten beginnen und auch der Nationaltrainer für das Olympia-Team wird in dieser Zeit bestimmt werden.

Russland ist Weltmeister!

18.05.2008

In einem packenden Endspiel hat die russische Nationalmannschaft bei der diesjährigen Eishockey WM im Endspiel Gastgeber Kanada mit 5-4 nach Verlängerung bezwingen können.

Im ersten Drittel starteten die Kanadier, gepusht von ihren Fans, voll durch und als die Sirene zur ersten Unterbrechung durch die Halle schallte, war auf der Anzeigetafel eine 3-1 Führung für die Ahornblätter verzeichnet. Zwar hatte Alexander Semin für die Russen das erste Tor erzielt, jedoch rückten die Kanadier in der Folgezeit durch Burns, Kunitz und wieder Burns zum zweiten bei einer 5-3 Überzahl die Verhältnisse wie in Quebéc wieder zurecht.

Im Mitteldrittel waren es dann aber die Russen, die die Kanadier zusehends immer weiter in ihr Drittel drängten und sich Chance um Chance zu erspielen. Das zweite Tor von Semin war nur die logische Folge der russischen Überlegenheit zu diesem Zeitpunkt. Jedoch wäre es nicht Kanada, wenn nicht Danny Heatley auch noch sein Tor erzielt hätte. Der Kanadier sorgte durch einen sehenswerten Schuss in den kurzen Winkel dafür, dass der alte 2-Torevorsprung wieder hergestellt war und sich auch bis zur zweiten Pause hielt.

Im Schlussdrittel wurde die Überlegenheit der Russen aber immer größer und die Kanadier wurden von Beginn an in ihrer eigenen Zone eingeschnürt. Jedoch konnten Cam Ward und seine Vorderleute den Vorsprung bis zur 49. Minute verteidigen, ehe Tereshchenko sich in den Slot spielte und die Lücke zwischen Wards Beinen nutzte. Auch in der Folgezeit gelang es dem Team aus Kanada nicht den russischen Spielfluss zu unterbrechen. Einzig Staal vergab in Unterzahl auf die endgültige Entscheidung. Dann waren es aber 5 Minuten vor dem Schlusspfiff die Russen in Person von Ilya Kovalchuk, die das Spiel in die Verlängerung zwangen. Mit einem Handgelenkschuss ins lange Eck erzielte Kovalchuk sein Tor und sprang vor Freude fast über die Bande zu den russischen Fans.

In der Verlängerung war es dann wieder der Russe, der in den letzten Tagen so sehr in der Kritik gestanden hatte. Zentral vor dem Slot zog Kovalchuk voll durch und ließ Ward erneut keine Chance.

Damit sind die Russen nach einem großartigen Spiel völlig zurecht Weltmeister. Den Kanadiern bleibt immerhin der Trost, dass ihr Star, Danny Heatley, als MVP des Turniers gewählt wurde. Mit seinen zwölf Toren übertraf er Eric Lindros, dessen elf Treffer 1993 kanadischer Rekord für eine WM waren.

Dany Heatley…

17.05.2008

…ist ein Phänomen.

Das wurde schon während der ersten Saison in der NHL des mittlerweile 27-jährigen mehr als deutlich. Von der University of Wisconsin-Madison kam der junge Heatley, wurde an zweiter Stelle von den Atlanta Trashers gedraftet und schlug in der NHL unmittelbar ein. 67 Punkte in 82 Liga-Spielen brachten Heatley direkt am Anfang seiner Karriere seinen ersten Titel. Mit der Calder Memorial Trophy wurde ihm die Ehre des besten Rookies in der NHL zu Ehre.

In der folgenden Saison folgten dann unglaubliche 89 Punkte in 77 Spielen für die Trashers und die erste Nominierung für ein NHL All-Star Game. Und weil Dany Heatley eben Dany Heatley ist, traf er dort vier Mal und stellte einen Rekord von niemand geringerem als Wayne Gretzky und Mario Lemieux ein. Die einzig Interessante an dieser Statistik ist allerdings eher, in welchen Kategorien die Amerikaner überall Statistiken führen ;-)

Im Jahre 2003 kam dann der tiefe Einschnitt in Healteys Leben. Wie bereits oft beschrieben, verlor der in Freiburg geborene Kanadier die Kontrolle über seinen Wagen. Heatley erlitt schwere Kiefer- und Knieverletzungen, sein Teamkamerad Dan Snyder verlor bei diesem Unfall alerdings das Leben. Neben den körperlichen Problemen hatte Healtey in der Folgezeit lange mit dem Tod Snyders zu kämpfen.

Doch nach der Lock-Out Saison und Spielen in der Schweiz und Russland fand Heatley bei den Ottawa Senators zu alter Stärke zuückund erzielte in zwei Spielzeiten jeweils über 100 Punkte.

Auch in der Nationalmannschaft bei den aktuellen Weltmeisterschaften ist Dany Heatley nicht zu stoppen. Kein Rekord scheint vor dem Kanadier sicher zu sein. Hier mal ein kleiner Auszug: Torschützen- und Scorerkrone sind Heatley praktisch nicht mehr zu nehmen. Mit 5 Punkten und 5 Toren Vorsprung dürfte es niemand mehr schaffen Heatley einzuhohlen. Bester Scorer in der WM-Geschichte für Kanada ist Heatley schon – er überholte soeben Steve Yzerman. Und auch bei den Toren bei einem Turnier, hat er mit 11 Treffern den großen Eric Lindros überholt. Außerdem ist die Reihe um Heatley, die RDR-Reihe (Rick Nash, Dany Heatley, Ryan Getzlaf) unter den ersten vier Topscorern des Turnier und kommt zusammen in 8 Spielen auf 44 (!) Punkte.

Ein Spiel hat Heatley nun im Finale gegen die starken Russen noch um weitere Rekorde zu brechen und Geschichte zu schreiben. Im Spiel um Platz #3 kommt es zum skandinavischen Duell zwischen Schweden und Finnland.

Irgendwie schade, dass sich Dany Heatley am Anfang seiner Karriere nicht dafür entschieden hat für die DEB-Auswahl zu spielen ;-)

Schweden und Kanada weiter

15.05.2008

Auch wenn die Deutschen die WM bereits verlassen haben, lohnt sich der Blick über den großen Teich nach Halifax. Oder vielleicht gerade weil die Deutschen nicht mehr dabei sind?

In den ersten beiden Viertelfinals konnte sich die Mannschaften aus Schweden und Kanada für das Halbfinale qualifizieren. Die Schweden setzten sich nach Verlängerung gegen Tschechien mit 3-2 durch. Weinhandl erzielte den goldenen Treffer der nach 3 Minuten und 15 Sekunden in der Overtime. Zuvor hatten die Schweden bereits mit 1-0 durch geführt, ehe Rolinek und Vrbata die Partie zu Gunsten der Tschechen drehen konnten. Erst Nilson gelang in der 57. Minute der erlösende Ausgleich.

Der Titelverteidiger aus Kanada hatte gegen Norwegen beim 8-2 Sieg mehr Mühe als es das Ergebnis vermute lässt. Zwei Mal konnten die Skandinavier die Führung der Kanadier durch Ask und Olimb ausgleichen. Die ersten beiden Tore für Kanada erzielten Heatley und Getzlaf. Nach dem 3-2 durch Toews kamen die Gastgeber aber in Spiellaune und besonders Roy schoss die Norweger mit drei Toren aus dem Turnier. Nash erzielte zwei Tore zum Endstand.

Lehrstunde gegen Kanada

11.05.2008

Eishockey WM in Halifax, Kanada. Im zweiten Spiel der Zwischenrunde musste die deutsche Auswahl sich gegen die Gastgeber beweisen und ging mit 1-10 unter. “Eins zu zehn” in Worten. Das war deutlich.Damit hat das DEB-Team das Viertelfinale verpasst, was bei Gegnern wie eben Kanada, den USA und Lettland nicht weiter verwunderlich ist. Aber nach den bisherigen Vorstellung des deutschen Teams ist eine solche Klatsche schon ein wenig überraschend.

Nach dem ersten Drittel lag das Team von Uwe Krupp bereits mit 0-4 im Hintertreffen und im zweiten Drittel, nach einem Torwartwechsel, sollte es noch schlimmer kommen. Robert Müller, im zweiten Drittel für Dimitrij Kotschnew gekommen, musste ganze 5 Gegentore in einem Drittel hinnehmen.  Dabei zeigte sich besinder Eric Staal in Trefferlaune. Der Kanadier allein erzielte vier Tore.

Im Schlussdrittel war dann das zehnte Tor der Kanadier fällig, ehe Frank Hördler den Ehrentreffer erzielen konnte. Bezeichnend ist allerdings, dass nicht Hördler, sondern Dan Hamhuis den Puck schließlich an Cam Ward vorbei ins Tor beförderte.

Damit steht fest, dass das Spiel gegen die Letten das letzte Spiel der deutschen Auswahl sein wird. Aber schlecht haben sie sich, bis auf das Spiel gegen Kanada, sicher nicht verkauft. Zumindest die Spieler. Was die Führung des DEB angeht… Aber das ist ein andere Kapitel.