Beiträge in der Kategorie ‘New Jersey Devils’

Zitat #55

24.07.2010

“Ich bin doch dann erst 44 Jahre alt!”

Ilya Kovalchuk, der russische Stürmer, der sich schon auf seine 102 Millionen Dollar gefreut hatte und offensichtlich einen Jungbrunnen gefunden hat.

Neues zum Kovalchuk-Deal

22.07.2010

Es wäre der unglaublichste Vertrag in der Eishockey-Geschichte geworden, doch nachdem die NHL den Vertrag zwischen Ilya Kovalchuk und den New Jersey Devils verboten hat, tauchen immer mehr Fragen auf.

Was wusste General Manager Lou Lamoriello von dem Verbot der NHL? Was wird jetzt aus dem russischen Stürmer? Und: Darf die NHL diesen Vertrag überhaupt verbieten.

NEWARK, NJ - JULY 20: (L-R) General Manager Lou Lamoriello, owner Jeff Vanderbeek, Ilya Kovalchuk, and head coach John Maclean of the New Jersey Devils speak with the media during a press conference announcing his contract renewal at the Prudential Center on July 20, 2010 in Newark, New Jersey. (Photo by Bruce Bennett/Getty Images)

17 Jahre und 102 Millionen Dollar – So lauteten die Eckdaten des Vertrags zwischen Ilya Kovalchuk und den New Jersey Devils. Der Russe, der seine aktive Karriere mit 44 beenden müsste, bekommt jedoch 95 der 102 Millionen Dollar in den ersten sieben Spielzeiten, danach würde mit knapp einer halbe Million nur noch einen “Hungerlohn” überwiesen bekommen.

Um diesem Wahnsinn eine Ende zu bereiten und zu verhindern, dass Spieler in Zukunft mit 40-Jahres-Verträgen ausgestattet werden, verbot die NHL den Kontrakt, weil sie glaubt, dass weder Kovalchuk noch die Devils damit rechnen, dass der Stürmer mit 44 Jahren noch auf dem Eis stehen wird.

Der Vertrag sei nur deswegen so lange ausgefallen, damit die Devils keine Probleme mit ihrer Gehaltsobergrenze bekommen. Denn mit seinem “Rentenvertrag” würde Kovalchuk den Salary Cap nur mit knapp 6 Millionen Dollar belasten.

Jetzt kommen allerdings immer neue Fakten rund um den Vertragspoker ans Tageslicht.

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Kovlachuk bleibt ein Devil – 17 Jahre lang

20.07.2010

Eigentlich hätte Superstar Ilya Kovalchuk zu einem fürstlichen Gehalt in die halbe NHL wechseln können, doch am Ende entschied er sich  für einen Vertrag bei den New Jersey Devils. Und was für einen!

17 Jahre (!), 102 Millionen Dollar (!) – Der längste Vertrag der NHL-Geschichte. Dabei nutzten die Devils mit dem gestaffelten Vertrag ein Schlupfloch in den NHL-Statuten. Denn nur durch die lange Laufzeit schlägt der Vertrag im Durchschnitt mit 6 Millionen Dollar ins Budget und ermöglicht dem Verein weitere Transfers.

Die einen sprechen von “dreist”, die anderen von “genial”.

NEWARK, NJ - APRIL 22: Ilya Kovalchuk #17 of the New Jersey Devils skates against the Philadelphia Flyers in Game 5 of the Eastern Conference Quarterfinals during the 2010 NHL Stanley Cup Playoffs at the Prudential Center at on April 22, 2010 in Newark, New Jersey. (Photo by Jim McIsaac/Getty Images)

Mit diesem Blockbuster-Deal setzte Lou Lamoriello, der General Manager der Devils, ein Zeichen. Nachdem die einstige Stanley-Cup Franchise rund um Scott Niedermayer, Martin Brodeur, Scott Gomez, John Madden, Petr Sykora und Patrick Elias in den vergangenen Jahre auseinandergebrochen war, verbreiten die Teufel in der NHL keinen Schrecken mehr.

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NHL-Playoffs, Tag 9

23.04.2010

Philly ist weiter

Die Philadelhpia Flyers waren das letzte Team, das sich für die diesjährigen Playoffs qualifizierte und ist jetzt die erste Mannschaft, die das Conference-Viertelfinale überstanden hat. Nach einem 3-0 Erfolg über die New Jersey Devils stehen die Flyers als erster Halbfinalist im Osten fest.

Die Fans im ausverkauften Prudential Center in New Yersey hatten zwar noch die Hoffnung, dass ihre Devils die Serie wie im Conference Finale von 2000 noch umbiegen würden, doch die zwei Treffer von Claude Giroux und ein mal wieder überragender Brian Boucher im Flyers-Tor machten alle Hoffnungen zunichte.

Zum dritten Mal in Folge scheitern die Devils früh. Zu früh, wenn es nach den eigenen Ansprüchen geht.

Philadelphia, die noch immer ohne ihre Leistungsträger Jeff Carter und Simon Gagne auskommen müssen, war auch im fünften Spiel erneut zu stark. Erst hatte Danny Briere nach einem klasse Pass von Mike Richards das 1-0 im Powerplay erzielt, ehe Giroux mit seinem Doppelpack im Mitteldrittel den Sieg klarmachte.

“Wir wollte die Serie hier beenden und haben hart dafür gekämpft. Simon und Jeff zu verlieren hat uns weh getan, aber wir wollten auch ohne die beiden gut spielen. Wir wollten New Jersey nicht die Chance geben zurück zu kommen. Und das haben wir gemacht”

sagte Torschütze Giroux nach dem fünften Spiel.

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Kovalchuk nach New Jersey

05.02.2010

Jetzt ist es fix: Ilya Kovalchuk wechselt von den Atlanta Thrashers zu den New Jersey Devils.

Im Tausch für den Flügelspieler und Verteidiger Anssi Samlema wechseln Johnny Oduya, Stürmer Niclas Bergfors, Nachwuchsspieler Patrice Cormier und ein Erstrunden-Pick der Devils die Seiten.

Mit diesem Tausch dürften alle Parteien zufrieden sein: Die Thrashers haben gleich mehrere Spieler für die Zukunft erhalten und können ein schlgkräftiges Team aufbauen, die New Jersey Devils sind nun einer der heissesten Stanley Cup-Anwärter und Ilya Kovalchuk kann die zweite Playoff-Teilnahme seiner Karriere schonmal fest buchen.

Den Abgang der vier Spieler werden die Devils durch die Tiefe in ihrer Organisation ausgleichen können und Kovalchuk wird im Gegenzug dafür sorgen, dass eine 0-3 Niederlage wie am Dienstag in Toronto – bereits die vierte Shutout-Niederlage dieser Saison – sich nicht so schnell wiederholt.

“Wir hatten das Gefühl, dass Kovalchuk ein Spieler ist, der unseren Wunsch nach einem explosiven Scorer und einem anderen Spielertyp im Powerplay erfüllt. Dann wollten wir es irgendwie möglich machen, ohne uns selber zu opfern.”

sagte Devils-Manager Lou Lamoriello nach dem Transfers.

Den letzten grossen Trade, den der Manager im Jahr 2002 über die Bühne brachte, bescherte den Devils den Titel. Auch Kovalchuk könnte für New Jersey das entscheidende Puzzleteil für die aktuelle Saison sein. Denn wie es scheint, wollen die Devils den Vertrag von Kovalchuk, der nach der Saison ausläuft, nicht verlängern.

Licht aus!

09.01.2010

Die Halbzeit war fast erreicht, als gestern im Prudential Center in Newark, New Jersey die Lichter ausgingen. Blöd nur, dass auf dem Eis noch immer zwei Mannschaften standen, die eigentlich gerne ein NHL-Spiel über die Bühne gebracht hätten. Daran war bei diesen Bedingungen allerdings nicht mehr zu denken.

Eine Hauptschaltung hatte sich verabschiedet, die vom Computer aus nicht mehr repariert werden konnte. Man versuchte zwar noch die LEDs des Videowürfels einzuschalten, doch die vielen Schattena uf dem Eis verhinderten eine Fortsetzung der Partie.

Während sich die meisten Spieler wieder in ihre Kabinen begaben, machten es sich Steve Downie, Steven Stamkos und Mike Smith auf der Spielerbank in der Halle gemütlich.

“Es war ein bisschen heiss in der Umkleide und wir wollten sehen, was in der Halle passiert. Wir wollten es nur einfach machen für den Fall, dass es weitergeht”

sagte Stamkos anschliessend über die kleine Plauderstunde.

Nach zwei Stunden Wartezeit entschied man sich dann dazu, dass Spiel abzubrechen und auf ein anderes Datum zu verlegen, wie es diese Nacht bereits gezwitschert wurde. Wann dieses Datum sein wird, ist allerdings noch unbekannt.

Allerdings wird das Spiel nicht von vorne beginnen, sondern beim Stand von 3-0 für Tampa Bay in der 30. Spielminute.

Immerhin hatte Lightning-Coach Rick Tocchet den Humor nach dem Spielabbruch noch nicht verloren:

“Ich glaube wird hatten noch fünf Minuten Powerplay”

scherzte der Trainer.

In der zweiten Spielhälfte kann noch viel passieren. Wollen wir mal hoffen, dass die Lightning ihre Negativ-Serie gegen die Devils dann endlich durchbrechen können.

Perfektes Timing

29.04.2009

Wann wäre ein Doppelschlag innerhalb von 48 Sekunden wertvoller, als in einem siebten Playoff-Spiel, knapp zwei Minuten vor dem Spielende beim Spielstand von 2-3?

So gesehen in der vergangenen Nacht beim Spiel der Carolina Hurricanes gegen die New Jersey Devils.

Timing

22.04.2009

Die Carolina Hurricanes gleichen die Serie gegen die New Jersey Devils aus – 0.2 Sekunden vor dem Ende!

Kölzig’s Krise

25.11.2008

Nein, es läuft derzeit wirklich nicht gut für den ehemaligen deutschen Nationalkeeper Olaf Kölzig.

Nach seinem Wechsel zu den Tampa Bay Lightning blieb dem geborenen Südafrikaner bisher zumeist nur der Platz auf der Ersatzbank. Wie schon in Washington war “Zilla” von seinem Konkurrenten verdrängt worden. Dieser heisst in Tampa Mike Smith.

Und wenn Kölzig dann doch mal von Beginn an spielen darf, kann er seine Chancen nicht nutzen.

So geschehen beim Spiel der Lightning gegen die New Jersey Devils, das die “Bolts” deutlich mit 3-7 verloren.

Kölzig, für den verletzten Smith in die Startformation gerutscht, war chancenlos und durfte/musste das Eis bereits in der 32. Spielminute verlassen und wurde von Karri Ramo ersetzt. Beim Spielstand von 0-5.

Nach dem Spiel zeigte sich der Deutsche sehr selbstkritisch:

“Ich gebe zu, dass ich drei Tore halten musste”.

Deutlicher waren da schon die Worte von Coach Rick Rocchet über seinen Goalie:

“Viel Verkehr war heute nicht vor Kölzig”

Da scheinen schwere Zeiten für Kölzig anzubrechen.

Doch man sollte auch erwähnen, dass die Defensive der Lightning sich mal wieder desolat präsentierte. Nahezu das komplette Team spielt derzeit unter seinen Möglichkeiten und da hat es kein Torhüter der Welt leicht. Auch nicht Kölzig.

Aber die plötzliche Leistungsexplosion seiner Mannschaft nach seiner Auswechselung dürfte den Deutschen nur teilweise gefreut haben.

Kaum hatte Kölzig das Eis verlassen, stand es innerhalb von vier Minuten plötzlich nur noch 3-5. Vrbata, St. Louis und Malone hatten die Tore geschossen.

Doch im Schlussabschnitt markierte Devils-Stürmer Dainius Zubrus seine Tore drei und vier an diesem Abend. Damit stellte der Stürmer zugleich einen Teamrekord auf: Für die meisten geschossenen Tore in einem Spiel.

Jetzt geht es gegen die New York Rangers. Und wenn man das letzte Spiel betrachtet würde es doch sehr verwundern, wenn Olaf Kölzig das Tor hüten wird.