Beiträge in der Kategorie ‘Playoffs’

Der neue Spielplan ist da

26.07.2010

Die DEL hat soeben ihren Spielplan veröffentlicht und zur Überraschung vieler Fans sind auch die Kassel Huskies noch eingetragen. Vorläufig, wie die DEL bekannt gab. Die zweite Überraschung wartet beim Playoff-Modus.

Los geht die Hauptrunde der 17. DEL-Saison am Freitag, den 3. September um 19:30 Uhr und endet mit dem letzten Hauptrunden-Spieltag am Sonntag, den 13. März 2011. Vom 8. bis zum 14. November 2010 sowie vom 7. bis zum 13. Februar 2011 legt die DEL aufgrund von Maßnahmen der Deutschen Nationalmannschaft jeweils eine kurze Spielpause ein.

Die 1. Play-off-Runde startet am Mittwoch, den 16. März 2011 und wird im Modus “best-of-three” gespielt. Mit Beginn der Viertelfinal-Spiele werden alle Partien entgegen anders lautender Ankündigung im Modus „best-of-five“ ausgetragen. Grund hierfür sind u.a. die aktuellen Entwicklungen bei den Hallenbelegungen und der frühe Start der Weltmeisterschaft.

„Diese Änderung ist sinnvoll, da wir darüber hinaus zusätzliche Dienstagsspiele in der Hauptrunde vermeiden konnten“

erklärte Karl-Heinz Fliegauf und damit sind meine Hoffnungen auf eine “best-of-seven” Serie in den DEL-Playoffs komplett begraben. Seit Jahren warte ich nun darauf, dass die Playoffs spannender gestaltet werden, doch trotz der ehemaligen Ankündigung bleibt man jetzt lieber bei im besten Falle fünf Spielen.

Den kompletten DEL-Spielplan finden ihr übrigens hier. Die Angaben sind allerdings ohne Gewähr, bis endgültig geklärt ist, wie viele Mannschaften bis zum September überhaupt überleben.

Was wir von der NHL wirklich lernen können

21.06.2010

Viele Innovationen hat sich die Deutsche Eishockey Liga bereits in Nordamerika abgeguckt. Was wir aber wirklich mal imitieren könnten, wäre die Fähigkeit Trailer für die schönste Sportart der Welt zu produzieren.

In diesem Sinne: Eine schöne Woche!

Rührend!

14.06.2010

Eishockey rührt selbst die härtesten Kerle zu Träne!

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche

Chicago gewinnt den Stanley Cup!

10.06.2010

Die NHL-Saison 2009/2010 ist beendet.  Mit einem 4-3 Erfolg nach Verlängerung sicherten sich die Chicago Blackhawks im sechsten Finalspiel gegen die Philadelphia Flyers die Meisterschaft und konnten den Stanley Cup nach 49 langen Jahren wieder in die Höhe strecken. Matchwinner war Patrick Kane, der das entscheidende Tor in der Overtime erzielte.

PHILADELPHIA - JUNE 09: Marian Hossa  of the Chicago Blackhawks hoists the Stanley Cup after teammate Patrick Kane  scored the game-winning goal in overtime to defeat the Philadelphia Flyers 4-3 and win the Stanley Cup in Game Six of the 2010 NHL Stanley Cup Final at the Wachovia Center on June 9, 2010 in Philadelphia, Pennsylvania. (Photo by Al Bello/Getty Images)

Selbst Minuten nach der Pokalübergabe war Blackhawks-Kapitän Jonathan Toews nicht aufzuhalten. Wie von der Tarantel gestochen fegte Toews über das Eis. Dreieinahalb Monate nach der olympischen Goldmedaille durfte der Stürmer sich in seiner noch jungen Karriere erneut feiern lassen.

Den Erfolg im entscheidenden sechsten Spiel hatten die Hawks allerdings nicht ihrem Kapitän zu verdanken, sondern vielmehr Patrick Kane und Antti Niemi. Während der eine, Kane, das entscheidende Tor zum Cup in der Verlängerung erzielte, wuchs der andere, Niemi, im Tor über sich hinaus und trieb die Flyers zur Weissglut.

weiterlesen »

Chicago fehlt nur noch ein Sieg

07.06.2010

Im fünften Spiel er diesjährigen NHL Stanley Cup Playoffs haben sich   die Chicago Blakhawks dank einem 7-4 Erfolg über die Philadelphia  Flyers  ihren ersten Matchball zum Cupgewinn erspielt und einen Trend  bestätigt: Wer zuhause spielt gewinnt!

CHICAGO - JUNE 06: Patrick Kane  of the Chicago Blackhawks scores a goal against Brian Boucher  of the Philadelphia Flyers in the second period in Game Five of the 2010 NHL Stanley Cup Final at the United Center on June 6, 2010 in Chicago, Illinois. (Photo by Jim McIsaac/Getty Images)

Wer nach dem Spiel einen Blick in die Kabine der Chicago Blackhawks geworfen hatte, der konnte nicht glauben, dass diese Mannschaft soeben das wichtige fünfte Finalspiel dominiert hatte und nun nur noch einen  Sieg von der grössten Eishockeytrophäe der Welt entfernt ist.

Still standen die Spieler für ihre Interviews bereit und füsterten ihre Antworten in die Mikrofone.

“Wir haben noch nichts gewonnen. Ja, wir führen mit 3-2  und wir  konnten unseren Heimvorteil bestätigen, aber wir wissen wie  Philadelphia  in ihrem Stadion spielt. Wir sind schon fokussiert auf  das, was wir am Mittwoch tun müssen“

erklärte John Madden die eigenartige Stimmung nach der Partie.

weiterlesen »

Philadelphia gleicht aus

05.06.2010

Eigentlich waren sie schon tot, doch jetzt sind die Philadelphia Flyers endgültig zurück in einer packenden Finalserie gegen die Chicago Blackhawks.

Als die Hawks ihre beiden Heimspiele zur Eröffnung souverän gewannen, stand Philadelphia bereits mit dem Rücken zur Wand, doch nach dem knappen Overtime-Sieg in Spiel 3 und einem 5-3 Erfolg im vierten Spiel, dem siebten Heimsieg in Folge, sind die Flyers wieder voll im Rennen um den Stanley Cup.

“Als wir Chicago verlassen haben hätten wir auch beide Spiele gewinnen können. Wir haben nichts an unserem Spiel verändert, nur das Ergebnis hat sich in den letzten Spielen zu unseren Gunsten verändert”

sagte ein selbstbewusster Peter Laviolette nach dem Serien-Ausgleich.

Stanley Cup Finals - Chicago Blackhawks v Philadelphia Flyers - Game Four

Vor einer Rekordkulisse im Wachovia-Center in Philadelphia sowie vor den amerikanischen Fernsehgeräten, waren die Flyers in der vierten Begegnung mit den Blackhawks von Beginn an die bessere Mannschaft. Mike Richards und Matt Carle stellt die Weichen mit ihren beiden Treffern im ersten Drittel früh auf Sieg. Zwar gelang Patrick Sharp noch der frühe Anschluss, doch der Mann für die wichtigen Tore der Flyers, Claude Giroux, hatte noch ein Ass im Ärmel: 37 Sekunden vor der ersten Sirene stellte der Stürmer den alten Abstand wieder her. Timonen hatte seinen Teamkollegen völlig frei neben dem Tor erblickt und Giroux musste die Scheibe nur noch an Niemi vorbeischieben.

weiterlesen »

Philly lebt noch

03.06.2010

Fünf Minuten und zwei Sekunden waren im Wachovia Center gespielt, als das dritte Finalspiel zwischen den Chichago Blackhawks und den Philadelphia Flyers entschieden war. Dachten zumindest alle.

Doch die Schiedsrichter entschieden sich dazu, den vermeintlichen Treffer von Simon Gagne nochmals zu überprüfen und stellten fest, dass die Scheibe die Torlinie hinter Antti Niemi nicht im vollen Umfang überquert hatte.

Es ging weiter, doch nur 57 Sekunden später war es Claude Giroux, der mit seinem Treffer den Sieg und den Anschluss in der Serie sicherte. Und mit ihm die Hoffnung, dass die Flyers das dritte Team der NHL-Geschichte sein könnten, die einen 0-2 Serienrückstand in einem Finale noch umbiegen können.

Stanley Cup Finals - Chicago Blackhawks v Philadelphia Flyers - Game Three

“Ich hatte immer das Gefühl, dass wir heute gewinnen können. Als ich heute mittag auf dem Eis stand hatte ich schon ein gutes Gefühl”

verriet Daniel Briere nach dem Spiel.

weiterlesen »

Niemi zu stark

01.06.2010

Die Chicago Blackhawks können auch das zweite Final-Spiel gegen die Philadelphia Flyers für sich entscheiden und gehen in der Serie bereits mit 2-0 in Führung. Im Gegensatz zum ersten Spiel stand wieder ein Torühter im Mittelpunkt – Antti Niemi war für die Hawks ein starker Rückhalt und sicherte seiner Mannschaft den 2-1 Erfolg.

Philadelphia Flyers v Chicago Blackhawks - Stanley Cup Game Two

In den letzten Monaten hatte man in Chicago immer davon gesprochen, wie ruhig und konzentrierte Antti Niemi ist, wenn er unter Druck steht. Der finnische Torhüter stellte diese Fähigkeit eindrucksvoll unter Beweis, nachdem er in der ersten Bewegung noch fünf Mal hinter sich greifen musste.

Niemi fing 32 Schüsse der Flyers ab und dank einem Doppelschlag durch Marian Hossa und Ben Eager in zweiten Drittel, machten die Hawks ihren zweiten Sieg in der Finalserie perfekt.

weiterlesen »

Philly schreibt Geschichte

15.05.2010

Was war das bitte für eine Serie? Die Boston Bruins lagen in der Serie gegen die Philadelphia Flyers ganz souverän mit 3-0 in Führung, ehe das Team um Chris Pronger erwachte. Die Flyers glichen nach drei Siegen aus, zogen mit einem 4-3 Erfolg in Spiel 7 in Finale der Eastern Conference ein und konnten als erstes Team seit 35 Jahren einen 0-3 Rückstand drehen.

Und damit kommt es im Osten zu einem Duell, auf das vor einigen Wochen sicher niemand gewettet hätte: Die Flyers, Siebter nach der Vorrunde, treffen auf die Montréal Canadiens, den Achten nach der Vorrunde. Diese Konstellation gab es in der langen NHL-Geschichte bisher noch nie.

Philadelphia Flyers players celebrate their win over the Boston Bruins in Game 7 of their NHL Eastern Conference semi-final hockey game in Boston

Und dabei sah es selbst im entscheidenden Spiel lange so aus, als würden die Bruins die Serie doch noch für sich entscheiden. Bereits nach 15. Minuten stand es durch die Treffer von Michael Ryder und Milan Luccic (2) 3-0 und die Flyers waren quasi tot.

Doch James van Riemsdyk erzielte noch kurz vor der ersten Unterbrechung das wichtige 1-3 und hielt seine Mannschaft zumindest in Schlagdistanz. Die Flyers starteten mit mehr Energie ins Mitteldrittel und glichen das Spiel durch die Tore von Scott Hartnell und Danny Briere aus.

Und als Simon Gagné in der 53. Minute den Siegtreffer für die Flyers erzielte, war der TD Garden in Boston mucksmäuschenstill.

“Ich bin stolz auf mein Team, bin auf stolz auf die Spielweise. Ich bin stolz wie sie den Verein und sich selber hier repräsentiert haben”

sagte Flyers-Coach Peter Laviolette nach dem Schlusspfiff.

Und während im Westen die beiden besten Mannschaften aufeinandertreffen, kommt es im Osten also zum “Looser-Duell” zwischen Philadelphia und Montréal. Und mit Sicherheit erneut zu einer packenden Serie.

Der Meister ist raus!

13.05.2010

Das Märchen der Montréal Canadiens geht weiter. Nach dem Canadiens, nach der Hauptrunde nur Achter im Osten, die Washington Capitals um ihren Superstar Alexander Ovechkin ausschalten konnten, setzten sich die Kanadier auch gegen die Titelverteidiger aus Pittsburgh und Sidney Crosby durch. Dank einem 5-2 Sieg im entscheidenden siebten Spiel steht Montreal im Conference Finale.

Montreal Canadiens goalie Halak is congratulated by teammates Gorges and Plekanec after defeating the Pittsburgh Penguins in their NHL game in Pittsburgh

Und was haben die Canadiens in den vergangenen Wochen für eine Entwicklung durchgemacht. Vom Underdog zum Favoritenschreck.

“Sie haben viele gute Dinge gemacht, die man machen muss um zu gewinnen. Blöderweise habe wir das nicht gemacht”

musste auch ein frustrierter Sidney Crosby nach dem Playoff-Aus erkennen. So kann man das Spiel sicherlich auch analysieren.

weiterlesen »