Mit dem Sieg der Eisbären Berlin beim Red Bulls Salute ging gestern die erste Austragung der European Trophy zu Ende.
Doch wie sieht die Zukunft des Turniers aus, das anfänglich als Testversion einer europaweiten Eishockeyliga dienen sollte?
Die 18 teilnehmenden Clubs an der European Trophy aus Deutschland, Finnland, Norwegen, Österreich, Schweden, der Schweiz und Tschechien wollten der IIHF beweisen, dass sie auch auf eigene Faust ein Turnier im Format der Champions Hockey League auf die Beine stellen können, nachdem die CHL aus finanziellen Gründen nicht fortgeführt werden konnte.
Klar, dass darum am vergangenen Wochenende in Salzburg auch über eine Fortführung des internationalen Wettbewerbs diskutiert wurde.
Während die schwedischen Clubs, welche die European Trophy über ihre Firma HUB Europe ins Leben gerufen hatten, noch immer eine feste Europaliga im Sinn haben, ist man in Deutschland und der Schweiz mit dem diesjährigen Turniermodus zufrieden.
“Die DEL ist wichtig für uns und wir können uns so etwas momentan nicht vorstellen. Aber man weiss nie, was in 15 Jahren sein wird. Vielleicht ist dann die NHL hier, vielleicht auch nicht. Am Ende entscheidet der Zuschauer, was er sehen will. Wir wollen nun aber weitermachen, womit wir hier begonnen haben und schauen, wie sich das weiterentwickelt”
sagte Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee während des Red Bulls Salute am Wochenende.
















