Beiträge in der Kategorie ‘Schweiz’

Deutschland steht im Halbfinale

20.05.2010

Es ist geschafft, die deutsche Nationalmannschaft steht dank dem 1-0 Erfolg über die Schweiz im Halbfinale der Weltmeisterschaft. Erstmals seit 57 langen Jahren.

Es war das grosse Endspiel für den DEB und die Deutschen präsentierten sich gegen die Schweiz in bester Endspiel-Verfassung. Zwar sah es im ersten Drittel lange Zeit nicht gut aus, doch dank einer Leistungssteigerung im Mitteldrittel und einem wieder einmal überragenden Dennis Endras in den Schlussminuten machte Deutschland den Sieg und damit den Halbfinal-Einzug perfekt.

Germany's players celebrate victory against Switzerland in the Ice Hockey World Championships quarterfinal match in Mannheim


Was war das für eine Schlussphase eines packenden WM-Viertelfinals?

Erst sahen die Deutschen schon wie der sichere Sieger aus, die Teppiche waren schon auf das Eis getragen worden, die Spieler lagen sich in den Armen, doch der Schiedsrichter wollte noch eine Sekunde spieler lassen. Kommando zurück und die Mannschaften versammelten sich zu einem letzten Bully auf dem Eis.

Einem Bully, bei dem bei Timo Helbling anscheinend alle Sicherungen durchbrannten. Der Schweizer entlud seinen ganzen Frust über und es folgte eine wilde Keilerei.

Doch dann war endlich Schluss. Das Spiel beendet. Und Deutschland im Halbfinale der WM.

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Deutschland vs. Schweiz live

20.05.2010

Heute Abend, 20:15 Uhr, ist es endlich so weit. Nach den starken Leistungen der Nationalmannschaft winkt dem DEB mit einem Sieg über die Eidgenossen sogar das Halbfinale bei der Heim-WM.

Und natürlich wird das wichtigste Spiel dieser WM ausnahmsweise gleich an mehreren Stellen übertragen:

Sport1 geht natürlich wieder um 20:00 Uhr an den Start und überträgt die Partie (auch im Livestream) und natürlich wird auch das Schweizer Fernsehen das Spiel ihrer Mannschaft übertragen. SF 2 geht ebenfalls um 20:00 Uhr an den Start.

Für alle, die trotz dem Abendspiel noch arbeiten müssen oder keinen Fernseher in der Nähe haben, seien wieder die beiden Live-Ticker von spox und sportal empfohlen. Ausserdem twittern die Jungs von eisbaerlin die wichtigsten News live aus der SAP-Arena in Mannheim.

Nachdem Nomi mich in den Kommentaren darauf aufmerksam gemacht hat, dass eine Niederlage mein Verdienst sei, gibt es einen Live-Blog. Um 20:00 Uhr geht’s los…

Schweiz und Dänemark ziehen in die Zwischenrunde ein

10.05.2010

Sean Simpson und seine Schweizer haben dank dem 3-0 Erfolg über Italien als erste Mannschaft die Zwischenrunde der Eishockey Weltmeisterschaft erreicht. Durch die beiden Siege über Lettland und die Italiener können die Eidgenossen bereits sicher drei Punkte in die Zwischenrunde mitnehmen.

Gegen Italien machten die Schweizer von Anfang an Druck, doch der Aussenseiter konnte sich bis zur 22. Minute auf Torhüter Daniel Bellissimo verlassen. Die Schweiz war haushoch überlegen, konnte ihre Überlegenheit im ersten Drittel aber nicht in Tore ummünzen – bis Thibaut Monnet das wichtige 1-0 erzielte und den Bann brach.

Natürlich mauerten die Italiener auch nach dem Rückstand weiter, blieben in der Offensive traditionell blass. So ergaben sich dann auch die weiteren Gegentreffen zwangweise aus der Dominanz der Schweizer. Erst war es Damien Brunner, der vor wenigen Jahren noch als “unbrauchbar” galt, der das 2-0 in Überzahl erzielte, ehe Plüss in der Schlussminute das leere Tor traf.

Damit hat Neu-Nationaltrainer das Minimum mit seiner Rumpftruppe schon erreicht und kann sich jetzt auf die Zwischenrunde konzentrieren. Eine Tatsache, die auch Uwe Krupp gerne von sich behaupten würde.

USA v Denmark - 2010 IIHF World Championship

Überraschend sind auch die Dänen bereits für die Zwischenrunde qulifiziert. Nach dem Erfolg über die Finnen, besiegten die Dänen auch die USA in der Verlängerung. Stefan Lassen erzielte den viel umjubelten Treffer in der 63. Spielminute und verschlechterte damit die Ausgangslage des DEB-Teams. .

Erst hatte Lars Eller seine Mannschaft mit 1-0 in Führung gebracht, ehe die USA durch Keith Yandle nur drei Minuten später ausgleichen konnten.

Das bedeutet, dass Deutschland nun noch mehr unter Druck steht und entweder Finnland oder die USA in der Tabelle hinter sich lassen muss.

Keine leichte Aufgabe…

Der SC Bern ist Meister

24.04.2010

Der SC Bern ist Schweizer Eishockeymeister 2010!

SC Bern (SCB) celebrates with the trophy after defeating HC Geneve Servette during the Swiss ice hockey final in Bern

Dank einem 4-1 Erfolg im siebten und entscheidenden Spiel der Finalserie gegen den HC Servette-Genf, sicherten sich die Berner den sechsten Meistertitel in der NLA seit 1986.

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NLA: Playoff-Halbfinals

31.03.2010

SC Bern vs. Kloten Flyers 3-0 (2-1, 6-4, 3-2)

Spiel 1

Der SC Bern ist gegen die Kloten Flyers mit einem verdienten 2-1-Sieg in die Playoff-Halbfinals gestartet.

Die Berner gingen gegen die Flyers bis zur 30. Spielminute durch die Treffer von Lee Goren und Christian Dubé in Führung und konnten sich danach auf ihren Goalie Marco Bührer verlassen. Goren hatte einen Abpraller in Überzahl verwerten können und Dubé erzielte seinen Treffer nach einer langen Verletzungspause mit einem sehenswerten Konter. Kloten erzielte durch den Treffer von Victor Stancescu zwar noch den Anschlusstreffer zum 2-1, doch mehr war für den Aussenseiter gestern nicht möglich.

Die Klotener waren, trotz vieler Chancen im Schlussdrittel, derart entnervt, dass nach dem Spiel noch die Fetzen flogen. Marcel Jenni und Travis Roche erhielten jeweils 2+10 Strafminuten, als das Spiel eigentlich schon beendet war.

Das Video zum Spiel gibt es hier.

Spiel 2

Der SC Bern bleibt in diesen Playoffs auch im sechsten Spiel in Serie ungeschlagen. Denn auch die zweite Begegnung gegen die Kloten Flyers ging mit 6-4 eindeutig an die Hauptstädter.

Zwar mussten den Berner auf ihren Stürmer Jean-Pierre Vigier verzichten, doch in Bern hat man ja noch einen gewissen Simon Gamache auf der Tribüne sitzen. Der Stürmer wurde von Coach Larry Hurras zwar auf die Tribüne verband, doch bei seinem Einsatz konnte man erahnen, auf welches Potential Bern damit verzichtet.

Nach einem 1-1 im ersten Drittel erhöhte Bern die Schlagzahl und ging auch dank zwei Treffern von Gamache zwischenzeitlich mit 5-1 in Führung. Das Spiel war gelaufen. Kloten verkürzte zwar noch im Mitteldrittel durch Kimmo Rintanen, doch die letzten beiden Treffer brachten nichts mehr, weil Simon Gamache sogar noch sein drittes Tor nachlegte und die Partie damit verdient an die Berner ging.

Spiel 3

Der SC Bern ist weiterhin ungeschlagen und nähert sich mit ganz grossen Schritten dem NLA-Finale. Auch im dritten Spiel gegen die Kloten Flyers waren die Gegner des SCB am Ende ohne Chance, unterlagen jedoch nur knapp mit 2-3.

Kloten ging durch Mark Bell zwar in Führung, als die Gäste in Überzahl spielten, doch Bern liess den Rückstand nicht lange auf sich sitzen. Moninc Meier besorgte den Ausgleich per Schlagschuss und Jungstar Roman Josi legte gleich noch die Führung nach. In doppelter Überzahl hämmerte Josi die Scheibe in den rechten Knick.

Als dann auch noch das 3-1 durch Martin Plüss fiel, konnte man eigentlich mit einer Klatsche für die Flyers rechnen. Doch Kloten kam engagiert aus der Kabine, machte viel Druck auf Marco Bührer und erzielte völlig zurecht den Anschluss durch den starken Kimmo Rintanen.

In der Folge rannten die Gäste auf das SCB-Geäuse los, doch die Berner liessen sich auch den siebten Sieg im siebten Spiel nicht mehr nehmen. Und wenn auch das nächste Spiel an das beste Team dieser Saison geht, dann ist der zweite Sweep für die Berner perfekt.

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NLA-Playoffs, Viertelfinale

24.03.2010

Genf-Servette vs. Friboug Gottéron 3-3 (2-4, 5-1, 3-4 n.V., 1-6, 4-3 n.V., 3-2, 5-2)

Spiel 1

Für die erste Überraschung sorgte mal wieder Fribourg-Gottéron. Wie schon in den vergangenen Jahren schaltete Fribourg in den Playoff einen Gang hoch und überraschte in diesem Jahr Genf-Servette mit einem Auswärtserfolg.

Fribourg ging schon nach 17 Sekunden in Führung und siegten am Ende mit 4-2. Starker Rückhalt war mal wieder der ehemalige NHL-Goalie Sebastien Caron, der in der Qualifikation nicht immer überzeugen konnte. Aber in den Playoffs scheint Fribourg ein komplett anderes Team zu sein.

Spiel 2

Die nächste Sensation des HC Fribourg-Gottéron blieb aus. Denn im zweiten Duell machte Servette-Genf deutlich, warum die Westschweizer die Hauptrunde als zweitbestes Team abgeschlossen haben.

Zwar ging Fribourg früh durch Mark Mowers in Führung, doch Genf brauchte in Person von Morris Trachsler nur 20 Sekunden um den Ausgleich zu erzielen. Für den Rest sorgten dann Salmelainen (2), Mercier und Savary, die die Tore zum deutlichen und verdienten 5-1 Erfolg erzielten.

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NLA-Playoffs: Das grosse Zittern

08.03.2010

Die Playoff in der schweizerischen National League A stehen an und eigentlich beginnt für viele Mannschaften die schönste Phase der Saison. Playoffs, Best-of-Seven, Spiel 7 – eigentlich Dinge, auf die man sich als Eishockeyspieler freut.

Anders sieht es hingegen beim SC Bern aus. Zwar haben die Hauptstädter auch in dieser Saison wieder eine starke Hauptrunde gespielt und sind erneut das stärkste Team der Schweiz, doch vor dem Start der Playoffs plagt den SC Bern ein ganz anderes Problem. Ein Kopfproblem.

SC Bern v HV71 Jonkoping - IIHF Champions Hockey League

In den letzten vier Jahren schlossen die Berner, mit der Ausnahme eines zweites Platzes in der Saison 06/07, die Hauptrunde immer als bestes Team der Vorrunde ab. Die Auftritte in den anschliessenden Playoffs waren jedoch zumeist enttäuschend. Denn immer wenn die Berner von Platz 1 in den Endrunde starteten, waren die Playoffs für den haushohen Favoriten bereits in der ersten Runde beendet.

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Olympia, Tag 9

25.02.2010

Die Halbfinals der Olympischen Spiele sind komplett. Durch Siege in der gestrigen Nacht setzten sich die USA, Kanada, Finnland und die Slowakei durch und werden jetzt den Titel unter sich ausspielen.

Für die grösste Überraschung sorgten sicherlich die Kanadier, die das “ewige Duell” gegen ihren Erzrivalen Russland überraschend deutlich mit 7-3 für sich entscheiden konnten. Nach dem Sieg der Ahornblätter gegen ihren vermeintlich grössten Konkurrenten stellt sich allerdings die Frage, wer die Gastgeber jetzt noch aufhalten soll?

Für die Russen war die Niederlage gegen die Kanadier historisch: Zum ersten Mal seit ihrer Winter-Olympia-Premiere im Jahr 1956 verpasste die Sbornaja den Sprung ins Halbfinale.

Im Spiel konnte heute früh besonders die vierte Reihe der Kanadier überzeugen, die gleich fünf der sieben Treffer erzielte. Ryan Getzlaf, Dan Boyle, Brenden Morrow und Corey Perry (2) sorgten für einen beruhigenden Vorsprung und dafür, dass die Partie nicht die erwartet spannende wurde. Die übrigen Treffer für Team Kanada erzielten Rick Nash und Shea Weber.

6-1 stand bereits auf der Anzeigetafel, als Russlands Coach Bykow seinen entnervten Goalie Evgeni Nabokov endlich vom Eis nahm und Ilya Bryzgalov ihn ersetzte. Der zweite Mann kassierte immerhin nur noch einen Treffer, doch der Vorsprung der Kanadier war bereits zu gross.

Bei den Russen hingegen blieb besonders Alex Ovechkin blass. Der Superstar konnte kaum Akzente setzen und verlor das Duell gegen seinen Konkurrenten Sidney Crosby deutlich. Immerhin trafen Ilja Kalinin, Maxim Afinogenov und Sergei Gonchar für die Russen.

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Olympia, Tag 1

17.02.2010

Das war doch ein gelungener Auftakt zum olympischen Eishockeyturnier in Vancouver. Obwohl sich die Aussenseiter der ersten Spiele nicht durchsetzen konnten, haben die ersten Minuten bereits gezeigt, worauf wir uns in den kommenden Tagen freuen dürfen: Auf schnelles, körperbetontes und attraktives Eishockey.

Den Anfang machten gestern die USA, die mit der Mannschaft aus der Schweiz zwar gelegentlich Mühe hatten, sich jedoch am Ende verdient mit 3-1 durchsetzen konnten.

Besonders sehenswert war neben dem Tor von David Backes sicherlich die Gangart beider Teams: Es gab viele Checks, die durchaus hart waren, aber die Referees liessen viel laufen und mussten das Spiel eigentlich nur für die TV-Breaks ab- und wieder anpfeiffen.

Die Schweizer Mannschaft hatte immerhin im ersten und im letzten Spieldrittel beste Möglichkeiten, das Spiel zu drehen, doch insgesamt zeigten sich die Eidgenossen zu harmlos. Entweder stand ein Verteidiger im Weg, oder Ryan Miller oder der Puck flog weit am Tor vorbei.

Den Ehrentreffern zum 1-3 – das Spiel war bereits entschieden – erzielte Roman Wick immerhin, als er Miller die Scheibe an den Schläger schoss, von wo sie durch dessen Beine ins Tor trudelte.

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USA – Schweiz live!

16.02.2010

Das Eishockeyturnier der Olympischen Spiele beginnt heute um 21 Uhr mit der Partie USA vs. Schweiz.

Während das ZDF sich lieber Ski alpin, Curling und Biathlon hält, überträgt neben EinsFestival natürlich auch das Schweizer Fernsehen die Partie der Schweizer.

Und für alle, die doch lieber Ski alpin, Curling oder Biathlon sehen wollen, gibt es hier den entsprechenden Ticker.

Umd kurz vor 9 geht’s los…