Beiträge in der Kategorie ‘Schweiz’

USA – Schweiz live!

16.02.2010

Das Eishockeyturnier der Olympischen Spiele beginnt heute um 21 Uhr mit der Partie USA vs. Schweiz.

Während das ZDF sich lieber Ski alpin, Curling und Biathlon hält, überträgt neben EinsFestival natürlich auch das Schweizer Fernsehen die Partie der Schweizer.

Und für alle, die doch lieber Ski alpin, Curling oder Biathlon sehen wollen, gibt es hier den entsprechenden Ticker.

Umd kurz vor 9 geht’s los…

Zug gewinnt das Skandalspiel

04.02.2010

Der Fall vom “Rauchbombenspiel” zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions vom 9. Oktober 2009 kann endlich zu den Akten gelegt werden.

Nach dem zweifelhaften Urteil, in dem das Sportgericht das Spiel mit 0-0 werten wollte und damit unter Umständen den Weg für folgende Spielabbrüche geebnet hätte, wurde das Spiel jetzt mit 5-0 für den EV Zug gewertet.

Durch die drei zusätzlichen Punkte klettern die Zuger in der Tabelle auf Rang 3 und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf das Playoff-Heimrecht machen. Zürich, derzeit nur 5., muss jedoch noch weiter um den Heimvorteil kämpfen.

Das Schiedsgericht teilte gestern ausserdem mit, dass das Urteil nicht mehr anzufechten sei. Beide Mannschaften haben jedoch die Möglichkeit, innerhalb von vier Tagen eine schriftliche Begründung zum Schiedsspruch zu verlangen.

Da kann man nur sagen: Richtiges Urteil. Die Wertung von 0-0 wäre ein Witz gewesen…

NLA: Kolnik dreht durch

01.02.2010

So kurz vor den Playoffs in der Schweiz scheinen bei einigen Spielern die Sicherungen durchzubrennen. Anders ist der Stockschlag des Genfers Juraj Kolnik gegen einen Schiedsrichter (!) wohl nicht zu erklären.

Als der Tabellenführer gestern mit 3-4 bei den Rapperswil-Jona Lakers verlor, hatte Kolnik sich nicht mehr unter Kontrolle. Er und seine Teamkollegen wollten ein Foul gesehen haben, dass Referee Stefan Eichmann jedoch nicht gesehen hatte. Der Slowake verpasste dem Schiedsrichter also kurzerhand einen Stockschlag und erhielt dafür eine Matchstrafe. Die wird allerdings nur der Anfang für Kolnik gewesen sein.

“Der Knöchel meines Zeigefingers ist geschwollen, aber nicht gebrochen”

erklärte Eichmann, der den Fall nach dem Spiel unverzüglich an die Ligajustiz weiterleitete. Das Verfahren gegen den Stürmer ist nur eine Frage der Zeit.

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NLA: Playoff-Check

25.01.2010

Die Playoffs nähern sich auch in der schweizerischen National League A mit ganz grossen Schritten: 44 Spiele haben die meisten der zwölf Mannschaften bereits absolviert, sechs Spiele folgen noch, bevor die Playoffs und -outs in der Schweiz endlich beginnen.

Und von den acht heiss begehrten Plätzen für die Endrunde sind mittlerweile schon sechs vergeben: Servette Genf, der SC Bern, die ZSC Lions, der HC Davos, der EV Zug und die Kloten Flyers haben sich die wichtigen Playoff-Tickets bereits gesichert, die beiden einstigen Sorgenkinder aus Fribourg und Lugano haben derzeit die besten Karten auf die verbleibenden beiden Plätze.

In den Playouts werden sich nach dem jetztigen Stand Rapperswil, der EHC Biel mit Benoit Laporte, die SCL Tigers und das abgeschlagene Tabellenschlusslicht von Ambri-Piotta um den Abstieg schlagen.

Das Team der Stunde ist derzeit allerdings der Tabellenführer aus Genf. Die Mannschaft von Chris McSorley besiegte am Wochenende mit dem SC Bern und den ZSC Lions (beide 4-1) gleich zwei Spitzenteams und machte klar, dass mit Servette in den Playoffs zu rechnen ist. Besonders Tony Salmelainen (48 Punkte) und Thomas Déruns (46 Punkte) sind im Moment in Topform.

Am unteren Ende der Playoff-Tabelle erkämpfte sich Fribourg-Gottéron durch einen Sieg über Ambri-Piotta gestern sogar Platz 7 und vermeldete in der vergangenen Woche, dass Topscorer Julien Sprunger dem Team weiterhin erhalten bleibt und nicht, wie vermutet, dem Ruf des Geldes nach Zürich oder Bern folgt.

Und wie man in den letzten beiden Jahren schon gesehen hat, ist Fribourg-Gottéron immer für eine Überraschung in den Playoffs gut. 07/08 wurde der der Tabellenführer aus Bern in den Urlaub geschickt, im letzten Jahr hatten die ZSC Lions beim Sweep von Friboug keine Chance. Ist das Halbfinale auch in diesem Jar wieder möglich?

Ansonsten zeigt das Mittelfeld der Playoff-Tabelle, wie eng die Playoff-Spiele werden können. Den Dritten aus Zürich trennen nur sechs Punkte vom siebten aus Kloten, erst dann folgen Fribourg und Lugano etwas abgeschlagen.

Und sicherlich werden sich die Platzierungen in den verbleibenden Spielen noch verändern. Zu ausgeglichen sind die Mannschaften, die die Jagd auf Genf und den SC Bern mittlerweile aufgegeben haben dürften.

Also: Man kann sicher auch in diesem Jahr einiges von den NLA-Playoffs erwarten, wenn die Endrunde nach den Olympischen Spielen am 9.3.2010 endlich beginnt…

DEB gewinnt den Deutschland-Cup

08.11.2009

Dem Team von Uwe Krupp ist die grosse Überraschung gelungen:

Dank einem deutlichen 5-1 Erfolg über die Schweiz und dem gleichzeitigen Sieg der Slowakei gegen die USA gewinnt Deutschland den Deutschland-Cup!

Was ist nur mit den Deutschen los?‘ wird sich so mancher Zuschauer gedacht haben, der das Spiel zwischen dem DEB-Team und der Schweiz heute verfolgt hat.

Nach dem desaströsen Auftreten bei der WM war man von der Mannschaft von Uwe Krupp andere Spiele gewöhnt. Schlechte Spiele. Und besonders gegen die Schweiz, die uns in Sachen Eishockey schon vor einigen Jahren überholt hat, war keine Überraschung zu erwarten.

Das es dann gleich ein 5-1 Erfolg wurde, die höchste Niederlage der Eidgenossen gegen eine deutsche Mannschaft seit 22 Jahren, ist umso erstaunlicher. Am 28. April ’87 setzte es in Wien zuletzt ein 8-1. Das 5-1 von heute ist für die Gäste eine ähnliche Blamage.

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NLA: Rauch statt Eishockey

11.10.2009

Der Blick geht heute mal wieder in die schweizerische National League A und da war auch an diesem Wochenende wieder mächtig was los.

Für die meisten Schlagzeilen sorgte sicherlich das Spitzenspiel des EV Zug gegen die ZSC Lions am Freitag. Ganze 148 Sekunden gab es Eishockey, bis sich ein paar ZSC-”Fans” dazu entschieden eine Rauchbombe zu zünden und das komplette Hertihalle einzunebeln.

Schiedsrichter Stefan Eichmann schickte beide Mannschaften in die Kabinen, liess Fans und Spieler eine geschlagene Stunde warten und entschied sich dann doch, die Partie zu beenden.

“Die Entscheidung fiel auf Empfehlung der Ärzte und in Absprache mit Verantwortlichen der beiden Klubs”

sagte der Referee nach dem Spielabbruch und natürlich waren die Aktiven dementsprechend gelaunt.

“Wir kamen für ein Spitzenspiel und gehen um neun nach Hause – mehr gibt es dazu nicht zu sagen”

kommentierte ZSC-Coach Sean Simpson seinen Eishockeyabend.

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Kreis zurück in die Schweiz?

08.10.2009

Nach dem schwachen Saisonstart der DEG Metro Stars, bekrabbeln sich die Düsseldorfer gerade wieder und haben mit dem deutlichen 6:2 Erfolg über die Eisbären aus Berlin gezeigt, dass man auch in diesem Jahr mit ihnen rechnen muss.

Trotzdem wird es nicht ganz ruhig in Düsseldorf.

Neben dem leeren ISS-Dome und den Verletzung von Chris Harrington und Martin Hinterstocker gibt es jetzt neu Unruhe um den Trainer der DEG, Harold Kreis.

Der war ja bekanntlich aus Zürich, von den ZSC Lions in die DEL gewechselt, ehe Sean Simpson seinen Posten in der Schweiz übernahm.

Laut hockeyfans.ch laufen in Zürich derzeit die Verhandlungen mit Simpson über eine mögliche Vertragverlängerung. Sollte der ehemalige Trainer der Hamburg Freezers allerdings nicht bei den Lions bleiben, steht Harold Kreis wieder oben auf der Liste bei seinem Ex-Klub.

Kreis’ Vertrag in Düsseldorf läuft aus und Zürich-Sportcehf Edgar Salis würde Kreis gerne wieder hinter der Bande sehen.

Ausserdem fällt der Name Kreis in der Schweiz auch, wenn es um den Namen des neuen Nationaltrainers geht. Nachdem Ralph Krueger seinen Rücktritt bekannt gegeben hat, werden allerdings alle Namen in die Runde geworfen, die auch nur im entferntesten etwas mit Eishockey zu tun haben könnten.

Trotzdem könnte die Unruhe bei der DEG auch durch die Trainerdiskussion in den kommenden Monaten weiter ansteigen…

Was ist los in der Schweiz?

27.09.2009

Nachdem mich DrYhn gestern völlig zurecht darauf aufmerksam gemacht hat, dass hier doch auch mal was über die National League A geschrieben werden könnte, werde ich das heute gerne nachholen.

In den ersten Spielen der Saison kristallisierten sich relativ schnell die Favoriten auf die Meisterschaft heraus., die Mannschaften, die man eh an der Front erwarten konnte.

Der Titelverteidiger, der HC Davos, liegt derzeit mit 18 Punkten aus sieben Spielen und einer Tordifferenz von +17 an der Spitze der Tabelle, jedoch folgt der SC Bern punktgleich auf Rang 2. Dahinter stehen schon der EV Zug, ebenfalls mit 18 Punkten, und die ZSC Lions folgen mit 14 Zählern, haben allerdings noch zwei Spiele weniger auf dem Konto.

Soweit also keine Überraschungen an der Tabellenspitze. Weiter unten sieht das hingegen ganz anders aus.

Mit Fribourg (12.), den SCL Tigers aus Langnau (11.) und besonders Ambri-Piotta (10.) hätte man vor der Saison sicherlich nicht gerechnet.

Im Fokus standen in der vergangen Woche allerdings trotzdem zwei Namen, die in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind: Der SC Bern und Ryan Gardner.

Wie die ZSC Lions nämlich am Donnerstag bekannt gaben, wird Gardner, der Topstürmer der Lions, in der kommenden Saison für Bern stürmen.

Besonders überraschend waren die Worte Gardners, der gar nicht erst versuchte, billige Ausreden für seinen Wechsel zu suchen:

“Bern hat mir am meisten geboten. Finanziell, aber auch, was die Vertragsdauer betrifft”

Gestern gab es in der NLA jedenfalls keine Überraschungen: Davos schlug Fribourg deutlich mit 6-2, Bern gewann 4-0 gegen Lugano und auch der EV Zug hielt mit seinem 3-0 über Ambri-Piotta Schritt mit den beiden Meister-Favoriten.

Besonders auffällig ist noch die Quote des Berner Torhüters Marko Bührer. Der spielte gestern, wie bereits erwähnt, tadellos und erarbeitete sich seinen vierten Shutout im achten Einsatz, jedoch musste Bührer in den anderen vier Spielen ganze 18 Gegentore aus seinem Netz fischen.

Das wäre es dann erstmal über die Ereignisse in der Schweiz und ich verspreche, dass ich in Zukunft öfter mal schauen werden, was so in der NLA passiert…

Sommerturnier in Basel

13.05.2009

Also Eishockey-technisch sitze ich hier in Basel ja relativ auf dem Trockenen.

Der EHC Basel, bzw. seit Neuestem die EHC Basel Sharks, dümpelt derzeit irgendwo in der National League B herum musste sein Team nach dem Abstieg aus der ersten Liga völlig umbauen.

Bezeichnenderweise bietet aber gerade die Sommerpause das wahrscheinlich grösste Highlight der Saison.

Denn immerhin wird im Sommer vom 19.08.09 – 22.08.09 das 1. Internationale Sommereishockeyturnier in der St. Jakob-Arena in Basel ausgetragen werden. Und da gibt es dann endlich mal ein paar interessante Begegnungen auf Basler Eis.

Neben dem Gastgeber werden nämlich Mannschaften wie Dynamo Minsk, SKA ST. Petersburg, das Team von Igor Larianov, aus der KHL, Liberec aus der tschechischen Liga und die beiden Schweizer Teams aus Genf und Davos an den Start gehen.

Auch wenn es nicht das beste Aufgebot ist, was man sich wünschen kann: Für ein bisschen Abwechslung in einer langen Sommerpause reicht es allemal.

Genau Daten und Preise findet ihr natürlich auf der EHC-Homepage.

Ich werde mir in jedem Fall schonmal den 20.8. vormerken, wenn erst Genf auf Dynamo Minsk trifft und es später am Abend der HC Davos mit St. Petersburg zu tun bekommen. Und dann natürlich auch noch die drei Platzierungsspiele am 22.8.

Da kann die Sommerpause doch kommen…

Vom Abstieg zum WM-Schreck

01.05.2009

Am 2. Januar verkündete der abgeschlagene Tabellenletzte der DEL, die Duisburger Füchse, die Verpflichtung des lettischen Nationaltorhüters Edgars Masalskis.

Natürlich konnte der Lette die Fehler der Duisburger Trümmerabwehr nicht ausgleichen und beendete seine erste Teil-Saison in Deutschland mit einem bescheidenen Gegentorschnitt von 4.5 Treffern pro Partie und einer ausbaufähigen Fangquote von 87.5 Prozent.

Dass der Torhüter der Füchse jedoch etwas von seinem Fach versteht, zeigte Masalskis nach dem Überraschungserfolg der lettischen Nationalmannschaft gegen die Schweden auch gestern im Spiel gegen die WM-Gastgeber aus der Schweiz.

Wie schon gegen Schweden waren die Letten zwar zu 80 Prozent in ihrem Verteidigungsdrittel anzutreffen, doch wenn sich die Gäste dann Mal in Richtung Martin Gerber bewegten ging es meist schnell – zu schnell für die Schweizer.

Bei eigener Unterzahl wollten die Eidgenossen unbedingt das Tor erzielen und wunderten sich dann – drei Spieler an der Grundlinie der Letten stehend – dass Vasiljevs und Cipulis ein Menge Platz hatten. 1-0 Lettland.

In den letzten beiden Drittel bemühten sich die Schweizer zwar und versägten eine Überzahl nach der anderen. Und wenn dann doch einmal ein gefährlicher Schuss dabei war, dann war eben Masalskis zur Stelle.

Erst als die Schweizer es mit sechs Feldspielern versuchten musste sich der Goalie geschlagen geben. Ambühl verwertete den Gretzky-Pass von Wick und sorgte für den einzigen Torerfolg der Schweizer an diesem Abend.

Nach der torlosen Verlängerung standen die beiden Torhüter des Spiels noch mehr im Fokus. Martin Gerber konnte immerhin den zweiten Versuch der Letten abwehren, Masalskis konnte von allen drei Schützen nicht überwunden werden.

Zwar hätte der erste Versuch von Roman Wick meiner Meinung nach zählen müssen, weil der lettische Goalie sein Tor vor dem Schuss verschob, doch die anderen beiden Schüsse wehrte der EVD-Schlussmann souverän ab.

Jetzt geht es für das bisherige Überraschungsteam in der Zwischenrunde weiter gegen Frankreich und Russland.

Mit den bisher gezeigten Leistungen sollte ein Sieg gegen die Franzosen möglich sein. Denn gegen die verlieren wirklich nur Nationen, die überhaupt kein Eishockey spielen können ;-)

Und gegen Russland? Vielleicht haben Vasiljevs & Co. ja auch gegen die Russen eine Chance und können für die grosse Sensation der Weltmeisterschaft sorgen.

Dann wird bestimmt auch Edgrs Masalskis einen grossen Anteil an diesem Erfolg haben. Wer hätte das nach dieser Saison beim EVD schon gedacht?