Was tut sich bei den DEL-Klubs in der Sommerpause, wo sind die Baustellen, was beschäftigt die Fans? eishockey-blog.com hat heute den Iserlohn Roosters einen Besuch abgestattet.
Der Abgeschobene
Es war eine unüberlegte Aktion, eine Affekthandlung, eine Dummheit, die Sebastian Stefaniszin in der abgelaufenen Saison zum Buh-Mann am Iserlohner Seilersee machte.
Der junge Torhüter bekam im Duell gegen die Hannover Scorpions überraschenderweise den Vorzug vor Danny aus den Birken, der Nummer Eins bei den Roosters. Doch Stefaniszin nutzte seine Chance nicht und griff in den ersten beiden Dritteln gleich sechs Mal daneben.
Verständlicherweise hatten die Iserlohner Fans und der junge Torwart selber die Nase gestrichen voll. Doch als Stefaniszin das Eis nach 40 Minuten unter den Schmähgesängen und Pfiffen der eigenen Fans verliess, drehte sich der Torhüter ein letztes Mal in Richtung Fankurve und bedankte sicher seinerseits mit einem höhnischen Applaus für die “Unterstützung” von den Rängen.
Eine sicherlich nachvollziehbare Aktion, die sich Profisportler allerdings verkneifen sollte, verkneifen muss.
















